Corporate Design: Darum ist ein einheitliches Auftreten für wirklich jedes Unternehmen relevant

Corporate Design klingt erstmal nach großen Konzernen oder internationalen Firmen. Doch auch und gerade im KMU-Bereich sind einheitliche Standards wichtig. Daher freue ich mich über diesen Gastbeitrag von Christian Allner, der die Vorteile eines einheitlichen Unternehmensauftritts erklärt.


Kleine und mittlere Unternehmen haben nicht viele Möglichkeiten, den Kunden zu überzeugen. Ein einheitliches Auftreten in Form von Visitenkarte, Website, Kugelschreiber, Firmenfahrzeug usw. usf. ist insofern am wichtigsten.

Corporate Design: Einheitlichkeit in der Außendarstellung

Ein einheitlicher Außenauftritt und eine gute Darstellung nach außen nennt sich Corporate Design. Wichtig hierfür ist ein gut durchdachter Designkatalog für die Öffentlichkeitsarbeit. Ein Designkatalog, Styleguide o.Ä. sollte ein zusammenhängender Plan sein, wie ich mich nach außen hin präsentieren möchte.

Die dahinter steckende Wissenschaft nennt sich Design Management und will eine Systematik in Design hineinbringen. Es soll nicht nur irgendwie ablaufen sondern nach einem System.

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Doch man muss sowas nicht gleich studieren, um für das eigene Unternehmen ein gutes Corporate Design zu bewerkstelligen. Wichtige Elemente dafür sind:

Farben

Jedes Unternehmen sollte sich um seine Farbkodierung – seinen Color Code – Gedanken machen. Welche Kombinationen will ich? Welche Farben passen überhaupt zueinander?

Es gibt keine absolute Farbkombination, da die Farbwahrnehmung extrem beeinträchtigt ist durch Kultur, Herkunft, Region, teilweise sogar Geschlecht und Alter. Bspw. ist die Farbe Rot im westlichen Kulturraum eine Warn- und Signalfarbe oder steht für Sexualität und Liebe. In China ist sie traditionell die kaiserliche Farbe und damit staatstragend. In Ägypten ist Rot historisch eine Farbe des Todes, da die Wüste rot ist.

Ein Hilfselement können Online-Farbgeneratoren sein, aber diese geben auch nur Empfehlungen. Schlussendlich muss die Farbe und vor allem die Farbkombination zu mir und meinem Unternehmen passen.

Schrifttypen bzw. Fonts

Mit bestimmten Schrifttypen verbinden wir automatisch etwas. Comic Sans ist lächerlich, Times New Roman langweilig, Arial findet sich nur in Amtsstuben und in Fraktur (also der altdeutschen Schrift) schreiben nur noch Nazis und ewig Gestrige. So die Klischees. Viel ist an ihnen auch dran. Nicht nur, was Sie schreiben sondern auch wie Sie es tun hat eine bestimmte Wirkung!

Heutzutage sind im Business-Bereich vor allem groteske Schriftarten populär, d.h. serifenlose Schriften. Bekannte Beispiele für Grotesk-Schriften sind Arial oder Tahoma. Hier geht es um Einfachheit, klare Linien und Formen. Bei Portalen wie MyFonts finden Sie eine große Übersicht möglicher Schrifttypen. Die Schriftart eines Unternehmenslogos sollte einzigartig sein. Wählen Sie für Ihre Brieftexte eine leicht andere Schriftart, um das Logo nochmal deutlich herauszuheben.

Logos

Am wichtigsten ist ein Unternehmenslogo. Es gibt zwei verschiedene Varianten: Ein Bildlogo und ein Textlogo. Die meisten Logos sind Kombinationen aus beidem.

Ein Bildlogo lässt sich am ehesten mit einem alten Wappen aus dem Mittelalter vergleichen und hat in seiner Bedeutung durchaus ähnlichen Ursprung. Populär ist zurzeit das sogenannte Flat-Design:

Beispiel für ein Logo im Flat Design (via Schrift-Architekt.de)

Dieses Design spielt mit einer sehr simplen Schattenwirkung und versucht ansonsten ein Bild möglichst einfach und direkt zu halten.

Textlogos wiederum sind vor allem typografisch angeordnete Textelemente:

Beispiel für ein Textlogo (via Schrift-Architekt.de)

Beide Logotypen sind wichtig; insbesondere wenn Sie auf verschiedenen Plattformen aktiv sind. Facebook erlaubt nur quadratische Profilbilder, viele Websites haben aber besonders breite Logos, Apps wie Instagram zeigen alles im Hochformat an.

Hier ist es wichtig, dass Sie mehrere Versionen des Logos erstellen, welches Sie unterschiedliche anordnen, aber trotzdem so, dass es wieder erkennbar bleibt.

Corporate Wording

Ihre Art und Weise des schriftlichen Ausdrucks spielt gerade online eine große Rolle. Wichtig hier sind folgende Fragen: Wie sprechen Sie Ihre Kunden an (Du/Sie)? Schreiben Sie aktiv (“ich mache”) oder passiv (“es wird gemacht”)? Wie komplex sind Ihre Sätze? Und so weiter.

Das Corporate Wording ist quasi Ihr Unternehmensdialekt: Wie schreiben Sie andere an? Welche Begriffe verwenden Sie? Was bieten Sie an? Ich bin bei Schrift-Architekt.de bspw. als Dozent tätig und biete Seminare an. Es könnten aber genauso gut Kurse, Weiterbildungen, Fortbildungen, Workshops usw. sein. Viele Begriffe haben Synonyme und Sie sollten sich auf einen Begriff festlegen.

Corporate Behavior

Analog zum Corporate Wording sollten Sie in einem Unternehmen auch ein einheitliches Verhalten zeigen: Wie begrüßen Sie Kunden? Wie grüßen Sie am Telefon? Derlei sollte geklärt werden.

Werbemittel

Es gibt eine große Zahl an Werbemitteln und Design-Möglichkeiten bspw. für Präsentationen (PowerPoint etc.), Websites, Kaffeetassen, Kugelschreiber, Visitenkarten usw. Hier ist es wichtig, dass Sie überall auf sich hinweisen.

Jedes Werbemittel sollte mindestens Ihr Logo beinhalten – besser noch Ihre Website oder Telefonnummer leicht auffindbar aufgedruckt haben. Ein Werbemittel soll ja Werbung für Sie machen. Präsentieren Sie sich also ruhig darauf.

Fazit: Einheitlicher Außenauftritt extrem wichtig – Redaktionsplan anfertigen!

Dank des Internets haben Sie viele Möglichkeiten, können Schnupperkurse besuchen oder sich in Nachschlagewerken zu einem Thema belesen.

Ein eigener Plan – ein Redaktionsplan oder eine Guideline – helfen Ihnen aber immer besser weiter. Das ist Ihr Masterplan, wo Sie alles drin stehen haben, was Ihr Unternehmen ausmacht: Werte, Aussehen, Verhalten, Dresscode usw.

Ein Corporate Design mag vielleicht manchmal selbstverliebt wirken, aber das ist es nicht. Sie sind ein Anbieter am Markt und gerade als kleines und mittleres Unternehmen (KMU) sollten Sie genauso professionell wirken wie die großen Konzerne.

 

Über den Autor

Bei Schrift-Architekt.de hilft Christian Allner seit 2011 KMUs aus der Region Mitteldeutschland darin, besser und erfolgreicher zu kommunizieren. Mit verschiedenen Bildungsträgern bietet er zudem Seminare und Workshops für Unternehmen und Interessierte an.
Seit 2016 ist er Vorsitzender des Verbandsausschusses BDS-Online für den BDS Sachsen-Anhalt.

Daneben schreibt er u.a. für Social Media Statistiken und podcastet bei #Onlinegeister. Begeisterter Hobbykoch.

Wie Sie komplexe Daten in PowerPoint einfach visualisieren

Ich freue mich über diesen Gastartikel von Nina Konrad, eine erfolgreiche Fotografin und Bloggerin, die zeigt, mit welchen 5 Schritten komplexe Daten einfach in PowerPoint visualisiert werden können. Außerdem hat Sie einen tollen Tipp, wie jeder mit einem einfachen Tool attraktive Infografiken selbst erstellen kann.


Stellen Sie sich vor, Sie müssen eine Präsentation vor der Geschäftsführung halten, um diese über den aktuellen Status eines wichtigen Projektes zu informieren. Sie habe sehr viele Daten, die Sie präsentieren wollen. Jedoch sind die einzelnen Folien Ihrer Präsentation schnell zu voll und in dem vielen Text lassen sich nur noch schwer die zentralen Informationen erkennen. Wie gehen Sie hier am Besten vor?

Lösen Sie sich von reinen Text-Folien und verwenden Sie stattdessen Fotos bzw. Grafiken!

Sie kennen das bestimmt selbst aus diversen Meetings, in denen eine volle PowerPoint Folie nach der nächsten gezeigt wird: Wenn Sie fast nur noch Text sehen, wird es schwer dem Redner zuzuhören und die wichtigen Informationen aus der Präsentation aufzunehmen. Stattdessen verlieren Sie sich in der Textmasse und Ihre Konzentration lässt nach. Dieses Problem können Sie für Ihre Präsentation ganz einfach umgehen, indem Sie die folgenden 5 Punkte beachten und umsetzen:

 1. Unterscheiden Sie zwischen „nice to know” und “need to know”

 

Es ist von zentraler Bedeutung, dass Sie in Ihren Folien nur Informationen zeigen, die Ihr Publikum auf jeden Fall wissen muss. Daten, die nur nette Zusatzinformationen darstellen, nehmen Sie besser nicht mit auf. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche.

2. Füllen Sie maximal 2/3 der Folie

 

Bei der Erstellung der einzelnen Folien sollten Sie außerdem darauf achten, dass pro Folie genügend Freiraum ist. Lassen Sie ausreichend Platz zwischen einzelnen Zeilen und konzentrieren Sie sich auch hier auf eine Kernaussage pro Folie. Weniger ist mehr.

3. Verwenden Sie ein Foto, das Ihre Kernaussage unterstreicht

 

Nun kommen wir dazu, wie Sie Ihre Kernaussage noch verständlicher präsentieren können. Der Betrachter sollte beim ersten Blick auf die Folie erkennen, worum es geht. Ohne erst den Text darauf lesen zu müssen. Sie wollen bspw. zeigen, dass verschiedene Lösungsvarianten unterschiedliche Kosten produzieren? Dann unterstreichen Sie Ihre Aussage mit verschiedenen Fotos oder Grafiken zu Geld. Hier ein Beispiel für Sie:

4. Achten Sie auf ein durchgängiges Design

 

Gerade wenn Sie Fotos und Grafiken in Ihren Folien verwenden, um Ihre Kernaussagen zu unterstützen, sollten Sie unbedingt darauf achten, ein durchgängiges Design zu verwenden. Sind auf einer Folie Fotos, sollten Sie es vermeiden später Zeichnungen im Comicstil zu verwenden. Entscheiden Sie sich für einen Stil. Umso professioneller sieht das Endergebnis aus.

5. Verwenden Sie statt komplexer Sätze lieber eine Infografik

 

Manche Themen lassen sich nur schwer in leicht verständlichen Sätzen zusammenfassen. Scheuen Sie hier nicht davor zurück, stattdessen eine Infografik oder Diagramme zu verwenden. Prozesse lassen sich z.B. ideal mit PowerPoint SmartArt-Grafiken darstellen. Statt komplizierter Sätze können Sie so Sachverhalte einfach darstellen.

Wie kommen Sie zur Kernaussage Ihrer Folien?

Sie werden sich bestimmt die Frage stellen, wie Sie von einer konkreten Folie nun genau zu einem Bild kommen. Nun ich gehe grundsätzlich so vor, dass ich pro Folie normalerweise nur ein zentrales Thema visualisiere. Oben habe ich ja bereits ein Beispiel zum Thema „Kosten“ gezeigt. Zu den 3 verschiedenen Fotos komme ich dann, indem ich auf eine passende Webseite gehe, die z.B. CC0 Fotos anbietet. In diesem Fall war dies pexels.com. Dort können Sie nach Deutschen Begriffen suchen. In diesem Fall habe ich nacheinander nach den folgenden Begriffen gesucht:

  • Geld
  • Geldschein
  • Münzen
  • Reich

Wie sie sehen kann es nötig sein, erst einmal nach unterschiedlichen Begriffen zu suchen, um schlussendlich das perfekte Foto zum Thema unterschiedliche Kosten zu erhalten. Mit den drei verschiedenen Fotos kann nun dargestellt werden, welche Kostenvariante Sie gerade beschreiben.

Bei verschiedenen Themen kann es jedoch schwierig sein, sich auf eine zentrale Aussage festzulegen. In diesem Fall eignen sich Infografiken sehr gut. Darin können Sie einen komplexeren Sachverhalt einfacher aufbereiten und darstellen. Dazu nutze ich sehr gerne die kostenlose Plattform Canva. Canva bietet die Möglichkeit Infografiken selber zu erstellen und es gibt auch sogar eine große Auswahl an bereits erstellten Inhalten, die Sie als Inspiration oder Vorlage verwenden können. Schauen Sie selbst, welche Auswahl es gibt. Auf diesem Wege können Sie verschiedene Daten in einer Übersicht und in einem Zusammenhang präsentieren. Wie das aussehen kann, habe ich einmal hier für Sie vorbereitet.

Probieren Sie es einfach mal bei Ihrer nächsten Präsentation aus. Planen Sie bei der Vorbereitung ein, dass Sie zu den Kernaussagen passende Fotos oder Grafiken suchen. Beachten Sie bei der Verwendung des Bildmaterials, dass die einzelnen Folien nicht zu voll erscheinen und Sie ausreichend Platz freilassen. So wird Ihr Publikum nicht überfordert und Sie können alle wichtigen Informationen verständlicher darstellen.

 

Über die Autorin

Mein Name ist Nina Konrad und ich arbeite als E-Learning Referentin und Fotografin. Auf meinem Blog Farbsalat schreibe ich rund um das Thema „Fotografieren für kreative Blogger“. In Blogartikeln, einem kostenlosen E-Book und auch Onlinekursen vermittle ich das nötige Wissen, mit dem Blogger und auch Selbstständige mit einfachen Mitteln und ohne großes technisches Wissen überzeugende Fotos für ihre eigene Webseite erstellen können.

Erfahren Sie z.B. hier, wie Sie mit Adobe Lightroom schnell und einfach das Beste aus Ihren Fotos herausholen können.

 

Alle Fotos von Pexels

Der Countdown zu Ihrem Präsentationsstart

Eine ganz normale Sitzung

Das Projektteam trifft sich zu seiner regelmäßigen Projektsitzung. Nach und nach kommen alle im Besprechungsraum zusammen. Der Projektleiter hat die PowerPoint-Präsentation gestartet. Über den Beamer wird eine Standard-Startfolie an die Wand projiziert, auf der der Projektname und das heutige Datum stehen.

Ein Kollege holt sich noch schnell einen Kaffee.

Zwei unterhalten sich über ein anderes Projekt, in dem sie zusammen arbeiten.

Als der Kolleg mit dem Kaffee zurück kehrt, schließt der die Tür des Besprechungsraums. Es fehlt zwar noch ein Kollege aus der IT-Abteilung, aber der kommt ja immer etwas später, weil er beim Benutzerservice oft noch Fragen der Kollegen klärt.

Um die Zeit zu überbrücken macht der Projektleiter noch einen Scherz. Dann geht die Tür auf und der IT-Kollege betritt abgehetzt den Raum, nimmt den nächsten freien Platz.

Nun kann es los gehen.

Ich habe selbst schon einige Projektmeetings erlebt, die tatsächlich 10 oder 15 min. später begonnen haben, weil es noch viele 2er-Gespräche zu anderen Themen gab und es einige Zeit gedauert hat, bis Ruhe einkehrte.

10 – 9 – 8 – 7 – 6 – 5 – 4 – 3 – 2 – 1 – 0 – Los!

Mein Tipp: starten Sie Ihre Projektsitzung doch einfach mal mit einem Countdown. So kehrt innerhalb von 10 Sekunden Ruhe ein und Sie erhalten somit sehr schnell die Aufmerksamkeit aller Kollegen.

Ein Countdown eignet sich auch sehr gut zu Beginn eines Vortrages bei einem Kongress, bei einer Projekt-Kick-off-Veranstaltung oder zum Start eines Webinars.

Es ist relativ einfach erstellt, wenn man einen entscheidenden Punkt beachtet. Und das Gute ist: Sie müssen die Folien nur einmal in PowerPoint erstellen und können sie dann immer wieder einsetzen.

Wie es geht, zeige ich Ihnen in diesem Video:

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Sie möchten noch mehr zu Agenda-, Start- und Pausenfolien lernen? Dann klicken Sie einfach auf das folgende Bild und melden sich zu meinem Video-Kurs an:

Eine Startfolie mit beeindruckender Animation in PowerPoint erstellen

Warum Ihre Präsentation mit einer Startfolie beginnt

Eine Präsentation in PowerPoint beginnt mit einer Startfolie – ist doch klar! Sicherlich verwenden Sie auch bereits das entsprechende Standard-Layout für eine Titelfolie. Aber haben Sie sich schon einmal genauere Gedanken zu Ihrer Startfolie gemacht?

Im Standard-Layout für die Titelfolie ist vorgesehen, dass Sie in großer Schrift einen Titel eingeben und darunter die Unterschrift in kleinerer Schriftgröße. Beispiele dafür sind: der Projektname als Titel und darunter „1. Projektstandbericht“. Oder Sie fügen im Titel das Thema des Vortrags ein und darunter Ihren Namen oder auch den Veranstaltungsnamen, den Ort und das Datum.

Aber haben Sie Ihr Publikum mit einer solchen Titelfolie wirklich auf Ihren Vortrag neugierig gemacht?

Haben Sie Spannung erzeugt?

Wie Sie Ihr Publikum auf das Thema einstimmen

Statt einer statischen Textfolie könnten Sie mit einem Video beginnen, um Ihr Publikum auf Ihr Thema einzustimmen. Darin könnte z.B. ein Problem beschrieben sein und in Ihrem Vortrag stellen Sie dann Lösungsmöglichkeiten vor. Ein Video zu erstellen ist allerdings aufwändig und kostspielig.

Daher wäre eine gute Alternative eine animierte Folie als Startfolie einzusetzen. Dabei sollten Sie allerdings nicht nur einfach das Titel-Layout verwenden und dann den Text einfliegen.

Geben Sie sich ruhig etwas Mühe und gestalten die Startfolie interessant mit einer beeindruckenden Animation. Ein Beispiel dafür stelle ich Ihnen in diesem Video vor:

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Sind Sie neugierig geworden und möchten noch mehr darüber erfahren, wie Sie z.B. wirkungsvolle Agenda-Folien erstellen? Dann sollten Sie sich zu meinem Video-Kurs anmelden. Dafür klicken Sie einfach auf das folgende Bild:

Wie Sie in PowerPoint eine Schlussfolie als Abspann animieren

Hat Ihre Präsentation einen sinnvollen Aufbau?

In PowerPoint ist es ja durchaus einfach eine Präsentation zu erstellen. Es gibt bereits vorgefertigte Folienlayouts für die Startfolie, Zwischenüberschriften, Textfolien usw. Dennoch sollten Sie es sich nicht zu leicht machen und ausschließlich mit diesen vorgegebenen Strukturen arbeiten. Stattdessen sollte Ihre Präsentation strukturiert aufgebaut sein.

Grundsätzlich besteht eine PowerPoint-Präsentation aus drei Teilen:

In der Einleitung geben Sie idealerweise einen Überblick über die gesamte Präsentation (Agendafolie) und führen Ihr Publikum in das Thema ein. Dies ist wichtig, damit alle auf dem selben Wissensstand gebracht werden.

Im Hauptteil stellen Sie Ihre Argumentationskette dar. Diese könnte z.B. sein:

  • Ist – Ziel – Weg
  • Tatsache – Ursache – Folgerung
  • Risiken – Chancen – Pläne
  • Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft
  • These – Antithese – Synthese
  • Problem – Lösung – Vorgehen

Im Schlussteil können Sie eine Entscheidung zur Abstimmung stellen, zu einer weiteren Diskussion anregen oder das gesamte Thema zusammenfassen, sodass eine logische Klammer von der Einleitung zum Schluss gebildet wird.

Diese und weitere Tipps habe ich Ihnen bereits in diesem Video gegeben: Richtig präsentieren (klick)

Der Schluss ist entscheidend

Lassen Sie also Ihre Präsentation nicht einfach enden. Meiner Meinung nach darf sich die Schlussfolie auch vom Layout und den Farben von der restlichen Präsentation unterscheiden.

Insbesondere bei einem Vortrag ist der Schluss, also die Schlussfolie entscheidend. Denn jetzt sehen Ihnen die Zuschauer noch 1-2 Minuten zu, während z.B. ein Moderator, der durch die Veranstaltung führt, sich bei Ihnen für den interessanten Vortrag bedankt.

Sie haben also die Möglichkeit in der Schlussfolie Ihre Kontaktdaten zu nennen, auf weitere Veranstaltungstermine hinzuweisen oder auch ein paar motivierende Worte einzufügen.

Ich persönlich finde eine Schlussfolie mit einem Abspann wie im Film sehr interessant, da es sich nicht um eine statische Folie handelt, sondern sie animiert ist. Das lässt die Zuschauer weiterhin nach vorne sehen.

Wie Sie eine solche Folie mit Animation mit nur wenigen Klicks erstellen, erkläre ich Ihnen in diesem Video:

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Weitere Anleitungen zu Agenda-, Start- und Schlussfolien habe ich Ihnen in meinem Video-Kurs zusammengestellt. Zum Anmelden einfach auf das folgende Bild klicken:

Text um eine Form herum platzieren in PowerPoint

Text und Formen gut anordnen

Wenn Sie in PowerPoint Ihre Textfolie mit einem Bild, einer Grafik oder auch einer selbst erstellten Form auflockern möchten, sollten Sie sich Gedanken dazu machen, wie Sie beides auf Ihrer Folie platzieren.

Solange das Bild, die Grafik oder die Form rechteckig ist, ist dies kein Problem. Der Text kann einfach rechts oder links eingefügt werden.

Anders ist es allerdings bei runden Elementen. Dies ist z.B. der Fall, wenn Sie ein Foto auf eine runde Form zugeschnitten haben, oder ein Qualitätssiegel einfügen. Auch bei einem Stern, einer Figur, einem Herz o.ä. wird es schwierig. Es sieht dann einfach komisch aus, wenn der Abstand zwischen dem Bild bzw. der Form und dem Text so groß ist.

Schöner sieht es aus, wenn der Text exakt um die gerundete Form herum geht, so wie auf dem Bild oben. Leider gibt es bei PowerPoint keine entsprechende Funktion.

Wie es mit einem kleinen Trick trotzdem funktioniert, erkläre ich Ihnen in diesem Video:

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Und es geht doch: Ein Inhaltsverzeichnis in eine PowerPoint-Folie einfügen

Und plötzlich war es weg

Es ist doch immer wieder spannend, wenn Microsoft eine neue Version seiner Programm herausgibt. Üblicherweise passiert das alle 3 Jahre. Jeder ist neugierig, welche neuen Funktionen es gibt. Manchmal ändert sich die Menüführung. Und es gibt auch Funktionen, die einen neuen Namen erhalten (die Serienbrieffunktion in Word hieß mal Serienbrief, Mergen und Sendungen – aber das ist ein anderes Thema). Es kommt auch vor, dass es zwar noch Funktionen gibt, aber diese nicht mehr im Menü erscheinen (z.B. das Drucker-Symbol).

Was ich sehr bedauere ist, dass es in PowerPoint nicht mehr eine, wie ich finde, sehr sinnvoll Funktion gibt:

Die automatische Erstellung eines Inhaltsverzeichnisses.

Wie Sie ein Inhaltsverzeichnis einfügen

Zu Beginn einer PowerPoint-Präsentation steht in der Regel eine Agenda. Man gibt einen kurzen Überblick. Im Laufe der Präsentation kommt man immer mal wieder auf diese Folie zurück, um den Zuschauern Orientierung zu geben.

Natürlich kann ich diese Agenda-Folie mehrmals kopieren und immer an das Ende eines Abschnitts einfügen. Dann bin ich aber an den stringenten Verlauf und Aufbau meiner Präsentation gebunden. Mit einem Inhaltsverzeichnis, über das ich zu den einzelnen Abschnitten springen kann, wäre ich viel flexibler. Dafür benötige ich ein Inhaltsverzeichnis mit Hyperlinks.

Wie Sie ein solches Inhaltsverzeichnis (leider manuell) erstellen können, zeige ich Ihnen in diesem Video:

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Sind Ihnen die normalen Agenda-Folien zu langweilig? Dann habe ich ein paar Ideen für Sie zusammengestellt, wie man eine Agenda modern und attraktiv gestalten kann. Diese und weitere Ideen zu Pausenankündigungen, Fortschrittsanzeigen, Start- und Schlussfolien erkläre ich Ihnen Schritt-für-Schritt in meinem Video-Kurs (einfach auf das Bild klicken):

Es bewegt sich was: Videos in PowerPoint-Folien einfügen

Kennen Sie das auch? Manche Projektbesprechungen oder Quartalsberichte wollen einfach nicht enden. Es wird eine PowerPoint-Folie nach der anderen gezeigt. Die meisten davon sind bis zur Kante mit Text gefüllt. Vielleicht hier und da mal eine Tabelle oder ein Diagramm. Wenn man Glück hat ein Foto.

Schluss mit Langeweile!

Machen Sie es besser. Peppen Sie doch einfach mal Ihre Präsentation mit einem Video auf.

Das kann ein Produktvideo sein. Oder eine Erläuterung zur Benutzung einer Maschine. Vielleicht gibt es ein Unternehmensvideo, dass Sie bei der nächsten Präsentation beim Kunden einsetzen können. Oder Sie haben ein paar Kollegen zu Ihrer Meinung zu Ihrem Projekt gefragt und präsentieren dies im Projektabschlussbericht.

Sie können auch YouTube-Videos einfügen.

Eine weitere Möglichkeit wäre, Videos bei den bekannten Bilddatenbanken zu kaufen und diese als Hintergrund auf der Startfolie einzusetzen. So bewegt sich bereits etwas, bevor Sie mit Ihrem Vortrag beginnen.

Es ist einfacher, als Sie denken.

Meine Erfahrung ist: Viele Personen, die PowerPoint-Präsentationen erstellen trauen sich nicht an Videos heran. Man hat schon genug damit zu tun, Pfeile parallel anzuordnen, da bleibt keine Zeit, sich mit Videos zu beschäftigen.

Dabei ist es ganz einfach, wie Sie in dieser Anleitung schnell erkennen werden:

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Habe ich Ihr Interesse wecken können? Möchten Sie noch mehr über die Möglichkeiten der Videobearbeitung in PowerPoint wissen und ein paar schöne Anwendungsbeispiele kennenlernen? Dann schreiben Sie sich einfach für meinen Video-Kurs „Einfache Videobearbeitung in PowerPoint“ ein. Klicken Sie dafür auf das folgende Kurs-Bild:

Mit diesem Trick erstellen Sie ganz einfach in Word ein Buch

Prospekt, Broschüre, Menü-Karte, Buch…

… und immer das selbe Problem. Wenn Sie zum Beispiel eine Broschüre selbst erstellen und drucken möchten, dann ist es nicht ganz leicht, den Text richtig auf die einzelnen Seiten zu verteilen. Es gibt eine Vorder- und Rückseite und wenn die Broschüre aus zwei oder mehreren DIN-A4-Blättern besteht, dann wird es kompliziert. Wo ist die 1. Seite, wo die 2., die 3. usw.?

Wenn Sie einfach nur in Ihrer Word-Datei das Querformat und zwei Spalten einrichten, dann müssen Sie genau darauf achten, in welche Spalte welcher Text kommt. Letztendlich können Sie nicht einfach den Text immer weiter schreiben, sondern müssen ihn genau platzieren.

So geht’s ganz einfach

Damit Sie nicht unnötig ins Schwitzen kommen und wertvolle Zeit verschwenden, zeige ich Ihnen heute einen kleinen Trick. Genau gesagt, ist es kein Trick, sondern einfach nur eine Standard-Funktion in Word, die aber recht unbekannt ist.

Sie brauchen nur im Seitenlayout eine Einstellung vornehmen und dann können Sie ganz einfach Ihren Text fortlaufend schreiben. Word verteilt ihn richtig auf die einzelnen Seiten.

Sie müssen also nur wissen, wie es geht und dann geht’s ganz einfach. Im Video zeige ich Ihnen die Einstellung und auch, was Sie beim Drucken beachten sollten.

An diesem Beispiel sieht man mal wieder, dass Word mehr als nur eine Schreibmaschine ist, sondern wirklich ein Textverarbeitungsprogramm.

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So erstellen Sie mit Word ein Faltblatt

Haben Sie auch schon einmal den Auftrag bekommen, ein Faltblatt zu erstellen? Oder haben Sie sich vielleicht dies selbst überlegt z.B. um ihr Projekt bei den Kollegen bekannt zu machen?

Vielseitige Einsatzbereiche

Faltblätter können vielseitig eingesetzt werden. Produktvorstellungen, Dienstleistungsangebote, Sonderaktion zu einer Messe, Veranstaltungsübersicht, Projektmarketing usw. Ich selbst habe vor 20 Jahren ein Bewerbungs-Faltblatt erstellt, weil ich mich bei vielen Unternehmen initiativ bewerben wollte. Damals ging es noch nicht online und mit dem Faltblatt hatte ich eine kostengünstige und besondere Form gefunden. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Ich habe dann auch auf der „Hannover Messe“, eine Industriemesse, verschiedene Stände aufgesucht und dort meine Bewerbung abgegeben. Ein klassische dicke Bewerbungsmappe hätte das Standpersonal nicht entgegen genommen, aber so ein Flyer kam gut an.

So geht’s

Wenn Sie also ein Faltblatt erstellen möchten, empfehle ich Ihnen, dafür Word zu nutzen. Die notwenigen Einstellungen zu Seitenrändern, Spalten und Seitenformat sind mit wenigen Klicks gemacht. Steht das „Gerüst“, können Sie sich ganz auf den Inhalt und die Darstellungsweise konzentrieren.

In dem folgenden Video zeige ich Ihnen, welche Einstellungen Sie vornehmen sollten und was zu beachten ist:

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