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Warum Prozesse kontinuierlich verbessert werden müssen

Häufig erzählen mir meine Trainingsteilnehmer, dass sich im Unternehmen ständig etwas ändert. Prozesse werden verändert, Abteilungen zusammengelegt oder ausgelagert, Aufgaben zwischen Abteilungen hin- und hergeschoben, neue Softwareprogramme eingeführt oder die bestehenden geändert.

Viele Mitarbeiter sehnen sich aber danach, dass die Dinge so bleiben, wie sie sind.

Warum? Weil sie immer wieder etwas Neues lernen müssen und es einige Zeit dauern wird, bis sie sich an das neue Verfahren gewöhnt haben und alles wieder Routine geworden ist.

„Wenn du dir Feinde machen willst, versuche etwas zu verändern.“

Das sagte schon Thomas Woodrow Wilson (1856 – 1924), US-amerikanischer Historiker und 28. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor? Dann wird es Sie sicherlich interessieren, warum ich der Meinung bin, dass Prozesse ständig verbessert werden müssen.

Zu jedem Ergebnis gehört ein Prozess

Sie messen wahrscheinlich den Geschäftserfolg Ihres Betriebes bereits mit einigen Kennzahlen. Die wichtigste Kennzahl ist sicherlich der Gewinn. Aber es gibt auch noch weitere, wie z.B. der Deckungsbeitrag, die Personalkostenquote, aber auch weichere Kennzahlen, wie z.B. die Kundenzufriedenheit.

Diesen Geschäftserfolg erreichen Sie mit Hilfe von verschiedenen Prozessen. Wenn Ihre Prozesse effizient ablaufen, Sie Ihren Betrieb auf den Kunden ausgerichtet haben und Sie qualitativ hochwertige Produkte oder Dienstleistungen erstellen, dann wird wahrscheinlich Ihr Gewinn hoch sein. Wenn aber Ihre Prozesse noch nicht optimal sind, dann fällt ihr Gewinn geringer aus, als er sein könnte.

 

Weniger Gewinn trotz gleichbleibender Prozesse

Nun denken Sie sich vielleicht, dass Sie einmalig Ihre Prozesse optimieren müssen und dann werden Sie dauerhaft erfolgreich sein.

Aber dabei ist Ihnen ein fataler Denkfehler unterlaufen.

Wenn ein Prozess gleich gut bleibt, wird trotzdem nach einem Jahr damit weniger Geld verdient.

Warum? Die Gründe liegen auf der Hand:

  • Die Lohnkosten steigen durch Gehaltserhöhungen.
  • Die Materialkosten steigen durch die Inflation.

Sie sollten also Ihre Prozesse kontinuierlich verbessern, um die ständig steigenden Kosten auszugleichen.

Kontinuierliche Prozessverbesserung führt zu dauerhaften Erfolg

Auch für kleine und mittelständische Unternehmen ist die kontinuierliche Verbesserung der Prozesse ein wichtiges Thema. Der Ausspruch von Voltaire (Zitat): „Der Bessere ist der Feind des Guten.“ gilt für jedes Unternehmen und abhängig von seiner Größe und der Branche. Denn nur, wenn Sie besser sind, als Ihr Mitbewerber, werden Sie weiterhin Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen gewinnbringend verkaufen können.

Sie wollen Ihre eigenen Kompetenzen zum Thema Prozessmanagement stärken? Dann empfehle ich Ihnen meinen Basiskurs Prozessmanagement. In diesem Video-Kurs erkläre ich Ihnen kurz und prägnant die wichtigsten Methoden für eine systematische Vorgehensweise. Der Kurs wendet sich speziell an Führungskräfte und Sachbearbeiter in kleinen und mittelständischen Unternehmen.

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Das ABC des Scheiterns

Scheitern

Ich habe einen lustig geschriebenen Artikel über das ABC des Scheiterns von Projekten in Unternehmen gefunden, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte (Quelle: Organisationsentwicklung 1/2006; Seitenangabe: 52-59) ABC des Scheiterns

Aber wie immer, so gilt auch hier: in jedem Scherz steckt auch eine Menge Wahrheit. Und so wird sicherlich jeder beim Lesen nicht nur schmunzeln, sondern auch etwas aus dem eigenen Unternehmen wiedererkennen.

Nehmen Sie sich doch mal die Zeit und schreiben ihr eigenes ABC des Scheiterns von Projekten in Ihrem Unternehmen auf. Spüren Sie dann die Gründe auf und finden heraus, was Sie beim nächsten Projekt anders machen könnten.

Scheitern in Unternehmen

stehung

„Mit jeder Erfindung ist der Unfall, das Scheitern mit erfunden“ (Paul Virilio)

Ist das in Ihrem Unternehmen auch so? Neue Ideen, Produkte oder Projekte scheitern in Unternehmen nie, so ist der wenig glaubwürdige Eindruck, den Organisationen und Führungskräfte zu vermitteln versuchen. Erfolg ist die Regel – das Scheitern die Ausnahme.

Scheitern wird zum Tabu in unserer erfolgsorientierten Gesellschaft. Und doch weiß jeder von gescheiterten (eigenen) Projekten zu berichten. Aber dies darf nicht in der Öffentlichkeit passieren.

Aber ist es nicht eher erstaunlich, dass oft Projekte zum Erfolg geführt werden? Müsste man nicht eher davon ausgehen, dass das nicht funktioniert? Schließlich sind die Rahmenbedingungen und Erwartungen an ein Projekt oft nicht erfolgsunterstützend.

Und was passiert mit den gescheiterten Projekten? Laufen sie einfach aus? Wird gemeinschaftlich darüber geschwiegen? Wäre es nicht stattdessen besser, Lessons-Learnd zu dokumentieren und aus den Erfahrungen zu lernen?

Wie wird in Ihrem Unternehmen mit diesem Thema umgegangen?