Arbeit 4.0 – Begriffsklärungen

Industrie 4.0, Arbeit 4.0, digitaler Wandel, Digitalisierung, Clickworker…

Der digitale Wandel und die Chancen und Herausforderungen daraus werden im Moment viel diskutiert. Richard David Precht warnt vor den Folgen der Digitalisierung. Wie es tatsächlich in 20 Jahren aussehen wird, weiß niemand. Wir sind einfach direkt im Prozess des Wandels.

In diesem Zusammenhang und den Diskussionen, die auch in Unternehmen stattfinden, fallen immer wieder bestimmte Begriffe. Heute werde ich ein paar davon erläutern.

Digitalisierung

Dies ist noch recht einfach zu erklären: Etwas, das vorher analog war, wird in ein digitales Format umgewandelt. Z.B., indem man Papier einscannt, oder den gesamten Prozess digitalisiert, wie es in großen Lagern mit Hilfe von Computern, Robotern und Förderbändern üblich ist.

Digitaler Wandel / Digitale Transformation

Durch digitale Technologien werden digitale Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsnetzwerke möglich. Ein Beispiel dafür ist die Buchung einer Reise: Flug, Hotel, Mietwagen, Touristenvisum, Eintrittskarten, Reiseführer, Stadtplan – alles ist entweder über Webanwendungen oder Apps auf Smartphones buchbar. Und die Bezahlung erfolgt ebenfalls digital.

Neue Aufgabenbereiche entstehen

Aber es fallen dadurch nicht nur Arbeitsplätze weg, sondern es entstehen neue Aufgabenbereiche. Im folgenden Video erkläre ich die Begriffe Clickworker und Paid Crowdsourcing.

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Arbeiten auf Augenhöhe

„Arbeiten auf Augenhöhe“ – das hört sich eigentlich doch ganz selbstverständlich an. Ist es aber oft nicht.

Die Mitarbeiter sprechen von „denen da oben“. Der Chef wird auch „Vorgesetzter“ genannt und ein nicht mehr ganz so verbreiteter Begriff für die Mitarbeiter ist „Untergebene“. Dies sind alles Beispiele dafür, dass es ein „oben“ und ein „unten“ gibt und sich Chef und Mitarbeiter tatsächlich nicht auf Augenhöhe begegnen.

In meinem letzten Beitrag habe ich vorgestellt, wie eine Führungskraft in der heutigen VUCA-Welt agieren sollte. Dazu gehört auch ein Arbeiten auf Augenhöhe.

Aber wie geht das? Diese Frage haben sich ein paar Filmemacher auch gestellt und verschiedene Unternehmen gesucht, die genau diesen Schritt gegangen sind. Herausgekommen sind inzwischen mehrere Filme, bei denen ausgewählte Betriebe unterschiedlicher Größe und Branche über mehrere Monate begleitet wurden.

Mir gefallen die Filme sehr gut, weil es Tipps aus der Praxis für die Praxis gibt und man auch erkennen kann, dass der Weg auch mehrere Jahre dauern kann und man womöglich nie ankommt.

Neben den Filmen gibt es auf der Webseite noch einige begleitende Materialien, denn die Filme eignen sich sehr gut, um sie im Team gemeinsam anzusehen und danach zu besprechen und somit seine eigenen Erkenntnisse daraus zu ziehen. Hier geht’s zu den Filmen:
https://augenhoehe-film.de/

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Führung in der VUCA-Welt

Im letzten Beitrag habe ich vorgestellt, was sich hinter dem Begriff „VUCA-Welt“ verbirgt und wie sich die Rahmenbedingungen unsere Arbeitswelt immer mehr verändern.

Ich denke, es haben viele bereits bemerkt, dass in einer VUCA-Welt die „alten“ Führungsmethoden nicht mehr gut funktionieren.

  • Man kann nicht mehr über einen längeren Zeitraum hinweg planen, weil sich ständig etwas ändert. Daher machen 2- oder 3-Jahrespläne keinen Sinn mehr.
  • Entscheidungen können nicht mehr nur von der Führungskraft alleine getroffen werden, weil die Zusammenhänge sehr komplex sind.
  • Starre Prozesse, die „in Stein gemeißelt“ sind, passen nicht mehr zu den sich ständig ändernden Anforderungen.

Wie Führung stattdessen in der VUCA-Welt funktionieren kann habe ich in dem folgenden Bild zusammengefasst:

Führung in der VUCA-Welt

Die einzelnen Elemente erläutere ich in diesem Video:

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VUCA – Wie sich unsere Arbeitswelt verändert

Haben Sie auch das Gefühl, dass sich unsere Arbeitswelt in letzter Zeit sehr verändert?

Früher hatte man noch ausreichend Zeit, um Informationen zu sammeln, zu bewerten und Entscheidungen zu treffen, die dann für den nächsten Monate bzw. Jahr Bestand hatten.

Heute wird dagegen die Dynamik von Veränderungen immer größer. Alles wird komplexer und unsicherer. Entwicklungen lassen sich schlechter vorhersagen, wodurch auch Entscheidungen schwieriger zu treffen sind und viel kürzer gültig sind.

Diese Entwicklung wird unter dem Begriff „VUCA“ zusammengefasst. Die Buchstaben stehen dabei für

  • Volatility
  • Uncertainty
  • Complexity
  • Ambiguity

Eine Erläuterung zu diesen Begriffen gebe ich in diesem Video:

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Es wird also deutlich, dass wir mit den bisherigen Management-Methoden in der neuen VUCA-Welt nicht mehr zurecht kommen und uns anpassen müssen.

Im nächsten Video/Blog-Artikel geht es um die Frage, wie Sie als Führungskraft darauf reagieren sollten.

Monster des Alltags – Die Logik

Heute stelle ich Ihnen ein weiteres Monster des Alltags von Christian Moser vor:

Die Logik

Glauben Sie daran, dass in Unternehmen Entscheidungen objektiv getroffen werden? Denken Sie, dass Führungskräfte immer logische Entscheidungen fällen? Dann sind Sie auf dem Holzweg.

Natürlich werden erst Fakten und Zahlen gesammelt, bevor eine Entscheidung getroffen wird, damit sie möglichst objektiv ist. Aber man kann einfach nicht wirklich alle Fakten kennen und beurteilen. Das wäre viel zu zeitaufwändig, kostspielig und wahrscheinlich ganz unmöglich. Denn unsere Welt ist komplex. Und während Sie fleißig Daten sammeln, passieren schon wieder andere Dinge, die diese beeinflussen.

Führungskräfte müssen einfach irgendwann entscheiden. Und diese Entscheidungen fällen Sie nach bestem Wissen und Gewissen – aus dem Bauch. Häufig wird hinterher nach logischen Argumenten gesucht, warum so entschieden wurde. Aber es geht nicht streng nach der Logik zu.

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Monster des Alltags – Die Schönfärberei / Die Schwarzmalerei

Jetzt stelle ich Ihnen zwei weiteres Monster des Alltags von Christian Moser vor, die gut zusammenpassen:

Die Schönfärberei

Die Schönfärberei gibt es im Berufsalltag immer einmal wieder. Früher war ja alles besser. Oder wie Loriot so schön sagt: Früher war mehr Lametta.

Wenn man z.B. in einem Change-Prozess etwas ändern möchte, dann ist ja plötzlich das Bisherige perfekt. Und niemand hat je behauptet, dass man etwas daran verändern sollte.

Die Schönfärberei kann aber auch in die Zukunft gerichtet sein. Man redet sich ein, dass ja alles super läuft. Wir haben überhaupt keine Probleme. Unser Team funktioniert super. Die Kunden sind alle klasse und die Lieferanten sowieso.

Aber es gibt auch

Die Schwarzmalerei

Die Schwarzmalerei richtet sich auf die Zukunft aus. Man hört dann Sätze, wie z.B. „Es wird alles nur noch schlimmer.“ oder „Es klappt nichts.“ Auch in Projekten und Veränderungsprozessen wird gerne von einigen Mitarbeitern schwarzgemalt.

Die Schönfärberei und die Schwarzmalerei sind zwei Extreme. Die Wahrheit liegt natürlich, wie so oft, in der Mitte. Diese beiden Monster des Alltags können Ihnen dabei helfen, die Situation aus der Meta-Ebene zu betrachten und sich zu fragen, welches Monster gerade herausgeholt wird. Sie sollen Sie dann dabei zu unterstützen, wieder auf die Fakten zu schauen und sowohl die Vergangenheit, als auch die Zukunft realistische zu betrachten.

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Monster des Alltags – Die Zuständigkeit

Heute stelle ich Ihnen ein weiteres Monster des Alltags von Christian Moser vor:

Die Zuständigkeit

Dieses Monster des Alltags finde ich sehr treffend gezeichnet. Man sieht deutlich den Bürokraten.

Sicherlich kennen Sie das auch: Wenn etwas schief gelaufen ist, wird zu erst nach dem Zuständigen gefragt. Und da wundert man sich dann, dass die Abteilung, die laut Organigramm oder Stellenbeschreibung eigentlich zuständig wäre, dieses vehement abstreitet.

Wenn dagegen etwas gut gelaufen ist, dann war man natürlich am Erfolg beteiligt.

Im Text steht, dass die Zuständigkeit nichts mehr hasst, als klare Verhältnisse und ich glaube, das trifft es sehr gut.

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Monster des Alltags – Die Vernunft

Heute stelle ich Ihnen ein weiteres Monster des Alltags von Christian Moser vor:

Die Vernunft

Dieses Monster würde alle anderen bisher vorgestellten Monster des Alltags arbeitslos machen, wenn man sie nur fragen würde. Daher sehen wir hier nur ein Bild von ihr – fast wie in einer Ahnengalerie und man erzählt sich alte Geschichten von ihr.

Ganz so düster würde ich es aber nicht sehen. Ich denke, dass die Vernunft durchaus im Büroalltag noch eine Rolle spielt. Das Büro ist also noch nicht geschlossen.

Dennoch sollte man sie hin und wieder zu Rate ziehen. Man kann es auch „gesunder Menschenverstand“ nennen. Denn ich habe das Gefühl das der doch manchmal abhanden geht. Beispielsweise werden Projekte und Ideen verfolgt und bis zum Ende auch getrieben, wo man sich zwischendurch mal hätte fragen sollen „macht das hier überhaupt noch Sinn, was wir tun?“. Aber so wird im Zweifel völlig am Kundenwunsch vorbei gearbeitet und nur den eigenen Interessen nachgegangen. Daher ist das Bild der Vernunft ganz hilfreich, damit sich alle ab und zu daran erinnern, sie einmal zu befragen.

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Monster des Alltags – Die Rechthaberei

Heute stelle ich Ihnen ein weiteres Monster des Alltags von Christian Moser vor:

Die Rechthaberei

Haben Sie einen Kollegen, der gut zu dieser Beschreibung passt? Der sich gerne verrennt, stur ist und ohne Rücksicht auf Verluste seinen Weg verfolgt? Dann könnten Sie ihm ja einmal dieses Monster des Alltags zeigen.

Vielleicht sieht er dann ein, dass er zu harsch vorgeht. Er könnte dann seine Truppen wieder zurück holen und die Schlacht beenden. Denn so wird er nicht erfolgreich sein.

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Monster des Alltags – Der Pfusch

Heute stelle ich Ihnen ein weiteres Monster des Alltags von Christian Moser vor:

Der Pfusch

Was hat dieses Monster mit dem Büroalltag zu tun? Mich hat der Text „Meister des Provisoriums“ und „hält nicht viel von dauerhaften Lösungen“ angesprochen.

Dabei möchte ich deutlich machen, dass ich grundsätzlich nichts gegen Provisorien einzuwenden habe. Häufig ist es besser, eine provisorische Lösung umzusetzen, statt Ewigkeiten an der perfekten Lösung herumzubasteln. Mit einem Provisorium kann man erstmal Erfahrungen sammeln, damit dann die endgültige Lösung noch besser gestaltet wird.

Aber man sollte dabei auch bedenken, dass ein Provisorium nicht ewig hält und die Arbeit ja noch nicht abschließend erledigt ist. Man sollte sich also trotzdem weiterhin mit der dauerhaften Lösung beschäftigen und diese anstreben.

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