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In diesem Jahr wird alles besser

Das Jahr 2021 ist noch jung. Haben Sie auch gute Vorsätze? Zum Beispiel, dass dieses Jahr alles besser wird. Alles soll anders werden. Der Schreibtisch soll leer werden. Unerledigte Aufgaben sollen endlich abgeschlossen werden. Weniger Überstunden. Weniger Stress. Und weniger Chaos in den E-Mails.

Der Wille ist da, aber das Tagesgeschäft kommt dazwischen. Immer ist etwas anderes wichtiger, dringender, oder Sie haben einfach keine Lust zum Aufräumen.

Schnell sind die guten Vorsätze vergessen und es hat sich nichts verändert.

Heute gebe ich Ihnen 5 pragmatische Tipps mit denen Sie schnell Erfolge erzielen.


Leerer Schreibtisch

1. Papierstapel aussortieren

Sie haben verschiede Vorgänge bzw. Unterlagen auf Ihrem Schreibtisch gestapelt? Gibt es mehrere Ablagekästen, die voll sind? Dann wird es Zeit, aufzuräumen.

Warum? Es spricht vieles für einen leeren Schreibtisch. Die vielen unerledigten und womöglich dringenden Aufgaben lenken Sie ab. Unbewusst nehmen Sie wahr, das noch vieles erledigt werden muss. Aber dadurch können Sie sich schlechter auf die aktuelle Aufgabe konzentrieren. Ein weiterer Grund: Sie und Ihre Vertretung müssen immer wieder in den verschiedenen Stapeln nach Unterlagen suchen. Das kostet unnötig Zeit. Diese Zeit könnten Sie viel besser nutzen. Aus meiner Erfahrung aus den vielen Arbeitsplatzcoachings weiß ich, dass viele dieser Unterlagen nur abgeheftet werden müssen, weggeworfen werden können und sich bereits erledigt haben. D.h. es sieht nach viel mehr unerledigter Arbeit aus, als es tatsächlich ist.

Wie gehen Sie am Besten vor? Nehmen Sie sich Ablagekasten für Ablagekasten, Stapel für Stapel vor. Dabei ist es egal, ob Sie rechts oder links anfangen. Nehmen Sie jedes Blatt in die Hand und fragen sich „Was muss ich hier noch tun?“. Nicht mehr benötigtes Papier werfen Sie sofort in den Papierkorb oder in die Datentonne. Noch benötigte Unterlagen heften Sie sofort ab. Aufgaben priorisieren Sie und legen sich diese auf Wiedervorlage. Dinge, die Sie auch noch in elektronischer Form haben (Datei, E-Mail), müssen Sie wahrscheinlich nicht in Papierform aufheben. Seien Sie also mutig beim Wegwerfen.

Für einen leeren Schreibtisch empfehle ich Ihnen Hängemappen zu nutzen, oder auch das Mappei-System.

Was bringt es? Mehr Überblick, ein gutes Gefühl und am Ende des Tages Zufriedenheit, weil Sie es endlich angegangen sind.

Zeitbedarf: Je nach Menge zwischen 10 min. und 2 Stunden. Sie werden schneller sein, wenn Sie sich nicht jeden Vorgang im Detail durchlesen, sondern sich schnell entscheiden.


2. E-Mail-Chaos beseitigen

Ihr Mail-Postfach quillt über? Es fällt Ihnen schwer, in den tausenden Mails und vielen Unterordnern Informationen zu finden? Dann muss eine schnelle Lösung her!

Warum? Bei den vielen Mails kann Ihnen schnell mal eine Aufgabe oder eine Frist durchrutschen und das führt zu Stress und Überstunden. Auch mit dem Suchen nach Mails verschwenden Sie nur unnötig Zeit.

Wie gehen Sie am Besten vor? Jede Mail durchzulesen und zu entscheiden, wo sie abgelegt wird, oder gelöscht werden kann, würde viel zu lange dauern. Daher habe ich einen ganz pragmatischen Tipp für Sie: Verschieben Sie alle Mails bis 31.12.2020 in ein Archiv. Dieses nennen Sie z.B. „Mails bis 31.12.2020“. Oder Sie legen Jahres-Archive an und verschieben die Mails entsprechend. Dabei sollten Sie für sich klären, wie lange Sie Mails überhaupt aufheben wollen. Klären Sie diese Frage auch gerne mit Ihrem Chef. Nach meiner Erfahrung ist dieser Punkt in den meisten Unternehmen völlig unklar. Vielleicht können Sie auch ältere Mails großzügig löschen. Ab dem 01.01.2021 starten Sie dann einfach neu. Legen Sie nur Unterordner an, die Sie aktuell benötigen. Legen Sie ab sofort Mails jeden Tag ab. Aufgaben legen Sie sich auf Wiedervorlage. So sollte es Ihnen gelingen, das Mail-Postfach jeden Abend geleert zu haben.

Sie wissen nicht, wie Sie Ihre Mails in Outlook auf Wiedervorlage legen können? Dann ist meine Inbox-Zero-Challenge das Richtige für Sie.

Was bringt es? Mehr Überblick, ein gutes Gefühl und weniger Speicherplatzbedarf.

Zeitbedarf: Je nach Menge der Mails ca. 15 min.


3. Aufgeschobene Aufgaben endlich erledigen

Eigentlich hatten Sie im letzten Jahr ganz viel vor. Nun stellen Sie fest, dass Sie viele Themen vor sich her schieben? Dann gehen Sie es endlich an!

Warum? Aufgeschobene Aufgaben sind schwer wie Blei. Sie ziehen uns runter, machen ein schlechtes Gewissen und die wiederkehrenden Nachfragen vom Kollegen / Chef / Kunden nerven. D.h. diese Aufgaben kosten viel Energie, die Sie besser einsetzen könnten.

Wie gehen Sie am Besten vor? Sammeln Sie alle aufgeschobenen Aufgaben und notieren Sie diese auf einem Zettel. Dann streichen Sie alles, was sich inzwischen erledigt hat oder wo Sie Stand heute entscheiden, dass Sie diese Aufgabe nicht erledigen. Priorisieren Sie diese Aufgaben. Planen Sie einen Aufschieberitis-Tag ein (möglichst zeitnah). Schotten Sie sich an diesem Tag ab (Tür zu; Kollegen informieren, dass Sie nicht erreichbar sind; Telefon umstellen). Gehen Sie nach und nach die Aufgaben an und erledigen Sie sie. Belohnen Sie sich zwischendurch und am Ende (wichtig!).

Mehr dazu in diesem Blog-Artikel (klick).

Was bringt es? Ein gutes Gewissen und mehr Energie.

Zeitbedarf: Für die Vorbereitung ca. 30 min. und dann 1 Tag


4. Wichtige Aufgaben erledigen

Passiert es Ihnen häufiger, dass Sie sich am Abend fragen, was Sie eigentlich den ganzen Tag gemacht haben? Eigentlich wollten Sie eine wichtige Aufgabe erledigen, aber es kam immer wieder etwas dazwischen? Dann ändern Sie eine Kleinigkeit in Ihrem Tagesablauf.

Warum? Wenn Sie sich den ganzen Tag von den E-Mails und dem Tagesgeschäft durch den Tag treiben lassen, dann haben Sie keine Zeit für die wirklich wichtigen Aufgaben. Um diese noch erledigen zu können, machen viele Menschen Überstunden. Dabei stellen Sie fest, dass Sie sich nach einem anstrengenden und hektischen Tag nicht mehr gut konzentrieren können und daher mehr Zeit benötigen.

Wie gehen Sie am Besten vor? Legen Sie fest, welche Aufgabe die wichtigste Aufgabe des Tages ist. Das können Sie z.B. am Vorabend tun. Hilfreich beim Priorisieren ist das Eisenhower-Prinzip. Wenn Sie morgens ins Büro kommen, erledigen Sie diese Aufgabe als erstes. Währenddessen gehen Sie nicht ans Telefon und schließen Ihre Bürotür. Danach öffnen Sie erst Ihr E-Mail-Postfach.

Was bringt es? Sie erledigen Ihre wichtigsten Aufgaben morgens, wenn Sie noch frisch und konzentriert sind. Wenn danach das Chaos über Sie hereinbricht, haben Sie trotzdem ein gutes Gefühl, weil Sie ja bereits etwas geschafft haben.

Zeitbedarf: ca. 5 min. am Vorabend, um die wichtigste Aufgabe des Tages für den nächsten Tag auszuwählen.


5. Zeit sparen mit Textbausteinen

„Ich habe das doch schon einmal geschrieben, aber wo ist die Datei?“ Kennen Sie das? Bei Briefen, Angeboten, Anschreiben oder Bestätigungen verwenden Sie eigentlich immer wieder den gleichen Text. Oder zumindest einige Varianten davon.

Warum? Statt immer wieder die Texte neu zu formulieren und zu tippen, können Sie Zeit sparen, wenn Sie auf alte Texte zurückgreifen. Und wo finden Sie diese? Schneller und einfacher geht es mit Textbausteinen.

Wie gehen Sie am Besten vor? Wie Sie mit Schnellbausteinen in Word arbeiten, erkläre ich in diesem Video (klick). Sie können die Schnellbausteine auch in E-Mails verwenden. Mehr dazu hier (klick).

Was bringt es? Sie sparen Zeit und Nerven.

Zeitbedarf: Einen Schnellbaustein erstellen Sie in 10 sec. Die entsprechenden Texte können Sie laufend hinterlegen. Wenn Sie aber erst einmal ein paar Texte hinterlegen möchten, müssen Sie Zeit für das Suchen nach den Texten einkalkulieren.

Die 4-Stunden-Woche Fragen & Aktionen

Das Buch

Nur noch 4 Stunden in der Woche arbeiten und ansonsten in der Sonne liegen – funktioniert das?

Vielleicht.

Timothy Ferriss verspricht so einiges in seinem Buch „Die 4-Stunden Woche“. Er berichtet darüber, wie er es geschafft hat aus dem täglichen Hamsterrad auszubrechen und sich nach und nach ein Online-Business aufzubauen. Nun arbeitet er nur noch 4 Stunden pro Woche, weil er viele Aufgaben automatisiert hat und auf Dienstleister zurück greift. Seine Zeit verbringt er stattdessen mit Reisen. Das Buch ist amüsant geschrieben und liest sich leicht.

Als ich es vor ein paar Jahren das erste Mal in der Hand hatte, dachte ich „typisch amerikanisch“. Außerdem war ich gar nicht angetan von der Idee ein Online-Business aufzubauen.

Aber jeder von uns kann trotzdem einiges aus dem Buch lernen.

Effizienz am Arbeitsplatz

Als ich das Buch vor kurzer Zeit wieder in die Hand nahm, habe ich mir die Fragen & Aktionen genauer angesehen. Denn es gibt nicht nur einen netten Text zu lesen, sondern der Autor gibt auch Aufgaben auf und stellt Fragen, die dabei helfen sollen, effizienter zu arbeiten.

Einige der Fragen & Aktionen beziehen sich direkt auf den Aufbau eines Online-Business. Die habe ich beiseite getan.

Herausgekommen sind ein paar ausgewählte Fragen & Aktionen, um den Arbeitsalltag zu verändern und effizienter zu gestalten. Dabei geht es um

  • Aufschieberitis reduzieren
  • Sich auf die wichtigen Aufgaben konzentrieren
  • Die Informationsflut beherrschen
  • Unterbrechungen reduzieren
  • Einführung von Telearbeit
  • Besprechungseffizienz
  • Zeit sparen durch Aufgabenbündelung

Die Fragen & Aktionen stelle ich in diesem Video vor:

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Wer das Buch noch nicht hat und neugierig geworden ist, kann es hier bestellen:

Der Aufschieberitis-Tag

Legen Sie doch einmal einen Aufschieberitis-Tag ein

Sie fragen sich jetzt vielleicht „Aufschieberitis-Tag, was ist das?“

Ganz einfach: nur in den seltenen Fällen erledigen sich Dinge von selbst. Dies gilt insbesondere für die unangenehmen Aufgaben, die Sie vielleicht schon eine Weile vor sich her schieben. Daher mein Tipp für Sie: erledigen Sie an einem bestimmten Tag nur die aufgeschobenen Aufgaben, damit diese endlich erledigt werden.

Aber so ein Tag will gut vorbereitet sein. Meine Tipps dazu erkläre ich in diesem Video:

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Meine Tipps zur Vorbereitungen und Durchführung eines Aufschieberitis-Tags können Sie auch als Checkliste herunterladen. Dafür einfach auf den folgenden Button klicken:

Aufschieberitis erfolgreich anpacken

Gehören Sie auch zu den Menschen, die gerne unangenehme Aufgaben vor sich herschieben? Vielleicht hoffen Sie auch darauf, dass sich die Sache von selbst erledigt?

Aber die Erfahrung ist in der Regel eine andere: die aufgeschobenen Aufgaben bleiben und müssen dann doch irgendwann erledigt werden.

Ausrede: ich habe die Zeit anders sinnvoll genutzt

Nicht selten fängt man an, ganz andere Dinge zu erledigen, als die Aufgabe, die man vor sich herschiebt. Da werden E-Mails gelesen, Präsentationen erstellt oder sogar Papier abgeheftet. Alles nur, um vor sich selbst zurechtfertigen, dass man andere (auch wichtige) Aufgaben erledigt hat. Da blieb dann leider keine Zeit mehr für die aufgeschobene Aufgabe…

Kopfkino

Wenn Sie an eine unangenehme Aufgabe denken, wie z.B. ein schwieriges Kundengespräch, dann passiert in der Regel folgendes: das Kopfkino geht an.

Sie überlegen sich, was Sie Ihrem Kunden sagen. Dann stellen Sie sich vor, was der Kunde darauf antwortet. Dann das, was Sie darauf sagen könnten usw. Am Ende wird das Gespräch in Ihrem Kopfkino immer schlimmer. Sie steigern sich da richtig rein. Am Ende Ihres Selbstgesprächs können Sie auf gar keinen Fall jetzt den Kunden anrufen, sondern müssen erstmal einen Kaffee trinken, um sich wieder zu beruhigen.

Die erfolgreichsten Mittel gegen das ständige Aufschieben

Sie werden jetzt vielleicht erstaunt sein. Aber in einem Test wollte man herausfinden, welche Studentengruppe besser zum Ergebnis kommt. Beide Gruppen bekamen die selbe Aufgabe gestellt. Die eine Gruppe hat lediglich die Vorgabe erhalten bis zu einem bestimmten Termin mit allem fertig zu sein. Die andere Gruppe hat nicht nur den Endtermin, sondern auch mehrere Meilensteine vorgegeben bekommen, an denen sie Teilergebnisse liefern sollten.

Die Gruppe ohne Vorgaben hat erst in den letzten Tagen vor dem Fertigstellungstermin mit der Arbeit begonnen. Die Gruppe mit Meilensteinen hat diese eingehalten und die Arbeit nicht erst auf dem letzten Drücker erledigt.

Welche Erkenntnisse daraus gewonnen werden konnten und welche Tipps ich Ihnen gebe, wie Sie die Aufschieberitis endlich anpacken können, sehen Sie in diesem Video:

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Rezept gegen die Aufschieberitis

Bild Aufschieberitis

Haben Sie sich auch schon mal etwas vorgenommen und sich dann erfolgreich davor gedrückt, das letztendlich auch zu tun, das ganze umzusetzen? Zuerst verschiebt man es auf den nächsten Tag, dann auf die nächste Woche und irgendwann landet es auf dem Stapel oder in der Kiste genau derer Sachen, deren Anblick allein uns schon Bauchschmerzen bereitet.

 

Eigentlich müsste ich mal…

Ja, ich glaube, wir haben alle unsere Spezialprojekte. Eigentlich sollten wir endlich mal – aber irgendwie kommt da immer irgendetwas dazwischen, denn es gibt ja auch noch so viele andere Dinge, die wir ja auch tun sollten. Doch diese Ausreden beruhigen allerhöchstens unser schlechtes Gewissen, uns es steigert sich das negative Gefühl, welches wir bei dieser „Aufschieberitis“ empfinden, je größer der Stapel wird.

 

Mini-Schritte machen es leichter

Mein Tipp: Lieber Mini als nix! Was meine ich damit? Gegen „Aufschieberitis“ helfen Mini-Schritte. Schließlich ist ein Mini-Schritt in Richtung Ihres Vorhabens, sei er noch so klein, immer besser als Stillstand. Mini-Schritt heißt, dass Sie nur so viel für Ihr Vorhaben tun, wie Sie sich gerade noch gut fühlen und sich dabei selbst sagen hören: „Das ist jetzt gar nicht so schwer, das ist jetzt gar nicht so schlimm, das könnte ich ja mal schnell kurz machen.“

 

Die Macht des eigenen Versprechens

Seien es nur 10 Minuten Brain-Storming oder 15 Minuten, um sich über ein Projekt Gedanken zu machen, ein kurzer Anruf, eine kleine Internet-Recherche, wichtig ist, dass Sie sich genau an diese Vereinbarung halten und nicht daraus plötzlich eine Stunde werden lassen. So lernen Sie, dass Sie Ihr eigenes Versprechen auch halten, dass Sie sich quasi auf sich selbst verlassen können.

 

Erfolgserlebnisse motivieren uns

Nach den 10 Minuten stellen Sie wahrscheinlich sehr zufrieden fest: „Ich hab’s getan – und es war gar nicht so schlimm!“ Es hat vielleicht sogar ein kleines bisschen Spaß gemacht. Es fühlt sich gut an, denn Sie haben ein erstes, wenn auch kleines Erfolgserlebnis. Erfolgserlebnisse sind das, was uns motiviert weiterzumachen. Und mit diesem Erfolgserlebnis haben Sie den Grundstein dafür gelegt, dass Sie dann den nächsten kleinen oder größeren Schritt wagen können. Sammeln Sie also Erfolgserlebnisse in kleinen Mini-Schritten.

 

Fazit: Wenn Sie nicht das tun, was Sie sollten, dann tun Sie das, was Sie können!

 

Zahlreiche Tipps zur Motivation, Kommunikation, Selbstverwirklichung etc. finden Sie in meinen Büchern: Glücklich sein verleiht Flügel (klick) und Kleine Schritte Große Veränderung (klick)

 

 

Heike Holz

Profil Heike Holz

Heike Holz ist Expertin für Persönlichkeit, körperlich-seelische Gesundheit und Lebenserfolg. Ihre Philosophie einer ganzheitlichen, gesunden Persönlichkeitsentwicklung steht  im Zentrum der von Ihr entwickelten „KNIPS DEIN LICHT AN“-Methode.

Professionell überzeugt Heike Holz die Teilnehmer in Ihren Vorträgen, Seminaren und Einzelcoachings mit Ihrem großen Gespür für Menschen und Ihrer unvoreingenommenen Art. Anschaulich und unterhaltsam vermittelt sie, wie man mit Achtsamkeit und selbstbewusster Ausstrahlung den Kern der eigenen Persönlichkeit entfalten und so den individuellen Lebensweg leichter gehen kann.

Heike Holz ist Erfolgsautorin der Bücher „GLÜCKLICH SEIN VERLEIHT FLÜGEL“, „KLEINE SCHRITTE – GROSSE VERÄNDERUNG“ und „KNIPS DEIN LICHT AN – Mit Lebendigkeit und Leichtigkeit durchs Leben“. In ihrem Institut für ganzheitliche Heilweisen zeigt sie ihren Klienten klare Wege für körperlich-seelisches Wohlbefinden und tieferfüllte Lebensfreude auf.

Ihre Podcast-Reihe „Charisma & Persönlichkeit“ sowie ihr eigener YouTube-Kanal erfreuen sich bei zahlreichen Hörern und Abonnenten großer Beliebtheit.

Weitere Infos finden Sie auf www.heikeholz.de

 

Wie Sie Prokrastination vermeiden

Prokrastination – Handlungsaufschub – Bummelei – Erledigungsblockade

Viele Namen für ein bestimmtes Phänomen: einige Aufgaben werden nicht rechtzeitig erledigt, sondern vor sich her geschoben.

Aufschieber sind nicht einfach faul, vielmehr haben Sie Mühe, die Prioritäten richtig zu setzen.

Es werden erstmal unwichtigere Dinge erledigt, statt die wichtigen Aufgaben anzufangen. Denn das verschafft ein schnelles Erfolgserlebnis.

Die Gründe für Aufschieberitis und Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um das Aufschieben von Aufgaben zu vermeiden, erkläre ich in diesem Video:

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Aufschieberitis erfolgreich verhindern

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Kennen Sie das auch? Statt die anstehenden Aufgaben anzugehen, schiebt man sie immer wieder auf. Bis es zu spät ist.

Aufschieberitis bringt nur Nachteile mit sich: man verpasst Anmeldefristen, Kollegen können nicht weiterarbeiten oder man hat ein ramponiertes Image, weil man Fristen nicht einhält.
Aufschieberitis hat verschiedene Ursachen. Eine davon ist Perfektionismus. Betroffene verschieben die Aufgaben immer wieder, aus Angst, den hohen (selbstgesetzten?) Ansprüchen nicht genügen zu können. Ein anderer Grund fürs Aufschieben ist die Aufgabe selbst, die keinen Spaß macht, oder die (falsche) Annahme, nur unter Druck wirklich gute Arbeit abliefern zu können.
Was können Sie tun?

  • Planen Sie Ihre Arbeit und halten Sie sich daran. Wichtige, nicht dringende Aufgaben werden sofort geplant: Planen heißt konkret, Termine in den Kalender einzutragen und die geplante Zeitdauer im Kalender zu blocken! Dadurch ist der Termin schriftlich fixiert, er wird von Ihnen wahrscheinlich nicht verschoben und das Zeitfenster ist reserviert!
  • Projekte: Setzen Sie sich realistische Teilziele und versuchen Sie, diese in Schritten zu erreichen. Dafür sollten Sie das gesamte Projekt schriftlich planen, alle Termine im Kalender blocken und entsprechende Termin- und Zeitzugaben (Zeitpuffer) berücksichtigen.
  • Bei unliebsame Tätigkeiten erstellen Sie am Besten schriftlich eine „Abschluss-Liste“ mit allen offenen Themen, die Ihnen „im Magen liegen“. Aus dieser Liste nehmen Sie die 5 wichtigsten Punkte und planen diese sofort ein. Tipp: erledigen Sie jeweils eine der unliebsamen Aufgaben pro Tag oder pro Woche.
  • Denken Sie an das schlechte Gefühl, das Sie im Nachhinein beschleicht, wenn Sie versucht sind, nicht das zu tun, was Sie sich vorgenommen haben.
  • Seien Sie nicht zu perfekt: nicht immer muss das Ergebnis einen hohen Grad der Perfektion zeigen – Motto GSP: „Gut statt perfekt!“
  • Freuen Sie sich darüber, eine aufgeschobene Tätigkeit erfolgreich zu Ende gebracht zu haben. Und erinnern Sie sich häufiger an dieses Gefühl.

Wenn nicht Sie, wer sonst? Wenn nicht jetzt, wann dann?

Aufschieberitis: was Sie dagegen tun können

Aktenstapel getragen

Im letzten Artikel habe ich über die Ursachen von Aufschieberitis geschrieben. Heute möchte ich Ihnen ein paar Tipps geben, wie Sie zukünftig die wichtigen Aufgaben rechtzeitig angehen können.

  • setzen Sie sich realistische Ziele
  • unterteilen Sie große/umfangreiche Aufgaben in kleinere Teilschritte
  • überlisten Sie sich, indem Sie bewußt eine frühe Deadline setzen
  • planen Sie Ihre Aufgaben konkret ein, d.h. legen Sie genau fest, an welchem Tag Sie sie erledigen wollen
  • halten Sie sich an Ihre Aufgabenplanung
  • belohnen Sie sich, wenn Sie einen Teilschritt erreicht haben

Aufschieberitis

Frau am Schreibtisch verzweifelt

Kennen Sie das auch? Statt an einem wichtigen Projekt weiterzuarbeiten, beantworten Sie lieber erstmal unwichtige Mails. Statt eine umfangreiche Auftragsbestätigung zu schreiben, machen Sie erstmal Ihre Ablage.

Aufschieber sind nicht einfach faul, vielmehr haben Sie Mühe, die Prioritäten richtig zu setzen. Es werden erstmal unwichtigere Dinge erledigt, statt die wichtigen Aufgaben anzufangen. Denn das verschafft ein schnelles Erfolgserlebnis.

Aufschieberitis hat verschiedene Ursachen. Eine davon ist Perfektionismus. Betroffene verschieben die Aufgaben immer wieder, aus Angst, den hohen Ansprüchen nicht genügen zu können.

Ein anderer Grund fürs Aufschieben ist die Aufgabe selbst, die keinen Spaß macht, oder die Annahme, nur unter Druck wirklich gute Arbeit abliefern zu können. Dabei ist das meistens eine Art Selbstbetrug: wenn das Resultat nicht gut genug ist, dann hat man die Ausrede, zu spät angefangen zu haben.

Was Sie gegen Aufschieberitis tun können, erfahren Sie im nächsten Artikel.

Selbst produzierte Zeitdiebe vermeiden

Wecker

In der heutigen Zeit ist es unmöglich, alle Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten. Man spricht auch von Informationsflut und vielen fällt es zunehmend schwerer noch dagegen anzukommen.

Machen Sie sich immer wieder bewusst, dass es nicht darauf ankommt, viel zu wissen, sondern darauf, das jeweils Richtige. Und was richtig für Sie ist, entscheiden Sie durch Ihre Ziele. Oft reicht es auch aus, zu wissen wo etwas steht, damit man bei Bedarf darauf zurück greifen kann.

Lesefallen vermeiden

Konsequentes Informationsmanagement beginnt also bei Ihnen selbst. Vermeiden Sie die folgenden Lesefallen:

  • Aufschieberitis: lassen Sie nicht zu, dass Ihr „innerer Schweinehund“ unnötige Informationen als willkommene Ablenkung sieht oder als Gelegenheit, eine unangenehme Aufgabe aufzuschieben.
  • Neugier: lesen Sie nicht aus purer Neugierde peppig aufgemachte Informationen (Vorsicht gerade im Internet!), die Ihnen unter dem Strich nichts bringen, aber viel Zeit kosten.
  • Unsicherheit: glauben Sie nicht daran, dass jegliches Ignorieren von Informationen schlimme Konsequenzen hätte. Das Gegenteil ist er Fall. Oft kann man sehr einfach entscheiden, ob die Information wichtig für die eigene Arbeit ist, oder nicht.

 


Mehr Tipps zum Thema Zeitmanagement habe ich in folgendem E-Book zusammengestellt (für mehr Infos einfach auf das Bild klicken):

Teil 3