Die Kommunikation zwischen Menschen läuft nicht immer glatt

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Kennen Sie das Sender-Empfänger-Modell von Schulz von Thun?

Dann möchte ich es Ihnen in diesem Video kurz vorstellen:

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Es geht bei diesem Modell um die Kommunikation zwischen zwei Menschen. Dies können Kollegen untereinander sein, aber auch ein Gespräch zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter. Kern des Modells ist die Feststellung, dass nicht nur eine sachliche Information ausgetauscht wird, sondern noch einiges mit dem Gesagten „mitschwingt“. Daher kann es schnell zu Missverständnissen oder unerwarteten Reaktionen kommen.

Als Beispiel wird immer die Situation genannt, wie ein Ehepaar im Auto sitzt. Die Frau fährt. Die Ampel schaltet von rot auf grün. Der Mann sagt: „Es ist grün.“ Dies ist nicht nur eine reine Sachinformation, sondern kann als Aufforderung verstanden werden („Nun fahr doch endlich!“) und es kann auch etwas über die Beziehung zwischen den beiden aussagen.

Es gibt ein Beispiel aus meiner Familie. Das Gespräch hat vor einigen Jahren in unserer Küche stattgefunden. Mein Mann sagt: „Ich habe heute Mittag in der Markthalle Fisch gegessen.“ Darauf antwortet meine Mutter mit der Frage: „Und? War nicht gut?“.  Mein Mann wollte also eigentlich nur eine reine Sachinformation los werden. Für meine Mutter war allein die Tatsache, dass er es erwähnt hat, Grund genug zu glauben, dass er sagen wollte, dass es nicht geschmeckt hat.

Aber auch wenn Sie das Modell bereits kennen, ist es gut, sich immer mal wieder daran zu erinnern.

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