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Warum es wichtig ist, das Flipchart-Papier richtig aufzuhängen

Sie wundern sich vielleicht, warum ich extra etwas zu Flipchartblätter erzähle. Der Grund ist ganz einfach:
Häufig wird ein entscheidender Fehler gemacht:
Das Flipchart-Papier wird so aufgehängt, dass man die Quadrate sieht.

Das hat einen großen Nachteil: Beim Schreiben orientiert man sich zu sehr an den Kästchen. So wirkt der Text sehr starr.

Wenn Sie dagegen den Flipchart-Block umdrehen, sehen Ihre Teilnehmer ein weißes Blatt, auf dem Sie viel besser Ihren Text auch mal schräg platzieren können. Das sieht viel dynamischer aus. Falls Sie doch Ihren Text exakt auf einer Linie schreiben möchten, ist auch das kein Problem. Sie sehen die Kästchen durchscheinen, wenn Sie nah am Flipchart stehen.

Flipchart-üpapier, das überall hängt

Vielleicht führen Sie Qualitätszirkel oder Gesundheitszirkel in der Produktion Ihres Unternehmens durch. Oder Sie möchten mit den Kollegen aus der Werkstatt Lösungsideen für ein bestimmtes akutes Problem sammeln. Da haben Sie sicherlich keine Lust den schweren und unhandlichen Flipchart-Ständer über das Werksgelände zu tragen. Womöglich gäbe es auch gar keinen richtigen Platz dafür. In diesem Fall empfehle ich Ihnen ein statisch aufgeladenes Flipchartblatt zu nutzen. Dieses können sie an den meisten Flächen anheften. Also z.B. an ein Fenster, am Stahlschrank, an eine Tür oder Wand. Dieses Flipchartblatt kann ganz normal beschrieben werden und es haften auch normale Moderationskarten aus Papier daran. So bleiben Sie flexibel.

Aufbau einer Präsentation

Schild gewundene strasse

In meinem letzten Artikel habe ich darüber geschrieben, was man beachten muss, um eine gute Präsentation in PowerPoint zu erstellen. Heute geht es um den „roten Faden“.

Als erstes sollten Sie sich überlegen, welches Ziel Sie mit der Präsentation verfolgen. Wollen Sie über den aktuellen Stand z.B. im Projekt berichten, oder geht es z.B. um ein Problem, das gelöst werden soll.

Überlegen Sie sich auch wer die Zielgruppe der Präsentation ist und über welches Vorwissen diese verfügt.

Grundsätzlich sollte die Präsentation aus einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss bestehen. Der Hauptteil lässt sich häufig gut in 3 Teile unterteilen, so bleibt die Präsentation übersichtlich und es lassen sich starke Argumentationsketten aufbauen. Beispiele für eine solche Dreiteilung sind:

  • Ist – Ziel – Weg
  • Tatsache – Ursache – Folgerung
  • Risiken – Chancen – Pläne
  • Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft
  • These – Antithese – Synthese
  • Problem – Lösung – Vorgehen

 

Eine gute Präsentation erstellen

besprechung3

Es gibt immer wieder Anlässe, zu denen Sie eine Präsentation z.B. in PowerPoint erstellen müssen. Das kann im Rahmen eines Projektes sein, oder Sie wollen neue Produkte oder Idee präsentieren. Vielleicht geht es aber auch um Marktentwicklungen und Finanzen.

Sie haben sicherlich selbst schon an einigen Präsentationen teilgenommen und die Erfahrung gemacht, dass es gelungene und weniger gelungene Vorträge gibt.  Weniger gelungene Präsentationen zeichnen sich durch verschiedene Faktoren aus:

  • zu lang
  • zu viele Folien
  • zu kleine Schrift
  • zu viel Text
  • Diagramme, die niemand versteht
  • alberne oder unpassende Cliparts
  • der Vortragende liest nur ab, was auf der Folie steht
  • Stimme ist zu leise
  • Vortrag ist nicht lebendig
  • kein roter Faden erkennbar
  • kein Handout
  • kein einheitliches Design
  • zu bunt
  • zu viele Animationen

Machen Sie es besser und achten bei der Erstellung einer Präsentation auf folgende Punkte:

  • maximal 20 Folien (weniger ist mehr)
  • maximal 6 Zeilen pro Folie
  • maximal 6 Wörter pro Zeile
  • gut erkennbar ist eine Schriftgröße mit 30 oder 40 pt
  • nutzen Sie das Corporate Design Ihrer Firma (in der Regel werden Ihnen entsprechende PowerPoint-Vorlagen zur Verfügung gestellt)
  • Stichworte statt ganzer Sätze
  • einfache, klare, leichtverständliche Diagramme
  • Fotos statt Cliparts
  • keine Folien-Übergang-Animationen
  • Textanimationen nur wenn es wirklich sinnvoll ist
  • roter Faden / Spannungsbogen
  • überlegen Sie sich, welches Ziel Sie mit der Präsentation erreichen wollen

Im nächsten Artikel werde ich detaillierter auf den roten Faden in der Präsentation eingehen.