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Social Media Aufgaben – 5 Tipps zum Zeit sparen

Wenn es um Social Media Marketing geht, seufzen viele KleinunternehmerInnen, weil Sie einen unüberwindlichen Berg vor sich sehen. Die „relevanten“ Netzwerke sind mittlerweile schier unüberschaubar und waren schon zu Zeiten von „nur“ Facebook und Twitter schon viel Aufwand. Heute gibt es Google+, LinkedIn, Xing, Snapchat, Instagram, Youtube, Pinterest, usw. Und gefühlt kommt fast wöchentlich ein neues „da-muss-ich-dabei-sein“-Netzwerk in die Medien.

Social Media richtiggemacht, kann jedoch einen wesentlichen Beitrag zu Ihrer Bekanntheit und Ihrem Umsatz beitragen. Sie können aber nicht den ganzen Tag damit verbringen und einen Social Media Manager anzustellen, können Sie sich nicht leisten?

Hier finden Sie die wichtigsten 5 Tipps zum Zeit sparen

 

#1 Erstellen einer Social Media Strategie

Beginnen Sie mit einer Social Media Plattform und wählen Sie hier diese, wo sich Ihre Kunden und Prospects im passenden Umfeld aufhalten. Facebook ist das größte soziale Netzwerk, doch es ist nicht gesagt, dass es für Ihr Business automatisch auch das richtige ist!

Wenn Sie Produkte verkaufen können Pinterest oder Instagram ein guter Kanal sein, für andere ist eventuell Youtube das richtige und ebenso kann ein Fokus auch nur auf E-Mail-Marketing liegen.

Sobald Sie Ihr Netzwerk gefunden haben, konzentrieren Sie sich vorerst einmal darauf und nutzen Sie alle Möglichkeiten, die dieser Kanal bietet, bestmöglich aus.

#2 Erstellen eines Redaktionsplans

Der Begriff Redaktionsplan klingt sehr mächtig und hört sich nach viel Arbeit an. Dabei ist es ganz einfach und hilft uns die Dinge vorauszuplanen und zu strukturieren. Denn ein Redaktionsplan dient der inhaltlichen und zeitlichen Planung von Inhalten, der Sammlung von Ideen und nicht zuletzt der Erfolgskontrolle von Inhalten, die Sie veröffentlichen.

Neben der Struktur und organisatorischen Sicherheit, die Ihnen ein Redaktionsplan geben kann, können Sie ihn ebenso als Themenarchiv verwenden. Es kann sehr leicht passieren, dass Sie ein Thema sonst doppelt angreifen. Er hilft aber auch gute und wiederkehrende Themen weiterzuführen.

Nur wenn Sie Beiträge im Voraus planen, können sie das Beste aus Ihren Facebook-Aktivitäten herausholen!

Im Endeffekt sparen Sie mit einem Redaktionsplan Zeit!

So können Sie Beiträge rechtzeitig vorbereiten und dann zum passenden Zeitpunkt veröffentlichen. Das erleichtert die Erstellung, da Sie mehrere Beiträge am Stück vorbereiten können.

Essentiell ist eine vorausschauende Planung, wenn Ihre Kanäle nicht nur von Ihnen selbst gepflegt werden. Ein gut gemachter Redaktionsplan hilft Ihnen, Prioritäten zu setzen, Verantwortungen zu identifizieren und zu definieren und den Überblick zu behalten.

#3 Erstellen einer Aufgabenliste mit Zeitfenstern

Neben der Erstellung eines Redaktionsplans ist eine Aufgabenliste sehr hilfreich. Ebenso sollten Sie sich in Ihrem Kalender für jede Aufgabe Zeitfenster setzen und diese auch einhalten. So laufen Sie nicht Gefahr, dass sie sich verzetteln! Denn in den sozialen Netzwerken vergeht die Zeit immer wie im Flug.

Teilen Sie Die Aufgaben in tägliche, wöchentliche und monatliche ein und legen Sie hierfür fixe Zeiten fest. Auch für das Erstellen von Inhalten sollten Sie sich Zeitlimits setzen und eine Aufgabenliste erstellen.

Das könnte beispielsweise für einen Blogbeitrag so aussehen:

Dienstag – 14:00-17:00

  • Schreiben des Beitrags zum Thema laut Redaktionsplan
  • Bilder auswählen
  • Grafiken für Social Media erstellen
  • Suchmaschinenoptimierung (Title, Description, Keywords)
  • Korrekturlesen
  • Datum und Uhrzeit für die Veröffentlichung und die Auslieferung in Social Media wählen

Solche Aufgaben- bzw. Checklisten erleichtern Ihnen auch in Streßsituationen die Arbeit und vermindern Fehler.

#4 Verwenden von Tools

Für jedes soziale Netzwerk gibt es mittlerweile Tools, die Ihnen helfen Zeit zu sparen. Die meisten kosten Geld, zahlen sich aber allein unter dem Aspekt der Zeitersparnis aus. Darum sollten Sie unbedingt darin investieren!

Hier sind meine liebsten Tools:

#5 Recyclen von guten Inhalten

Sie müssen nicht jedes Mal das Rad neu erfinden! Schauen Sie sich mithilfe Ihrer Analytics Ihre Inhalte an und finden Sie heraus, was gut funktioniert hat. Für Pinterest etwa lohnt es sich dazu neue Grafiken zu erstellen, mehrere gute Beiträge können Sie beispielsweise zu einem „Best of“ zusammenfassen usw.

Bestimmte saisonale oder gut funktionierende Beiträge können Sie vor allem in den schnelllebigen Social Media wie Facebook und Twitter ruhig regelmäßig veröffentlichen. Ein Posting sehen ohnehin nie alle Ihre Fans oder Follower. So schlagen Sie auch zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie haben Inhalte für Ihren Social Media Kanal und Ihre besten Inhalte werden häufiger verbreitet.

Barbara Riedl – Foto Dorelies Hofer

Über die Autorin:

Barbara Riedl war mehr als ein Jahrzehnt in internationalen Online-Unternehmen in Führungspositionen. Seit 2016 ist die diplomierte Trainerin für Erwachsenenbildung selbstständig und schult Kleinunternehmen in Online und Social Media Marketing.

Auf der Webseite Ihres Unternehmens KaleidoCom finden Sie eine Fülle von Informationen zu diesen Themen und im Speziellen zu Pinterest.

Sehr zu empfehlen ist der kostenlose E-Mail-Kurs „Pinterest für Ihren Erfolg“.

Einverständniserklärung zur Veröffentlichung von Mitarbeiter-Fotos

Fast jedes Unternehmen verfügt heute über eine eigene Homepage oder einen Facebook-Account und platziert dort gerne die Gesichter seiner Mitarbeiter. Doch das geht nicht ohne die Einwilligung der abgelichteten Person.

Was Arbeitgeber beachten sollten

Wenn ein Fotograf ins Haus kommt, um ein betriebliches Fotoshooting mit den Mitarbeitern zu machen, weisen Sie bitte die Mitarbeiter darauf hin, dass sie sich darüber Gedanken machen sollten, ob sie ihr Bild online sehen wollen oder nicht. Denn anders als bei Name und Kontaktdaten wie E-Mail-Adresse oder Telefonnummer sind Arbeitnehmer grundsätzlich nicht verpflichtet, der Veröffentlichung ihres Fotos auf der Unternehmenswebsite zuzustimmen. Wer also nicht will, dass sein Portrait im Netz landet, kann der Verwendung seines Fotos widersprechen.

Das Recht am eigenen Bild

Dabei muss schon die Teilnahme an dem Fototermin freiwillig erfolgen. Die Mitarbeiter dürfen keinem Zwang seitens der Geschäftsleitung oder der Kollegen ausgesetzt sein. Eine Teilnahmepflicht kann sich aber daraus ergeben, dass der Mitarbeiter im Unternehmen Repräsentationspflichten übernimmt.

Einwilligungserklärung

Ich habe Ihnen eine Muster-Einwilligungserklärung zusammengestellt, die ich in diesem Video vorstelle:

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