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Produkte oder Prozesse verändern mit SCAMPER

7 zum Nachdenken anregende Fragen

Produkte oder Prozesse zu verändern ist oft gar nicht so einfach. Wenn alles bereits seit Jahren etabliert ist, fehlt der Blick dafür, was möglich wäre. Im Projekt steckt man dann häufig fest.

Hilfreich sind dann Fragen, die zum Nachdenken anregen und den Blick wieder öffnen.

SAMPER bietet Ihnen diese Möglichkeiten. Sie ahnen es schon: Die jeweiligen Buchstaben stehen für die einzelnen Begriffe:

  • Substitute
  • Combine
  • Adapt
  • Modify
  • Put in other use
  • Eliminate
  • Reverse

Welche Fragen sich dahinter verbergen erkläre ich in diesem Video:

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Wenn Sie bereits Erfahrungen mit dieser Methode gesammelt haben, dann hinterlassen Sie gerne einen Kommentar und berichten davon.

Kundenprobleme besser verstehen für mehr Umsatz

Welches dringende Problem hat Ihr Kunde?

Sie sollen im Projekt ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung entwickeln, das Ihr Unternehmen zukünftig verkauft? Oder vielleicht soll im Projekt auch ein bisheriges Angebot verbessert werden, damit es mehr verkauft werden kann?

Dann sollten Sie sich intensiv mit den Problemen Ihrer Kunden auseinander setzen.

Erst wenn Sie dies genauer beleuchtet haben, können Sie noch passgenauere Produkte und Dienstleistungen entwickeln.

Das Customer Problem Statement

Diese Methode ist recht einfach und besteht aus 5 Satzteilen. Sie können diese Teile einfach auf ein Flipchart schreiben und sie entsprechend vervollständigen oder auch ein digitales Board dafür nutzen bzw. sie auf einer Seite in Ihrem digitalen Notizbuch OneNote einfügen.

Die 5 Teile sind:

  • I am / Ich bin (hier benennen Sie Ihre Zielgruppe)
  • I’m trying to / Ich versuche (was Ihr Kunde an dem Kontaktpunkt, wie z.B. Ihre Webseite, tun möchte)
  • But / aber (was funktioniert nicht, wie erwartet? – hier wird das Problem benannt)
  • Because / weil (die Ursache für das Problem)
  • Which makes me feel / was mich [Gefühl] macht (welche Gefühle werden beim Kunden ausgelöst, weil er das Problem hat)

Wenn Sie dies gemeinsam erarbeitet haben, können Sie sich im nächsten Schritt mit dem Problem und die Ursache dafür auseinandersetzen, sodass Ihre Kunden zukünftig positivere Erlebnisse mit Ihrem Produkt haben werden.

Auch für interne Kunden geeignet

Vielleicht denken Sie jetzt, dass Sie ja keine Produkte im Projekt entwickeln und daher diese Methode nicht für Sie nützlich ist.

Aber Stopp!

Auch bei Projekten, in denen Sie eine neue Software (z.B. ein Dokumentenmanagementsystem) einführen sollen, ist es sinnvoll, sich mit den Problemen Ihrer internen Kunden zu beschäftigen. Dadurch können Sie eine höhere Akzeptanz erreichen.

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Wie gefällt Ihnen diese Methode? Setzen Sie sie bereits erfolgreich ein? Dann berichten Sie bitte von Ihren Erfahrungen und hinterlassen einen Kommentar.

Den Kunden besser verstehen mit einer Customer Journey Map

Wie gut kennen Sie Ihre Kunden?

Nur wenn Sie Ihre Kunden gut kennen, dann können Sie auch passgenaue Produkte entwickeln.

Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber ich habe selbst schon in Projekten mitgearbeitet, bei denen Lösungen aus IT-Sicht erstellt wurden, ohne den Kunden (in diesem Fall die Mitarbeiter) dabei zu berücksichtigen. Am Ende hatten wir eine tolle Software-Lösung eingeführt, die aber nicht genutzt wurde, weil es leider am Problem der Kollegen vorbei zielte…

Wenn Sie diesen Fehler vermeiden möchten und Ihr Projekt zum Erfolg bringen wollen, dann sollten Sie eine Customer Journey Map erstellen.

Dazu stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Wer ist unser Kunde?
  • Welche Kontaktpunkte nutzen die Kunden bereits (z.B. Besuch der Webseite)?
  • Welche Kontaktepunkte sollen die Kunden zukünftig nutzen?
  • Wie interagieren Ihre Kunden mit Ihrem Unternehmen?

Hilfreich ist es auch, sich z.B. einen Tag im Leben Ihres Kunden vorzustellen. Welchen Mehrwert hat Ihr Kunde an diesem Tag durch Ihr Produkt?

Mehr dazu in diesem Video:

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Welche Erfahrungen haben Sie mit dieser Methode?

Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar und berichten aus der Praxis.

Standardisierte Symbole zur Beschreibung von Prozessen

Wenn Sie damit beginnen, Prozesse zu beschreiben, dann stellt sich die Frage nach dem „Wie“. Häufig beobachte ich, dass Prozesse in Form von Fließtexten beschrieben werden. Dies ist allerdings sehr aufwändig in der Erstellung und nicht leicht zu lesen, da der Mitarbeiter nicht auf einem Blick erkennen kann, wie die einzelnen Schritte ablaufen sollen.

Daher gibt es standardisierte Symbole, die man für die Beschreibung von Arbeitsabläufen benutzen kann. Dies ist wesentlich übersichtlicher. Es haben sich verschiedene Standards herausgebildet. Einen davon möchte ich Ihnen heute kurz vorstellen.

Business Process Model and Notation (BPMN)

BPMN-Poster

Die „Business Process Model and Notation“ (BPMN, deutsch Geschäftsprozessmodell und -notation) ist eine grafische Spezifikationssprache im Prozessmanagement. Sie stellt Symbole zur Verfügung, mit denen Arbeitsabläufe modelliert und dokumentiert werden können. Es gibt verschiedene Symbole für Aktivitäten, Ereignisse, Daten, Verbindungen zwischen den Elementen und Verzweigungen.

Der Schwerpunkt der BPMN liegt auf der Notation, d. h. auf der grafischen Darstellung von Geschäftsprozessen.

BPMN ist verwandt mit den Ereignisgesteuerten Prozessketten (EPK).

Wie schon erwähnt, gibt es verschiedene Möglichkeiten und Methoden, Prozesse zu dokumentieren. In meinem Basiskurs Prozessmanagement stelle ich Ihnen 23 verschiedene Methoden vor und erläutere die jeweiligen Vor- und Nachteile. Möchten Sie mehr über BPMN und EPK erfahren? Dann klicken Sie hier:

Button Informationen zum Kurs

Das Poster können Sie sich als PDF-Datei herunterladen, wenn Sie auf den folgenden Button klicken:

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Leider lässt sich das Poster nicht mehr in ausgedruckter Form bestellen.

Welchen Ansatz verfolgen Sie bei der Beschreibung von Prozessen?

Bei der Beschreibung von Prozessen müssen die einzelnen Prozessschritte aufgeführt werden. Aber wie beschreibt man diese Prozessschritte? Es geht immer darum zu benennen, was getan werden muss und wer es tut.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Ansätze dazu: die prädikatsorientierte und die subjektorientierte Methode.Wer Was

Prädikats- vs. subjektorientierte Methode

Bei der prädikatsorientierten Vorgehensweise fragt man zuerst was getan wird und dann wer es tut. Der Auslöser ist also ein Ereignis, wie z.B. der LKW des Lieferanten steht auf dem Hof mit dem bestellten Material. Diese Situation löst den Prozess „Wareneingang“ aus.

Bei der subjektorientierten Vorgehensweise fragt man zuerst wer etwas tut und dann was getan wird. Der Auslöser ist also eine Person, wie z.B. der LKW-Fahrer, der den Wareneingangs-Mitarbeiter mitteilt, dass er mit der bestellten Ware angekommen ist. Durch diese Nachricht wird dann der Prozess „Wareneingang“ ausgelöst.

Kurz erklärt werden diese beiden Methoden in folgendem Video, das von Studierenden der FH Koblenz erstellt wurde und das sehr anschaulich verdeutlicht:

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Sie möchten gerne die Arbeitsabläufe in Ihrem Unternehmen bzw. Abteilung optimieren? Dann empfehle ich Ihnen meinen Basiskurs Prozessmanagement. Hier erkläre ich Ihnen Schritt-für-Schritt und auf den Punkt gebracht alles, was Sie wissen müssen, um Prozesse zu dokumentieren, analysieren und optimieren. Dieser Kurs richtet sich speziell an Führungskräfte und Sachbearbeiter in KMU, die sich bisher noch nicht intensiv mit dem Thema Prozessmanagement beschäftigt haben. Für mehr Informationen einfach auf den folgenden Button klicken:

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Den Wissensschatz bergen

Gedankenaustausch

Das vorhandene Wissen der Mitarbeiter ist vielfältig. Dabei ist es gar nicht so einfach, sein Wissen aufzuschreiben, um es für andere verfügbar zu machen. Oft wissen wir gar nicht, was wir alles wissen.

Heute möchte ich Ihnen einige Methoden vorstellen, wie Sie den Wissensschatz bergen können:

    • mit Hilfe von Mindmaps können Themengebiete einfach dargestellt werden. Außerdem kann durch ein gemeinsames Brainstorming und daraus resultierende Assoziationen das Wissen der Mitarbeiter „herausgekitzelt“ werden.
    • in Arbeitskreisen, Foren oder regelmäßigen Erfahrungsaustauschen kann auf das Wissen der Mitarbeiter zurückgegriffen oder gemeinsam Lösungen entwickelt werden.
    • spezielle Software oder Datenbanken, wie z.B. Wikis sind Werkzeuge, mit denen das Wissen der Mitarbeiter dokumentiert und weitergegeben werden kann.
    • nach Abschluss eines Projektes sollten die „Lessons Learned“ dokumentiert werden, damit sie für zukünftige Projekte zur Verfügung stehen.
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