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Checklisten erleichtern die Arbeit

to-do-liste

Ich persönlich finde Checklisten sehr hilfreich für die tägliche Arbeit, aber insbesondere für Aufgaben, die z.B. nur 1x pro Jahr erledigt werden müssen (z.B. Vorbereitung der Weihnachtsfeier). Anstatt immer wieder neu zu überlegen, was alles zu tun ist, ist es sinnvoll eine entsprechende Checkliste anzulegen, auf die man immer wieder zurückgreifen kann. Ich erstelle Checklisten gerne in Word und manchmal auch in Excel, da ich so die Liste immer wieder ergänzen und neu sortieren kann.

Sie können Checklisten gut einsetzen für

  • Analysen
  • Arbeitsabläufe
  • Kontrollen
  • Verhandlungen
  • Vorbereitung von Besprechungen
  • Vorbereitung von Dienstreisen

Vorteil von Checklisten ist auch, dass man die Aufgabe leichter delegieren bzw. sich ein Vertreter schneller einarbeiten kann.

Wie können Sie eine gute Checkliste entwerfen?

Gehen Sie in Gedanken die einzelnen Schritte einer Aufgabe durch. Stellen Sie sich dabei vor, Sie müssten einen neuem Mitarbeiter Ihre Arbeit erklären.

Sie können dafür entweder gleich eine Liste erstellen, oder die Mindmap-Methode anwenden (Mindmap bei Wikipedia).

Neben den einzelnen Arbeitsschritten sollten Sie auch beteiligte Personen, benötigte Vorlagen bzw. Software und ggf. exakte Termine aufschreiben.

Informationssicherheit: Paßwörter

Schlüssel

Auf der diesjährigen CeBIT geht es u.a. um das Thema Informationssicherheit. Dieses Thema umfasst viele Aspekte, auf die ich hier nicht im Einzelnen eingehen will. Ich nehme mir heute nur ein kleines Thema heraus: Paßwörter.

In meinen Trainings stelle ich oft die Frage, was geregelt wurde, falls jemand plötzlich krank wird. Wer kümmert sich dann um die E-Mails im Posteingang? Schließlich kann man in einem solchen Fall nicht mehr den Abwesenheitsagenten aktivieren. Gut, wenn die Person nur 1 oder 2 Tage krank ist, wird evtl. noch nicht viel passieren, aber was ist, wenn die Person länger krank ist? Oft höre ich dann, dass das Paßwort an den Vertreter weitergegeben wird. Davon kann ich nur abraten!

Es gibt eine andere gute Möglichkeit: schalten Sie Ihren Posteingang grundsätzlich für Ihren Vertreter frei. So kann Ihr Vertreter auch bei Krankheit auf Ihren Posteingang zugreifen und wichtige E-Mails bearbeiten.

Also: bitte nicht Paßwörter weitergeben oder unter die PC-Tastatur kleben!

Stellvertretung regeln

gespräch

Wenn ich mit meinen Trainingsteilnehmern über das Thema Stellvertretung spreche, dann höre ich häufig, dass ja alles geregelt ist, da man vor dem Urlaub eine Übergabe macht und während des Urlaubs der Abwesenheitsagent aktiviert wird, wo der Vertreter genannt wird. Das ist grundsätzlich eine gute Regelung, aber was passiert bei plötzlicher Krankheit? Wer kümmert sich dann um den elektronischen Posteingang? Findet der Vertreter sich dann auch noch ohne Übergabe in den Unterlagen zurecht? Das Thema Stellvertretung ist für mich so wichtig, dass man es meiner Meinung nach eindeutig regeln sollte. Dazu gehört, dass Sie folgende Punkte schriftlich festhalten:

  • Wer vertritt wen?
  • Durchführung einer Übergabe vor und nach dem Urlaub
  • Was wird von dem Vertreter erwartet (er kann ja nicht den anderen Arbeitsplatz vollständig übernehmen)?
  • Wie lautet der Text der Abwesenheitsmitteilung?
  • Freischaltung des Posteingangs und Kalenders für den Vertreter
  • Wie macht der Vertreter kenntlich, welche E-Mails während der Abwesenheit bearbeitet wurden?

Außerdem sollte natürlich die Papier- und Dateiablage leicht verständlich sein.

Diese Regelungen sollte auch Teil des Office-Handbuchs sein.