Gründe für Stress im Job

Vom Arbeiter in der Produktion bis hin zur Vorstandssekretärin – gefühlt sind alle Mitarbeiter gestresst. Und irgendwie wird es auch immer schlimmer. Oder? In diesem Artikel spüre ich die Gründe für Stress auf und biete Ihnen eine Möglichkeit herauszufinden, wie gestresst Sie sind.


Wie gestresst sind Sie?

Bevor Sie sich mit den Gründen für Stress im Job und den Möglichkeiten, dagegen zu wirken beschäftigen, sollten Sie im ersten Schritt herausfinden, wie gestresst Sie im Moment sind. Und ich betone dabei, dass es eine Moment-Aufnahme ist. Denn letztendlich hängt es auch von den Rahmenbedingungen im Job ab, die sich von heute auf morgen ändern können.

Ich habe auf Stern.de einen kurzen Test gefunden, bei dem Sie ein paar Fragen beantworten und dann eine Auswertung erhalten. Mir ist natürlich klar, dass die Fragen und Antworten wahrscheinlich nicht immer und zu jedem passen. Es handelt sich auch nicht um einen fundierten psychologischen Test. Aber vielleicht ist es trotzdem aufschlussreich für Sie. Den Selbsttest finden Sie hier: Selbsttest Stresslevel

Was sind die Gründe für Stress im Job?

Als ich mich jetzt mit dem Thema Stress beschäftigt habe, habe ich eine Studie der Techniker Krankenkasse aus 2016 gefunden. Hier wurden unter anderem die Gründe für Stress im Job untersucht. Die Teilnehmer konnten mehrere Punkte auswählen. Die folgende „Hitliste“ ist daraus entstanden:

An erster Stelle steht „Zu viel Arbeit“. Das verwundert mich nicht und deckt sich mit meinen Erfahrungen und Beobachtungen. Viele meine Trainingsteilnehmer berichten, dass die Arbeitsmenge zugenommen hat. Man spricht auch von einer Verdichtung der Arbeit.

Wenn z.B. ein Kollege das Unternehmen verlässt, wird nicht ein neuer Mitarbeiter eingestellt, sondern die Arbeit auf die Kollegen verteilt. So muss jeder noch mehr in der gleichen Zeit schaffen.

Dies führt auch gleich zum nächsten Punkt in der Liste: Termindruck und Hetze. Da nicht alles gleichzeitig erledigt werden kann, bleiben Sachen liegen, die dann aber auch irgendwann dringend werden. Es dauert nicht lange, dann hat man das Gefühl, nur noch Feuer zu löschen und zu reagieren. Und das führt zu Stress.

Überhaupt nicht hilfreich sind in so einer Situation Unterbrechungen und Störungen, die an dritter Stelle des Rankings stehen.

In dem folgenden Video gehe ich genauer auf jeden Punkt in der Liste ein.

Die Studie der Techniker Krankenkasse können Sie hier als PDF herunterladen: Entspann dich Deutschland

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Was können Sie gegen Stress im Job tun?

Sie denken „Da kann man sowieso nichts machen.“? Doch! Es gibt zahlreiche Möglichkeiten den Stress zu reduzieren (Priorisieren, Nein-Sagen usw.). Ich habe bereits viele Tipps dazu gegeben. Schauen Sie sich doch einmal auf meinem YouTube-Kanal die Videos in der Playlist „Zeitmanagement“ an. Sicherlich ist eine Methode dabei, die Ihnen hilft wieder „Herr der Lage“ zu sein: YouTube-Playlist

3 Kommentare
  1. Marion Kurth
    Marion Kurth sagte:

    Hallo Frau Kranz,
    vor einigen Wochen habe ich Ihren Kanal auf Youtube entdeckt, als ich Wordfunktionen suchte. Ich fand, was ich brauchte und war sehr angetan von der Länge der Videos und der ruhigen kompetenten Art zu erklären. Natürlich habe ich dann auch in die anderen Themen geschaut.
    Ich finde meine Probleme insbesondere in der Büroorganisation treffend beschrieben und gleichzeitig Lösungsansätze. Das wird mir helfen, jetzt in kleinen Schritten meinen Alltag zu vereinfachen. Und das ist bitter nötig. Vielen Dank für die Videos.
    VG

    Antworten
    • Meike Kranz
      Meike Kranz sagte:

      Hallo Frau Kurth,
      ich freue mich, dass Ihnen meine Videos bereits geholfen haben.
      Falls es noch weitere Themen/Probleme gibt, für die Sie Lösungen suchen, dann schreiben Sie mir doch einfach. Vielleicht wird das dann ein neues Video?
      Grüße,
      Meike Kranz

      Antworten
  2. Moritz
    Moritz sagte:

    Bei meiner Freundin 1 und 2 und dann kommt oftmals noch in demotierender Form die mangelnde Anerkennung hinzu. Ich muss sie da immer etwas ausbremsen und wenigstens ich ihr sagen, das sie einen guten Job macht.

    Antworten

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