Beiträge

Zielhierarchie

Ziele sind wichtig, um sein Handeln auszurichten. Außerdem helfen Ziele, in der täglichen Arbeit Prioritäten zu setzen. Wenn Sie Ihre Aufgaben entsprechend der Eisenhower-Matrix priorisieren, dann stellt sich ja immer die Frage, woran Sie festmachen können, ob eine Aufgabe wichtiger oder weniger wichtig ist. Dabei kann die Fokussierung auf die (Unternehmens-)Ziele sehr hilfreich sein. Wie Ziele formuliert sein sollten (SMART-Formel) habe ich in diesem Blog bereits erwähnt.

Heute geht es um Hierarchien von Zielen. Man beginnt dabei allgemeinen Aussagen und wird Schritt für Schritt konkreter.

Zielhierarchie

  1. Stufe: GRUNDWERTE oder LEITBILD des Unternehmens -> sind allgemein gültig und gelten langfristig, z.B. Aussagen über die Art und Weise des Umgangs mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten.
  2. Stufe: VISION -> 5-Jahres-Horizont, der konkrete Weg bzw. die Strategie zur Erreichung der Vision sind aber noch nicht festgelegt.
  3. Stufe: STRATEGIE -> 2-3-Jahres-Horizont, geplante Verhaltensweise zur Erreichung der Vision; die Vision wird konkretisiert.
  4. Stufe: ZIELE -> 1-Jahres-Horizont, Absichten sind keine Ziele! Nutzen Sie die SMART-Formel für die Konkretisierung der Ziele.
  5. Stufe: MASSNAHMEN -> sofort

So formulieren Sie Ihre Ziele SMART

Zielscheibe 2

In der Regel gibt es in Unternehmen verschiedene Unternehmensziele, die dann auf Abteilungsziele „runtergebrochen“ werden und aus denen dann wiederum persönliche Ziele pro Mitarbeiter festgelegt werden. Diese werden in den jährlichen Mitarbeitergesprächen von der Führungskraft mit dem Mitarbeiter besprochen. Idealerweise werden die persönlichen Ziele nicht nur von der Führungskraft festgelegt, sondern zusammen mit dem Mitarbeiter erarbeitet.

Leider stelle ich immer wieder fest, dass die Ziele nicht der sogenannten SMART-Regel entsprechen, d.h. häufig sind sie nicht konkret genug. Daher stelle ich Ihnen heute die SMART-Regel vor. Danach sollten Ziele

Spezifisch – also nicht allgemein

Messbar – in Qualität und Quantität

Attraktiv – also für den Mitarbeiter lohnend und herausfordernd

Realistisch – also machbar unter den gegebenen Voraussetzungen

Terminiert – bis wann das Ziel erreicht werden soll

formuliert sein. Wichtig finde ich auch, darauf zu schauen, ob die Erreichung des Ziels überhaupt im Einflussbereich des Mitarbeiters liegt. Denn wenn man z.B. festlegt, dass x% mehr Produkte verkauft werden sollen, dann liegt die Erreichung nicht nur am Mitarbeiter, sondern hängt ja auch von den Kunden ab. D.h. man sollte stattdessen Maßnahmen festlegen, die dazu führen könnten, dass mehr Produkte verkauft werden.

 


Mehr Informationen zum Thema Zeitmanagement gebe ich Ihnen in meinem E-Book. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button:

Mehr Informationen