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Die 4-Stunden-Woche Fragen & Aktionen

Das Buch

Nur noch 4 Stunden in der Woche arbeiten und ansonsten in der Sonne liegen – funktioniert das?

Vielleicht.

Timothy Ferriss verspricht so einiges in seinem Buch „Die 4-Stunden Woche“. Er berichtet darüber, wie er es geschafft hat aus dem täglichen Hamsterrad auszubrechen und sich nach und nach ein Online-Business aufzubauen. Nun arbeitet er nur noch 4 Stunden pro Woche, weil er viele Aufgaben automatisiert hat und auf Dienstleister zurück greift. Seine Zeit verbringt er stattdessen mit Reisen. Das Buch ist amüsant geschrieben und liest sich leicht.

Als ich es vor ein paar Jahren das erste Mal in der Hand hatte, dachte ich „typisch amerikanisch“. Außerdem war ich gar nicht angetan von der Idee ein Online-Business aufzubauen.

Aber jeder von uns kann trotzdem einiges aus dem Buch lernen.

Effizienz am Arbeitsplatz

Als ich das Buch vor kurzer Zeit wieder in die Hand nahm, habe ich mir die Fragen & Aktionen genauer angesehen. Denn es gibt nicht nur einen netten Text zu lesen, sondern der Autor gibt auch Aufgaben auf und stellt Fragen, die dabei helfen sollen, effizienter zu arbeiten.

Einige der Fragen & Aktionen beziehen sich direkt auf den Aufbau eines Online-Business. Die habe ich beiseite getan.

Herausgekommen sind ein paar ausgewählte Fragen & Aktionen, um den Arbeitsalltag zu verändern und effizienter zu gestalten. Dabei geht es um

  • Aufschieberitis reduzieren
  • Sich auf die wichtigen Aufgaben konzentrieren
  • Die Informationsflut beherrschen
  • Unterbrechungen reduzieren
  • Einführung von Telearbeit
  • Besprechungseffizienz
  • Zeit sparen durch Aufgabenbündelung

Die Fragen & Aktionen stelle ich in diesem Video vor:

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Wer das Buch noch nicht hat und neugierig geworden ist, kann es hier bestellen:

In 4 Schritten durch das Daten-Dickicht

mann schläft auf Schreibtisch

Werden Sie auch täglich von der Informationsflut am Arbeitsplatz förmlich erschlagen?

Viele meiner Trainingsteilnehmer berichten mir, dass sie 50-80 Mails pro Tag erhalten. Bei Führungskräften sind es eher 100-120 Mails am Tag. Insbesondere Führungskräfte werden dabei häufig von ihren Mitarbeitern in Kopie gesetzt. Bei dieser Menge noch schnell erkennen zu können, was wichtig und was unwichtig ist, welche Mail dringend beantwortet werden sollte und welche noch warten kann, dass ist nicht einfach.

Hinzu kommen noch diverse Besprechungen, zu denen Sie Notizen gemacht haben und Aufgaben, die delegiert wurden.

Und nicht zuletzt: Akten in Papierform, Fachzeitschriften, und bei Führungskräften Vorgänge, die geprüft und unterschrieben werden müssen.

 

Wie soll man da noch den Überblick behalten?

Es wird Ihnen nicht erspart bleiben: wer nicht täglich ein bisschen aufräumt, der muss regelmäßig eine große Aufräumaktion starten.

Dabei sollten Sie nach diesen 4 Schritten vorgehen:

  • Eliminieren
  • Delegieren
  • Terminieren
  • Archivieren

Mehr zu diesem Vorgehen erkläre ich in diesem Video:

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Mindjet-Studie: Arbeitnehmer sind der Informationsflut oft nicht gewachsen

Man könnte sagen, dass man es längst gewusst hat. Aber die Ergebnisse der Studie von Mindjet, die im Mai europaweit durchgeführt wurde, hat dann doch überrascht: denn die tägliche Informationsflut im Büro stellt für viele Arbeitnehmer ein ernsthaftes Problem dar. Vor allem die große Anzahl an E-Mails, oft mit weiteren Dokumenten im Anhang, kann nicht mehr vollständig verarbeitet werden. Auf der anderen Seite verbringen die Arbeitnehmer täglich viel Zeit damit, nach wirklich wichtigen Informationen zu suchen.

Infografik_Informationsflut

Hier geht’s zur Studie und dem gesamten Artikel: http://blog.mindjet.de/?p=1245

Selbst produzierte Zeitdiebe vermeiden

Wecker

In der heutigen Zeit ist es unmöglich, alle Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten. Man spricht auch von Informationsflut und vielen fällt es zunehmend schwerer noch dagegen anzukommen.

Machen Sie sich immer wieder bewusst, dass es nicht darauf ankommt, viel zu wissen, sondern darauf, das jeweils Richtige. Und was richtig für Sie ist, entscheiden Sie durch Ihre Ziele. Oft reicht es auch aus, zu wissen wo etwas steht, damit man bei Bedarf darauf zurück greifen kann.

Lesefallen vermeiden

Konsequentes Informationsmanagement beginnt also bei Ihnen selbst. Vermeiden Sie die folgenden Lesefallen:

  • Aufschieberitis: lassen Sie nicht zu, dass Ihr „innerer Schweinehund“ unnötige Informationen als willkommene Ablenkung sieht oder als Gelegenheit, eine unangenehme Aufgabe aufzuschieben.
  • Neugier: lesen Sie nicht aus purer Neugierde peppig aufgemachte Informationen (Vorsicht gerade im Internet!), die Ihnen unter dem Strich nichts bringen, aber viel Zeit kosten.
  • Unsicherheit: glauben Sie nicht daran, dass jegliches Ignorieren von Informationen schlimme Konsequenzen hätte. Das Gegenteil ist er Fall. Oft kann man sehr einfach entscheiden, ob die Information wichtig für die eigene Arbeit ist, oder nicht.

 


Mehr Tipps zum Thema Zeitmanagement habe ich in folgendem E-Book zusammengestellt (für mehr Infos einfach auf das Bild klicken):

Teil 3