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Mit Google Alert auf dem Laufenden bleiben

Im großen weiten Internet stehen Milliarden an Informationen zur Verfügung. Und einiges davon ist für Sie und Ihrem Arbeitsbereich interessant. Vielleicht suchen Sie auch gelegentlich gezielt nach für Sie wichtigen Informationen. Aber eigentlich müssten Sie dies regelmäßig tun, um auf dem Laufenden zu bleiben. Nur dafür fehlt Ihnen die Zeit.

 

Immer up-to-date

Nicht nur Selbständige müssen Ihre Mitbewerber im Blick behalten. Auch Führungskräfte und Sachbearbeiter sollten wissen, was gerade über die eigene Branche oder Produktgruppen im Internet veröffentlicht wird. Welche Entwicklungen zeichnen sich ab? Welche wichtigen Veröffentlichungen von Experten gibt es? Welche aktuellen Studien?

Natürlich können Sie sich eine Liste mit Suchbegriffen anlegen und sich jeden Tag die Zeit nehmen, diese über Google abzufragen. Aber das ist zeitaufwändig und lästig. Ich vermute, Sie halten das nicht lange durch.

 

Google hilft beim Suchen

Bei Google gibt es eine sinnvolle Funktion, die Ihnen diese Arbeit täglich abnimmt. Sie können eine Suchanfrage speichern und werden dann täglich per Mail über die Suchergebnisse informiert.

Vor einiger Zeit war diese Funktion, die sich „Google Alert“ nennt noch im Google-Menü zu finden. Zwar war sie auch da schon ziemlich versteckt, aber es war daran zu kommen. Nun scheint es sich eher um eine Insider-Information zu handeln, da man die URL der Funktion kennen muss, um sie nutzen zu können.

 

Wie Sie mit nur wenigen Klicks Google Alert für sich nutzen können, zeige ich in diesem Video:

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Oder auch ohne Ton als kurze Präsentation:

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Die Anleitung gibt es auch als PDF:

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Informationen sind nicht Wissen

Wissensmanagement

Heute beginne ich eine kleine Reihe zum Thema Wissensmanagement.

Wissen wird zunehmend zu einem wichtigen Rohstoff, über den die Unternehmen verfügen. Ohne Knowhow und Erfahrung läuft nichts. Selbst die Bedienung von Maschinen in der Fertigung ist heutzutage eine komplexe Angelegenheit. Außerdem nimmt der Sektor der wissensintensiven Dienstleistungen immer mehr an Bedeutung zu.

Kurz gesagt: wir werden zu sogenannten Wissensarbeitern.

 

Was ist Wissen?

Beim Wissensmanagement geht es nun darum, das vorhandene Wissen zu speichern, organisieren und für alle verfügbar zu machen. Dabei sollte man aber „Informationen“ nicht mit „Wissen“ gleichsetzen. Wissen beruht auf Verstehen. Die Informationen müssen in einen Zusammenhang eingeordnet werden und das können in der Regel nur die Menschen selbst. Kleines Beispiel: wenn Sie morgens im Radio hören, dass es draußen minus zehn Grad sind, dann ist das eine Information. Sie selbst kombinieren diese Information mit Ihren Erfahrungen zu der Einordnung dass es draußen sehr kalt ist (als Finne würde man das vielleicht anders beurteilen). Daraus ziehen Sie die Schlussfolgerung, dass Sie warme Kleidung anziehen müssen.

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Methoden und Technik(en)

Mit welchen Methoden Sie das Wissen der Mitarbeiter erheben, mit welchen Kanälen und Techniken Sie das Wissen verbreiten und auch das Erfahrungswissen älterer Mitarbeiter, die in Rente gehen, sichern können beschreibe ich in den nächsten Artikeln.

Selbst produzierte Zeitdiebe vermeiden

Wecker

In der heutigen Zeit ist es unmöglich, alle Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten. Man spricht auch von Informationsflut und vielen fällt es zunehmend schwerer noch dagegen anzukommen.

Machen Sie sich immer wieder bewusst, dass es nicht darauf ankommt, viel zu wissen, sondern darauf, das jeweils Richtige. Und was richtig für Sie ist, entscheiden Sie durch Ihre Ziele. Oft reicht es auch aus, zu wissen wo etwas steht, damit man bei Bedarf darauf zurück greifen kann.

Lesefallen vermeiden

Konsequentes Informationsmanagement beginnt also bei Ihnen selbst. Vermeiden Sie die folgenden Lesefallen:

  • Aufschieberitis: lassen Sie nicht zu, dass Ihr „innerer Schweinehund“ unnötige Informationen als willkommene Ablenkung sieht oder als Gelegenheit, eine unangenehme Aufgabe aufzuschieben.
  • Neugier: lesen Sie nicht aus purer Neugierde peppig aufgemachte Informationen (Vorsicht gerade im Internet!), die Ihnen unter dem Strich nichts bringen, aber viel Zeit kosten.
  • Unsicherheit: glauben Sie nicht daran, dass jegliches Ignorieren von Informationen schlimme Konsequenzen hätte. Das Gegenteil ist er Fall. Oft kann man sehr einfach entscheiden, ob die Information wichtig für die eigene Arbeit ist, oder nicht.

 


Mehr Tipps zum Thema Zeitmanagement habe ich in folgendem E-Book zusammengestellt (für mehr Infos einfach auf das Bild klicken):

Teil 3