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Das Ursache-Wirkungs-Diagramm

Worin liegen die Ursachen unseres Problems?

Diese Frage ist manchmal nicht so einfach zu beantworten. Oft sind die Ursachen vielfältig und zahlreich. In solchen Situationen empfehle ich Ihnen mit dem Ursache-Wirkungs-Diagramm systematisch vorzugehen.

Auf der rechten Seite steht das Problem. Der Pfeil nach rechts zeigt an, welche Ursachen zu diesem Problem führen. Zu den Ursachen gibt es 6 Kategorien:

  • Ausrüstung
  • Umwelt
  • Menschen
  • Maschinen
  • Materialien
  • Methoden

Durch die vielen Pfeile sieht das Diagramm wie eine Fischgräte aus. Daher ist es auch als Fischgrät-Diagramm bekannt. Vielleicht kennen Sie aber auch den Begriff „Ishikawa-Diagramm“.

Sammeln Sie im nächsten Schritt gemeinsam im Projektteam, welche Ursachen zu Ihrem beschriebenen Problem führen.

In meinem Beispiel liegen die Ursachen für die geringe Produktivität bei dem Faktor „Mensch“ in der fehlenden Ausbildung, der geringen Motivation, der häufigen Müdigkeit und den vielen Unterbrechungen bzw. Störungen.

Da Sie wahrscheinlich viele Ursachen identifizieren werden, die aber unterschiedlich wichtig sind, sollten Sie im Team eine Bewertung vornehmen. Einfach und schnell ist eine Punkt-Abfrage. D.h. jedes Teammitglied erhält 3 Klebepunkte und setzt diese Punkte für die Ursachen ein, die aus seiner Sicht entscheidend sind für die geringe Produktivität. Die Ursachen mit den meisten Punkten werden dann noch einmal genauer betrachtet und im weiteren Schritt können Sie Lösungsansätze entwickeln.

In diesem Video erkläre ich die Methode:

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Welche Erfahrungen haben Sie mit dieser Methode gemacht? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar.

Was ist eine Salutogene Geschäftsprozessanalyse?

Saluto

Die Salutogene Geschäftsprozessanalyse (SalutoGPA) ist ein Instrument zur Erhebung von Ressourcen und Belastungen zur motivations- und gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung und wurde im Rahmen eines Projektes von Dr. Elisabeth Wienemann am Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft entwickelt.

Die SalutoGPA ist ein Ansatz zur

  • gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung
  • beteiligungsorientierten Erhebung von
  • a) Ressourcen – und positiven Herausforderungen sowie
  • b) Problem- und Belastungsbereichen in der Arbeitssituation
  • Herausarbeitung von Entwicklungs- und Lösungsideen durch die Beschäftigten als Experten ihrer Arbeit

Ziele der SalutoGPA:

  • Verstärkung der vorhandenen gesundheitsförderlichen Ressourcen von Personen und Organisationen
  • Abbau von Gesundheit gefährdenden Belastungen
  • Gestaltung von Arbeit, die gesund erhält
  • Sicherung von Gesundheit und Motivation der Mitarbeiter über alle beruflichen Phasen bis zur Rente

Mich hat dieser Ansatz angesprochen, weil aus einem anderen Blickwinkel heraus Prozesse verbessert werden. Es geht nicht nur um die Frage, wie alle noch effizienter arbeiten können, sondern was von den Mitarbeitern als belastend und was als motivierend bewertet wird.


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