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Entschleunigung: To-Do-Listen

Legen Sie realistische To-Do-Listen an, in die auch Kleinigkeiten aufgenommen werden (z.B. über die Aufgaben und Nachverfolgungsfähnchen in Outlook).

Hören Sie auf, eben noch dieses und jenes zu machen.

Erledigen Sie die geplanten Aufgaben. Es ist ein wunderbares Gefühl am Ende des Tages zu sehen, was man alles geschafft hat.

Entschleunigung: Pausen machen

Wieder keine Zeit für eine Mittagspause gehabt? Wieder von einem Termin zum nächsten gehetzt, da sie direkt aneinander lagen? Keine Zeit gehabt, den Kaffee, den Sie sich am Morgen geholt haben, auszutrinken?

Was immer die Aufgaben Ihres Tages sind – nehmen Sie sich regelmäßig Pausen davon.

Verlassen Sie Ihren Schreibtisch. Gehen Sie eine Runde um den Block. Oder sitzen Sie einfach ein paar Minuten nur da und tun gar nichts.

Entschleunigung: Zeitplan festlegen

Legen Sie bei den größeren Aufgaben fest, wie lange Sie sich damit beschäftigen wollen. – Und stoppen Sie dann auch Ihre Aktivitäten am Ende der Zeit.

Richten Sie in Ihrer Tagesplanung Zeitblöcke für Routine-Tätigkeiten ein.

Lassen Sie jeden Tag genug Zeit für Unvorhergesehenes.

Entschleunigung: Rückzug

Untersuchungen haben ergeben, dass man ungefähr alle 8 Minuten in seiner Arbeit unterbrochen wird (je nach Arbeitsplatz und Aufgabengebiet sicherlich auch häufiger). Sie beginnen also mit einer Aufgabe, werden dann z.B. durch das Telefon unterbrochen und nach dem Telefonat müssen Sie erst wieder überlegen, wo Sie stehen geblieben sind. D.h. Sie benötigen wieder eine gewisse Zeit, um auf das gleiche Leistungsniveau zu kommen, wie vor dem Telefonat. Dies nennt man auch den „Sägeblatt-Effekt“.

Wenn Sie konzentriert an einer Aufgabe arbeiten wollen, dann ziehen Sie sich zurück. D.h.

  • stellen Sie Ihr Telefon um (auf einen Kollegen oder den Anrufbeantworter)
  • schließen Sie die Bürotür (falls Sie in einem Einzelbüro sitzen)
  • oder ziehen Sie sich in ein anderes leeres Büro zurück (oder wie wäre es mit der Kantine, denn die ist außerhalb der üblichen Mittagszeit in der Regel leer)
  • vielleicht haben Sie ja auch die Möglichkeit, Telearbeit zu machen.

Entschleunigung: Internet abschalten

Kennen Sie das auch? Man will nur mal schnell was googlen oder bei Wikipedia recherchieren und schon sind 2 Stunden vergangen! Surfen im Internet hält oft von den anstehenden Aufgaben ab.

Darum: legen Sie vorher ein Zeitlimit fest, wie lange Sie im Internet nach einer Information suchen wollen. Denn was Sie nach 15 Minuten nicht gefunden haben, werden Sie wahrscheinlich auch nach 2 Stunden noch nicht finden.

Entschleunigung: medial abschalten

Wenn ständig das Handy bimmelt oder im Posteingang eine E-Mail einläuft, ist die Ablenkung vorprogrammiert.

Also:

  • Handy aus (insbesondere bei Besprechungen)
  • Schalten Sie die Benachrichtigungsfunktion („Sie haben eine neue Nachricht erhalten“) in Ihrem E-Mail-Programm aus.
  • Schauen Sie idealerweise nur 3x am Tag in den elektronischen Posteingang und schließen Sie ansonsten das Programm.

Entschleunigung: Singletasking

Eine buddhistische Weisheit lautet: wenn du isst, dann esse, wenn du sprichst, dann spreche, wenn du gehst, dann gehe.

Heißt: statt Multitasking immer nur eine Aktivität zu einer Zeit.

Denn sind wir mal ehrlich: können Sie tatsächlich mehrere Dinge gleichzeitig mit hoher Qualität erledigen (z.B. telefonieren und gleichzeitig an der Erstellung einer Präsentation weiterarbeiten)? Oder machen Sie die Dinge nicht doch eher nur nebenbei, sind unaufmerksam und machen dabei vielleicht noch Fehler, die dann später mit mehr Zeitaufwand behoben werden müssen?

Also: besser die Dinge nacheinander mit hoher Konzentration erledigen.

Entschleunigung statt schneller, höher, weiter

Stoppuhr

„Schneller, höher, weiter“. Die Leistungsgesellschaft stößt immer öfter an ihre Grenzen. Das Gegenmittel heißt: Entschleunigung.

Kennen Sie das? Sie hasten von Termin zu Termin und haben am Ende des Tages oft trotzdem das Gefühl, nicht allen Anforderungen gerecht geworden zu sein. Falls Sie nun versuchen, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, den Tag noch voller packen und dann noch ein paar Überstunden dran hängen, werden Sie nicht erfolgreicher und zufriedener damit sein. Natürlich gibt es immer mal wieder solche Tage, aber wenn Sie über einen längeren Zeitraum versuchen, einfach „noch eine Schippe mehr drauf zu legen“, dann laufen Sie Gefahr, ein Burnout zu bekommen.

Entschleunigung – passt das Thema überhaupt in meinen Blog, wo es doch oft um das Thema Effizienz und Effektivität geht? Ja! In vielen Ratgeber-Büchern wird das Thema Entscheunigung grundsätzlich angegangen, d.h. man fängt damit an, sein Leben zu überdenken, Visionen zu entwickeln und von Lebensplänen zu Jahres- und Wochenplänen zu kommen. Das ist sicherlich ein guter Weg.

Ich möchte Ihnen aber in den nächsten Tagen leicht und sofort umsetzbare 8 Tipps geben, wie Sie im Büro ab und zu einen Gang runter schalten können.  Es geht also darum, wie Sie es hinbekommen, zu agieren und nicht nur zu reagieren. Balu, der Bär aus dem Dschungelbuch, hätte darauf eine ganz einfach Antwort: „Probier’s mal mit Gemütlichkeit!“