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Wie Meetings die Zeit binden

Besprechungswut in Unternehmen

Unternehmensberater haben den Aufwand für Besprechungen in einem Unternehmen untersucht. Dabei kam heraus, dass die wöchentlichen Lagebesprechungen des Top-Managements dieses Konzerns einen direkten Aufwand von 7000 Stunden pro Jahr verursachte.

Zur Vorbereitung auf diese Sitzungen traf sich jede Führungskraft wiederum mit ihrem Bereich, was weitere 20.000 Stunden pro Jahr kostete.

Die Bereiche forderten ihre Teams auf, wichtige Informationen zusammenzutragen und zu überprüfen. Das nahm weitere 63.000 Stunden pro Jahr in Anspruch.

Vorbereitende Sitzungen kosteten das Unternehmen weitere 210.000 Stunden an Zeit, sodass der Gesamtzeitaufwand für die wöchentliche Sitzung des Executive Committees bei 300.000 Stunden pro Jahr lag.

Eine Stunde Sitzung verursachte damit 42,8 Stunden weiterer Besprechungen. Bei dieser Zahl ist die Zeit für Datenerhebung und verwandte Aufgaben noch gar nicht mitgerechnet. Das obige Schaubild verdeutlicht, welchen Aufwand die wöchentliche Besprechung des Leitungsgremiums wirklich verursachte.

Ich denke, viele Führungskräfte sind sich dessen nicht bewusst. Daher gilt auch hier: weniger ist mehr! Es lohnt sich, Besprechungen effizienter durchzuführen und alte Gewohnheiten kritisch zu überprüfen, um an dieser Stelle effizienter zu werden.

 


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