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Sagen Sie müden, brennenden und trockenen Augen am Bildschirm ade

Ich freue mich über diesen Gastartikel von Barbara Brugger. Sie gibt uns wertvolle Tipps für unsere Augen, die in letzter Zeit durch die viele Bildschirmarbeit stark beansprucht wurden.


Hat Ihnen die Coronakrise nebst vielen anderen Herausforderungen auch diese enorme Ausweitung in die digitale Welt beschert?

Wir arbeiten im Homeoffice. Wir besprechen uns in Online-Meetings. Präsenzschulungen werden in Webinare umgewandelt. Mit Freunden und Familie treffen wir uns virtuell. Selbst die Oma geht zum 70. Geburtstag online, um mit ihren Lieben anzustoßen. Wer hätte sich das zu Beginn des Jahres träumen lassen?

Ein starrer Blick ist unnatürlich

Es ist nicht schwer zu erraten, dass viele Augen nun täglich strapaziert sind. Ständig fokussiert auf den Bildschirm oder das Smartphone zu schauen ist unnatürlich und strengt die Augen an. Sie ermüden, werden trocken, brennen oder röten sich. Sollten Sie feststellen, dass die Sicht nachmittags oder abends plötzlich nicht mehr so klar ist wie am Morgen, ist dies nicht ungewöhnlich. Doch keine Sorge, es bedeutet nich gleich, dass Sie eine stärkere Brille brauchen. Überanstrengte Augen verhindern, dass die Bilder vom Gehirn optimal verarbeitet werden. Sobald sie sich entspannen, verläuft der Sehprozess wieder normal und Sie haben freie Sicht.

Wie die Augenübungen wirken

Frisch und entspannt bleiben die Augen, wenn sie sich bewegen und abwechslungsreiche Reize wie hell-dunkel, nah-fern, starren-bewegen bekommen. Ein solcher Wechsel findet bei virtuellen Aktivitäten zu wenig oder gar nicht statt. Augentraining bringt den Augen sehr einfach und in komprimierter Form Impulse für Bewegung und die visuellen Reize, die sie brauchen. Mit einer Augenübung entspannen sich die Augen in wenigen Minuten und fühlen sich wieder erholt und angenehm an. Machen Sie gleich mit!

Übung: Die Augenmuskeln lockern

Halten Sie den Kopf während der Übung ruhig und bewegen Sie nur die Augen. Machen Sie die Augenbewegungen sanft und nur so weit, wie es sich angenehm anfühlt. Während Sie die Augen bewegen, achten Sie darauf weiterhin zu atmen.

Schritt 1

Bewegen Sie die Augen von links nach rechts.

Stellen Sie sich dabei eine horizontale Linie vor, der die Augen folgen.

3 bis 5mal wiederholen

Schritt 2

Bewegen Sie die Augen von oben nach unten.

Stellen Sie sich den Stamm einer hohen Palme vor, dem die Augen folgen.

3 bis 5mal wiederholen

Schritt 3

Kreisen Sie die Augen 2mal im Uhrzeigersinn und 2mal gegen den Uhrzeigersinn.

Stellen Sie sich dabei einen Vollmond vor, den die Augen umkreisen.

Mehrmals über den Tag verteilt

Sehr viele Menschen spüren sofort, wie wohltuend eine Augenübung wirkt. Wer im Tagesverlauf mehrfach eine Entspannungsübung für die Augen einbaut, kann lästige Beschwerden und eine Überanstrengung der Augen vermeiden. Die Augen fühlen sich dann auch abends noch entspannt und frisch an. Günstig ist es alle ein bis zwei Stunden eine Augenübung auszuführen, die ein bis drei Minuten dauert.


Kostenlose Augenübungen mit Videoanleitung

Viele Augenübungen sind schon nach einer Minute sehr erholsam. Zwei solche Übungen bekommen Sie auf meiner Webseite. Es handelt sich um eine Klopfmassage, mit der Sie die Augenmuskeln lockern und um eine entspannende Massage um den Augenbereich.

Auf die Augenübungen folgt ein 3-teiliger Minikurs mit weiteren Informationen zum Augentraining. Der Minikurs beinhaltet auch ein Experiment, bei dem Sie sehen, wie mit starrem Blick das Bild vor den Augen verschwindet. Probieren Sie es aus: www.stressfreisehen.de

Der 30-Sekunden-Quicktipp

Ihre Augen sind angestrengt und Sie haben eigentlich gar keine Zeit für eine Augenübung? Dann nutzen Sie diesen 30-Sekunden-Quicktipp, um sich Erleichterung zu verschaffen: Lehnen Sie sich zurück. Schließen Sie die Augen. Atmen sie dreimal tief durch.

Viel Spaß mit den Augenübungen und immer frische und entspannte Augen

wünscht Ihnen

Barbara Brugger

Über die Autorin

Mir liegt es am Herzen Menschen zu animieren digitalen Arbeit für die Augen abwechslungsreich und belebend zu gestalten. Klar, entspannt und beschwerdefrei zu sehen ist in unserer digitalisierten Welt nicht mehr selbstverständlich. Ich zeige Menschen mit unangenehmen Sehbeschwerden und Ängsten, die Sehkraft zu verlieren, wie sie die ihre Sehkraft erhalten und sich mit ihren Augen wirklich wohl fühlen. Meine Tätigkeitsfelder sind Online-Coaching, Online-Workshops und seit 25 Jahren Maßnahmen in der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Kontaktdaten

Barbara Brugger

Franz-Liszt-Straße 8, 28209 Bremen

Telefon: 0421 4940462

Internetseite: www.stressfreisehen.de

Hier bekommen Sie kostenlos zwei Augenübungen mit Videoanleitung.

Home-Office als Paar überleben: 7 Tipps für eure Liebe

Ich freue mich über diesen Gastartikel von Olaf Schwantes, der uns Tipps gibt, wie die Liebe zu unserem Partner die gemeinsame Zeit im Home-Office überlebt.


Zu der Zeit, als ich diesen Beitrag schreibe, stecken wir mitten in der Corona-Pandemie. Und befinden uns so in einer Zeit mit neuen, besonderen Herausforderungen, auf die wir uns nicht vorbereiten konnten.

Viele arbeiten vielleicht das allererste Mal im Home-Office. Und mussten sich erst einmal selbst darin einrichten, neue Rhythmen entwickeln und einen Tagesablauf kreieren, der zu dir passt.

Was ja schon Herausforderung genug ist, erfährt noch einmal eine ganz andere Würze, wenn dein Partner, deine Partnerin ebenfalls zu Hause ist und arbeitet. Wenn ihr dann auch noch Kinder habt, ist es für alle Neuland.

Und so wird aus der Herausforderung schnell auch Belastung. Vor allem auch eine Belastungsprobe für eure Liebesbeziehung. Nun zeigt sich, wie stabil und stark sie ist …

Deswegen bekommst du von mir ganz konkrete Tipps an die Hand, die ihr als Liebespaar (und auch Familie) sofort umsetzen und ausprobieren könnt. Das braucht es, denn ohne eure Umsetzung ist es ansonsten nur angehäuftes Wissen. Davon haben wir sowieso schon viel zu viel – es zählen am Ende die Erfahrungen, die wir machen.

Ich schaue mit dir also darauf,

  • was die Herausforderungen sind
  • welches die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zum Büro sind
  • was ihr braucht, um Übergänge gestalten und Rituale etablieren zu können
  • welche Tipps euch helfen, damit ihr als Paar das Home-Office überlebt

Falls du dich fragst, was meine Erfahrungen damit sind: Seit 2010 arbeite ich neben meiner Praxis ebenfalls im Home-Office – kenne also so ziemlich alle Fallstricke.

Was sind die Herausforderungen?

Wie oben schon beschrieben, konntest du dich wahrscheinlich nicht auf die Arbeit von zu Hause vorbereiten. Es fängt ja mit ganz simplen Dingen, wie einem geeigneten Platz an, denn nicht jede/r hat einen Schreibtisch zu Hause.

Arbeitszeiten und eine gewisse Disziplin, diese einzuhalten (auch und vor allem das Arbeitszeitende), sind ebenfalls noch unklar. Routinen, wie z.B. der tägliche Weg zur Arbeit, der Kaffeeplausch mit den Kollegen u.v.m., die bisher ohne großes Nachdenken geklappt haben, sind weggefallen.

Und klar dürfen wir auch nicht vergessen, dass das weg von zu Hause sein auch eine willkommene Ablenkung vom Zuhause ist. Die auch wichtig ist und nun von einem Tag zum anderen weggefallen ist. Das macht emotional viel mit uns und so braucht es auch einen guten Umgang mit unseren Ängsten.

Gerade wenn es für dich das erste Mal ist, dass du von zu Hause arbeitest, gibt es also jeder Menge Abläufe und Routinen neu zu definieren und auszuprobieren.

Und dann kommen wir auch schon zur größten Hürde: Zu Hause gibt es so viele Ablenkungen. Der Abwasch ist noch zu machen, die Waschmaschine schmeißt du auch noch schnell an. Und dann gäbe es ja noch …

Und: Dein Partner – und vielleicht Kinder – ist ja auch noch da. Und es gäbe noch so viel zu besprechen, gemeinsam zu regeln und es ist ja auch schon, mal wieder so richtig die Nähe zu genießen, zu kuscheln und noch viel mehr.

So gelingt der Einstieg

Ja, es klingt erst einmal unsexy. Doch es braucht Spielregeln für zu Hause, am besten in Form eines Beziehungsvertrags. So könnte es hilfreich sein, wenn ihr für die folgenden Fragen eure Absprachen findet:

  • Wie wollen wir die Arbeitszeiten regeln?
  • Wenn es Kinder gibt: Wer übernimmt welche Betreuungszeiten?
  • Wie wollen wir es mit den Pausen halten? Jede/r für sich oder gemeinsam?
  • Womit kann jede/r erkennen, dass der andere gerade nicht gestört werden will, da sie oder er in die Arbeit eintaucht und Ablenkungen stören würden? Wie zum Beispiel einen Kopfhörer aufhaben oder an die Tür einen Hinweis anbringen.
  • Was kann jede/r tun, damit es allen im Home-Office gut geht?

Wichtig ist, dass diese Regeln gerade zu Beginn nicht starr sein sollten. Tauscht euch einmal in der Woche darüber aus und passt sie dann ggf. an. Und wenn ihr schon früher merkt, dass eine Absprache so nicht funktioniert: Sprecht kurz darüber und findet eine Alternative.

Übergänge gestalten & Rituale etablieren

Spielregeln sind so etwas wie das notwendige Übel … doch nun möchte ich euch 4 Tipps mit auf den Weg geben, die euch helfen, die Übergänge bewusst zu gestalten.

Aber auch etwas, womit ihr die Vorteile, die das Arbeiten von zu Hause mit sich bringt, genießen könnt. Damit beginnen wir doch auch gleich.

Gemeinsame Mahlzeiten und Pausen

Nehmt eure Mahlzeiten gemeinsam ein. Das ist das Geschenk, dass ihr gerade bekommt. Und bereitet diese doch auch einmal gemeinsam zu oder überrascht euch gegenseitig.

Startet mit dem Frühstück. Wenn du morgens nichts isst, dann trinke einen Tee oder Kaffee gemeinsam mit deinem Partner. Bewusste Zeit, die ihr genießt.

Und auch zwischendrin könnt ihr euch zu einer Kaffeepause verabreden. Wenn jeder seinen eigenen Bereich für die Arbeit hat, dann schickt euch entweder eine Nachricht oder stimmt euch beim Frühstück kurz ab, wann ihr euch das nächste Mal treffen wollt.

So könnt ihr euch auch gegenseitig motivieren für euren Arbeitstag.

Herzumarmung

2x mal täglich empfiehlt euer Love-Coach 😉

Wenn ihr vom Frühstück zum Arbeiten geht, dann verabschiedet euch mit der Herzumarmung.  Ihr solltet beide in der Umarmung den linken Arm oben und den rechten unten haben. Das ist unbequem? Dann findet eine bequeme Position, wo ihr die Umarmung für 1 Minute halten könnt.

Das ist nämlich der wichtigere Part. Kein Reden oder streicheln, nur die Umarmung. Um so sich selbst und den Partner, die Partnerin bewusst zu spüren. Wenn ihr Kinder habt bezieht diese ein.

Das gleiche macht ihr am Abend zum Abschluss der Arbeit und als Übergang in die Freizeit. Wenn es euch beiden gut tut, könnt ihr die Umarmung natürlich auch bei den weiteren Pausen nutzen.

Tanzt zu eurer Lieblingsmusik

Wenn die Herzumarmung nicht so euer Ding ist, dann legt doch eure Lieblingsmusik auf und tanzt dazu. Jede/r ist einmal dran. So tanzt ihr in euren Feierabend … mal poppig, mal rockig, mal erotisch und sinnlich …

Familien- oder Tagesschau-Gespräch

Ich bin kein Freund von dauernden Beziehungsgesprächen. Lieber regelmäßig einen kurzen, gezielten Austausch, dann bleibt genügend Freizeit, um diese zu genießen. Alleine, zu Zweit oder als Familie.

Gut lässt sich das mit dem Abendessen verbinden, quasi als Abschluss des Tages. Nehmt euch täglich maximal 15 Minuten Zeit für den Austausch über

  • eure Highlights des Tages
  • worauf bin ich stolz?
  • was ist nicht so gut gelaufen?
  • gibt es etwas wo ich deine Unterstützung benötige?

Wenn ihr Kinder im Haushalt habt: bezieht sie ein, dann ist es das Familiengespräch. Oft sind sie dann die Wächter, damit dieser Austausch stattfindet …

Danach genießt den Feierabend!

Home-Office als Paar überleben – weitere Tipps

Damit ihr die Zeit gut meistert und eure Liebe stärkt, gibt es noch 3 weitere Tipps. Gebt diesen einen regelmäßigen Platz und ihr werdet feststellen, wie eure Beziehung davon profitiert.

Paarzeit & Quality Time

Paarzeit, obwohl ihr euch sowieso die ganze Zeit seht?

Ja, denn es geht um den bewussten Genuss zu 2. Das sind dann die kleinen Highlights der Woche, die euch Kraft & Freude spenden.

Verabredet euch 1x in der Woche z.B. zu einem Picknick – das kann bei schlechtem Wetter auch zu Hause mit eurer Picknickdecke stattfinden. Weitere schöne Dinge, die ihr tun könnt:

  • einen langen Spaziergang
  • eine Verwöhnmassage, dass geht gut mit Oliven-, Sonnenblumen- oder Mandelöl aus eurer Küche – Laken unterlegen hilft 😉
  • Fotos digital und analog sortieren und ausmisten – dabei könnt ihr mit einem leckeren Getränk und schöner Musik gleich in Erinnerungen schwelgen
  • das Fernsehprogramm bewusst selbst gestalten: mit einem Streaminganbieter oder aus den Mediatheken – welchen Film wolltet ihr euch damals im Kino anschauen und habt es nicht geschafft?

Pro Tipp: Wenn euch gerade alles nur Dinge einfallen, die aufgrund der Beschränkungen zur Zeit nicht machbar sind, dann schreibt diese auf eine Liste für die Nach-Corona-Zeit. So gehen euch die Ideen für eure Quality-Time garantiert so schnell nicht wieder aus.

Ganz wichtig: In der Paarzeit finden keine (Problem-)Gespräche über die Beziehung statt! Da bin ich Freund von Trennkost 😉 da ansonsten zu schnell die Gefahr besteht, dass ihr euch die Lust auf diese exklusive Zeit vermiest.

Damit dies gelingt, kommen wir gleich zum nächsten Tipp.

Wöchentliches Beziehungsgespräch

Reserviert euch alle 14 Tage Zeit für eine Beziehungsgespräch und begrenzt dies zeitlich. In der aktuellen Phase empfehle ich euch maximal 30 Minuten, da ihr euch gerade wahrscheinlich viel mehr seht, als sonst.

Denn ansonsten besteht schnell die Gefahr, dass ihr euch im Kreis dreht.

Nach der Corona-Zeit könnt ihr dies Gespräch auf einmal im Monat und dann maximal 1 Stunde anpassen, je nachdem, wie es euch gut tut. Nur regelmäßig stattfinden sollte es auf alle Fälle.

Helfen können euch dabei diese Fragen:

  • Was läuft aus meiner Sicht gerade richtig gut?
  • Worüber bin ich glücklich?
  • Was möchte ich gerne mit dir teilen?
  • Was läuft gerade nicht so gut?
  • Welche konkrete Veränderung wünsche ich mir?
  • Was bin ich bereit selbst dafür zu tun, damit es sich ändert?

Versteht diese als Anregung, ihr müsst nicht alle verwenden.

Spiel-/Freizeit für jeden alleine

Gerade weil ihr aktuell viel Zeit miteinander verbringt, ist es wichtig, dass jeder auch seinen eigenen Freiraum hat. Zeit nur für sich oder für Familie und Freunde.

Helft euch gegenseitig und findet Möglichkeiten, dass ihr beide gleichberechtigt diesen Freiraum bekommt und genießen könnt.

Denn auch von diesen Zeiten profitiert ihr am Ende als Paar.

Und nun zu euch: Was geht ihr als erstes an?

Theorie ist solange Theorie bis ihr anfangt es umzusetzen und auszuprobieren. Bekommt Neugierde darauf, wie es euch mit den Dingen gehen wird. Und probiert euch aus. Findet euren ganz eigenen Weg im Home-Office, damit eure Liebe überlebt.

Schreib in den Kommentar, welche Idee(n) du umsetzen willst. Und auch gerne, welche Ideen sich bei euch bewährt haben.

Bleibt gesund & munter!

Alles Liebe

Olaf


Olaf Schwantes | Jahrgang 1969

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man die eigene Beziehung vergeigt: ich habe nicht auf meine Frau und am Ende auf meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse gehört. Ich dachte, dass ich mich zuerst auf meine Karriere und dann erst auf die Beziehung konzentrieren sollte. Als mir bewusst wurde, dass ich die Balance von Love & Business verloren haben, war es zu spät für meine Ehe. Aber ich habe meine Lektion gelernt, und ich möchte, dass meine Kunden von meinen Erfahrungen profitieren und nicht die gleichen Fehler machen.

Als Love-Coach & Romantiker habe ich in den letzten 10 Jahren über 800 Paaren zu ihrer Klarheit verholfen. Entweder sich zu trennen oder das Feuer der Liebe wieder neu zu entfachen – dauerhaft.

Kontaktdaten

Love-Coach Olaf Schwantes
Georgstraße 4, 30159 Hannover
Telefon 0511 8973839
Internetseite: https://www.olaf-schwantes.de/

Kostenlose Checkliste: Wie steht es um deine Liebe? Antworten & Impulse

Effizient und produktiv im Homeoffice

So arbeiten Sie effizient und produktiv von zuhause. Wie Sie sich selbst gut organisieren und was Sie als Führungskraft tun können, um effizient virtuell im Team zusammenzuarbeiten.

Was lange undenkbar war, ist jetzt normal

Im Vergleich hat sich in den vergangenen Jahren der Anteil an Mitarbeitern, die ganz oder teilweise vom Homeoffice aus arbeiten, nur leicht erhöht.

Oft gaben die Mitarbeiter an, dass es im Unternehmen bzw. im Bereich nicht möglich ist von zu Hause zu arbeiten. Viele hatten einfach kein Interesse.

Jetzt ist das anders. Durch die Corona-Krise haben viele Unternehmen auf die Arbeit im Homeoffice umgestellt. Was früher auf Ablehnung bei Führungskräften, Mitarbeitern und der IT-Abteilung gestoßen ist, ist jetzt normal.

Wie sind Ihre Erfahrungen aus den ersten Tagen im Homeoffice?

Man denkt, im Homeoffice kann man ungestörter arbeiten. Tatsächlich habe ich die Arbeit im Homeoffice in den letzten Jahren auch immer vorgeschlagen. Allerdings unter einer Voraussetzung: Dass Sie auch wirklich Ruhe haben.

Jetzt in den Zeiten von Corona sieht es aber etwas anders aus: Ihre Kinder und Ihr Partner sind auch zu Hause. Mir geht es da ganz ähnlich. Bis vor 3 Wochen konnte ich vormittags ungestört arbeiten. Jetzt sind mein Mann und die Kinder den ganzen Tag da. Ich muss nun also viel stärker Berufliches und Privates trennen.

Profitieren Sie von meinen Erfahrungen. Ich habe Ihnen in einem Whitepaper Tipps zusammengestellt, die nicht einfach nur blanke Theorie sind, sondern von mir selbst erfolgreich eingesetzt werden.

Mit diesem kostenlosen Whitepaper richte ich mich speziell an diejenigen, die bereits seit ein paar Tagen im Homeoffice arbeiten und nun feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, so produktiv zu sein, wie vorher im Büro. Meine Anregungen sollen Sie dabei unterstützen, durch kleine Änderungen zufriedener mit der Situation zu sein und stressfreier zu arbeiten.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Gelassenheit, um die Zeit im Homeoffice erfolgreich zu meistern.

Einführung von alternierender Telearbeit

Was ist alternierende Telearbeit?

Alternierende Telearbeit ist die vorherrschende Variante der Telearbeit. Hierbei wird abwechselnd zu Hause und im Unternehmen gearbeitet. Das Unternehmen stellt für die Arbeit mehreren Personen einen Arbeitsplatz zur Verfügung, der dann von ihnen zu unterschiedlichen und miteinander abgesprochenen Zeiten genutzt wird. (Quelle: Wikipedia)

Ziele alternierender Telearbeit

Die Ziele der alternierenden Telearbeit sind in der Regel,

  1. die Vereinbarkeit der beruflichen Arbeit mit den persönlichen Lebensverhältnissen der Mitarbeiter zu verbessern,
  2. durch eine Steigerung der Selbstverantwortung der Mitarbeiter bei der Gestaltung und Durchführung der Arbeit eine höhere Arbeits- und Ergebniszufriedenheit zu erreichen,
  3. die Arbeitsqualität und -produktivität zu optimieren,
  4. die wirtschaftliche Situation der Firma zu verbessern und dadurch Arbeitsplätze zu sichern,
  5. eine Verbesserung des Kundenservices zu erlangen und
  6. die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu steigern.

Persönliche Voraussetzungen der Mitarbeiter

Mitarbeiter, die einen alternierenden Telearbeitsplatz einrichten lassen wollen, müssen in der Regel folgende persönlichen Voraussetzungen mitbringen:

  1. Der Mitarbeiter muss selbstständiges Arbeiten gewohnt sein und die nötige Selbstdisziplin aufbringen, um mit der neuen Arbeitsform verantwortungsbewusst umzugehen.
  2. Der Mitarbeiter muss die Möglichkeit haben, einen häuslichen Arbeitsplatz einzurichten, von dem aus er ungestört seine Arbeitsleistung erbringen kann.
  3. Der Mitarbeiter muss bereit sein, seinen betrieblichen Arbeitsplatz mit einem anderen, ebenfalls in alternierender Telearbeit Beschäftigten im Wege des Desk-Sharings (Arbeitsplatz-Teilung) zu teilen.
  4. Die Aufgabe und der Arbeitsplatz des Mitarbeiters müssen aus betrieblicher Sicht für die alternierende Telearbeit geeignet sein.

Darüber hinaus möchte ich betonen, dass gewährleistet sein muss, dass Kinder betreut werden (z.B. im Kindergarten oder Schule). Der Mitarbeiter darf also während seiner Arbeitszeit nicht seine Kinder beaufsichtigen. Ich weiß, wenn man nach Fotos zum Thema Telearbeit sucht, dann findet man immer Bilder, auf dem eine Mutter am PC zu sehen ist, die ihr Kleinkind auf dem Schoß hat. Das ärgert mich immer sehr. Die Erfahrung zeigt, dass man nicht gleichzeitig konzentriert arbeiten und ein Kleinkind betreuen kann.

Voraussetzungen für die Einrichtung eines häuslichen Arbeitsplatzes

Der Telearbeitsplatz soll wie ein betrieblicher Arbeitsplatz den gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen in Ergonomie und Arbeitssicherheit entsprechen. Hierzu gehören zum Beispiel für den Arbeitsraum Tageslicht am Arbeitsplatz, Beleuchtung, ergonomischer Schreibtisch und Schreibtischstuhl.

Der einzurichtende häusliche Telearbeitsplatz muss in der Wohnung des Mitarbeiters in einem Raum gelegen sein, der für den dauernden Aufenthalt zugelassen und vorgesehen sowie für die Aufgabenerledigung unter Berücksichtigung der allgemeinen Arbeitsplatzanforderungen geeignet ist, also beispielsweise nicht in der Garage oder im Keller.

Herausheben möchte ich an dieser Stelle, dass der Mitarbeiter nicht einfach am Küchentisch oder auf dem Sofa sitzen darf. Es muss ein entsprechender Raum eingerichtet werden. Das Unternehmen kann auch verlangen, dass dieser Raum außerhalb der Arbeitszeit abgeschlossen ist.

 

Wenn Sie alternierende Telearbeit in Ihrem Unternehmen einführen möchten, dann sollten Sie eine entsprechende Betriebsvereinbarung abschließen. Einen Beispieltext habe ich Ihnen unterhalb des folgenden Videos zum Download zur Verfügung gestellt:

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Zum Download einfach auf den folgenden Button klicken:

Gut organisiert im HomeOffice

Laptop mit Kaffee

Bietet Ihr Unternehmen an, dass Sie einen Teil der Arbeitzeit in einem HomeOffice bzw. in Telearbeit verbringen können? Oder nutzen Sie dieses Angebot bereits?

Hier ein paar gute Gründe für ein HomeOffice:

  • keine Anfahrtzeiten zum Büro
  • ruhigeres Arbeiten, da nicht die Kollegen mal eben durch die Tür schauen
  • erfahrungsgemäß wird im HomeOffice mehr geschafft
  • bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Aber wer einen Teil seiner Arbeitszeit zu Hause verbringt, muss gut organisiert sein. Hier ein paar Tipps für Sie:

  • legen Sie sich eine Info-Mappe an, in der Sie alle wichtigen Telefon-Nr., Organigramme, IT-Tipps und andere wichtige und häufig genutzte Informationen sammeln. So können Sie auch von zu Hause darauf zugreifen.
  • planen Sie Ihre Woche: welche Aufgaben lassen sich gut zu Hause erledigen, für welche müssen Sie im Büro sein?
  • nehmen Sie alle benötigten Unterlagen für das HomeOffice mit; legen Sie sich ggf. eine Checkliste an.
  • schließen Sie zu Hause die Tür zur Küche und zum Raum in dem die Bügelwäsche wartet. Lassen Sie sich nicht verleiten Hausarbeiten, wie z.B. Abwasch und Bügel während der Arbeitszeit zu erledigen.
  • achten Sie darauf auch zu Hause geregelte Arbeitszeiten einzuhalten; stellen Sie sich ggf. einen Wecker für den Feierabend.
  • kleiden Sie sich auch im HomeOffice normal, denn wenn Sie zu Hause im Schlafanzug, Bademantel oder Jogginganzug arbeiten fällt die Trennung zwischen Freizeit und Arbeit schwerer.
  • sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitbewohner (insbesondere Kinder und Haustiere) verstehen, dass Sie war zu Hause sind, aber keine Zeit zum Spielen haben.