Mir reicht’s! Das ist mein Aufgabenbereich!

In diesem Gastartikel von Susanne Lorenz geht es um Kollegen, die sich in den eigenen Aufgabenbereich einmischen und wie Sie diesen Konflikt gut lösen.


Ist Ihnen das auch schon einmal passiert? Sie haben einen klaren Aufgabenbereich und dennoch passiert es immer wieder, dass jemand sich einmischt und Ihre Aufgaben machen will, ohne dass das abgesprochen war?

Was Sie machen können, wenn sich jemand in Ihren Aufgabenbereich drängt

In meinen Seminaren höre ich es immer wieder: Sie wurden extra eingestellt/befördert, um jemanden zu entlasten und trotzdem mischt sich der Vorgänger immer wieder ein. Wie kann das sein? Kann er sich nicht auf seine eigenen Themen konzentrieren? Kann er nicht loslassen?

Unterstellungen und Co

Herr X lässt Sie Ihre Arbeit nicht machen und grätscht da aus Ihrer Sicht immer wieder rein. Fragen Sie sich: „Macht er das extra, nur um mich zu ärgern? Vertraut er mir nicht genug und macht es deswegen selbst?“

Glauben Sie, er denkt, er kann es besser oder er respektiert Sie als Verantwortliche nicht und traut Ihnen nichts zu? Ist das so? Ja, das kann sogar stimmen. Das sind jedoch lauter Unterstellungen und Vorwürfe. Wissen tun Sie das erst, wenn Sie das Gespräch suchen.

Von den Vorwürfen zur Sachebene

Diese Vorwürfe und Unterstellungen lassen Sie ärgerlich werden. Sie fragen sich dann, was das eigentlich soll und warum man Ihnen das nicht zutraut!

Doch wenn Sie sich auf die Sachebene fokussieren, holt Sie das runter von Ihrem Ärger und Sie können auch das Gespräch ganz anders führen. Schauen Sie sich doch im Vorfeld mal die Fakten an, so gut es eben geht.

Fragen Sie sich also:

  • Was sind denn die Fakten?
  • Wie oft ist es passiert, dass die andere Person eine Sache machte, die eigentlich Ihre Aufgabe ist?
  • Bei welchen Aufgaben ist das so?

Machen Sie sich dazu im Vorfeld Notizen und versuchen Sie diese so neutral wie möglich zu halten.

Ein Beispiel

Herr X hat bei den letzten drei Malen die Angebote an die Firma XYZ verschickt. Zusätzlich hat er die Bestellung von Y vorgenommen. Beides gehört in meinen Aufgabenbereich.

Beziehungsebene im Gespräch

Schauen Sie sich aber auch die Beziehungsebene an. Starten Sie zuerst damit, sich Ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse anzuschauen, die durch die Situation ausgelöst wurden.

Ihre Gefühle

Also wie geht es Ihnen in dem Moment, wenn Sie mitbekommen, dass er Ihre Aufgaben macht oder auch etwas klärt, ohne Sie zu informieren?

Fühlen Sie sich hilflos, wütend oder sogar schon verzweifelt?

Überlegen Sie sich, ob Sie das auch im Gespräch ansprechen wollen.

Ihre Bedürfnisse

Überlegen Sie sich auch, warum Sie so fühlen.

  • Was fehlt Ihnen in der Situation?
  • Was brauchen Sie, damit es Ihnen besser geht?
  • Ist es Vertrauen, Offenheit oder auch Autonomie?

Machen Sie sich bewusst, dass die Handlung des anderen in Ihnen nur die Gefühle auslöst. Ursache für die unangenehmen Gefühle sind diese Bedürfnisse, die nicht erfüllt sind. Auch hier können Sie schauen, was Sie davon mit dem anderen teilen möchten.

Handlung durch Bitte

Und nun geht es um die Handlungsebene.

  • Was wollen Sie konkret vom anderen?
  • Welches Verhalten soll sich ändern?

Achten Sie zusätzlich darauf, wie Ihre Haltung zum anderen ist. Ist es wirklich eine Bitte oder doch eher eine Forderung? Denken Sie noch, der andere MUSS das machen oder SOLL das machen, dann spürt auch der andere diesen Druck. In diesem Fall hat er nicht unbedingt Lust darauf.

Sprechen Sie aber zuerst von den Fakten, ergänzen die Beziehungsebene durch Gefühle und Bedürfnisse und formulieren am Ende eine Bitte, wirkt das gleich viel konstruktiver und wertschätzender.

Die Sicht des anderen

Versetzen Sie sich mal in den anderen und seine Erlebniswelt.

Wie muss es sich anfühlen, wenn er vor Ihnen diese Aufgaben schon mehrere Jahre gemacht hat?

Wie ist es für ihn, wenn er vorher der Experte in dem Bereich war und nun auf einmal nicht mehr?

Vielleicht muss der andere nun wieder von vorn anfangen und sich zusätzlich in Bereiche einarbeiten, die nicht seine Expertise sind?

Was macht das mit dem Ego und dem Selbstwertgefühl?

Lässt Ihr Gegenüber Sie deswegen teilweise nicht alle Aufgaben machen, obwohl es Ihre Aufgaben sind?

Vielleicht können Sie sich auch mit anderen Kollegen austauschen und mal fragen, ob es ihnen ähnlich geht. Macht er das nur bei Ihnen oder auch bei anderen?

Ist es jemand, der öfter Probleme damit hat, abzugeben und Aufgaben zu delegieren? So hat das nämlich gar nichts mit Ihnen und Ihrer Kompetenz zu tun!!!

Ein klärendes Gespräch suchen

Vorher ist es gut und wichtig, wenn Sie auch Ihre Ziele für das Gespräch vorbereiten.

  • Was wollen Sie konkret erreichen?
  • Was ist Ihr Minimalziel?
  • Was ist Ihr Maximalziel?

Machen Sie sich klar, dass Sie nur offen und konstruktiv mit dem anderen sprechen können, wenn das Zusammentreffen nicht gleich mit Anklagen startet. Beginnen Sie also das Ganze mit den Fakten, die Sie sich im Vorfeld notiert haben.

Schauen Sie auch, ob es eine Stellenbeschreibung gibt, auf die Sie sich beziehen können.

Wie vage ist dort die Tätigkeit beschrieben?

Liegt es vielleicht daran?

Sollte das der Fall sein, können Sie auch das Treffen nutzen, um über eine Überarbeitung der Stellenbeschreibung zu sprechen.

Zusammengefasst

Sie sehen, oft sind in unserem Kopf viele Vermutungen und Unterstellungen. Klar ist es nervig, wenn sich jemand in Ihren Aufgabenbereich einmischt. Doch warum der andere das wirklich macht, erfahren Sie erst, wenn Sie ihn darauf ansprechen.

Bereiten Sie das Aufeinanderzugehen konstruktiv vor, haben Sie gute Chancen herauszufinden, warum sich der andere so verhält, wie er es tut. Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg!


Über die Autorin

Susanne Lorenz von wirksam kommunizieren ist Kommunikationstrainerin, Buchautorin und Business Coach.

Sie hat sich auf Führungskräfte spezialisiert, nachdem sie im Anschluss an ihr Germanistikstudium mehrere Jahre als Managerin Erfahrungen gesammelt hat.

Gewaltfreie Kommunikation ist ihre Leidenschaft. Ihre Vision ist, dass Menschen am Arbeitsplatz mehr miteinander statt übereinander reden und konstruktiv ansprechen, was sie stört. Mit ihren Coachings und Trainings erhöht sie die Transparenz und Wertschätzung in Unternehmen.

Ihr Blog https://wirksam-kommunizieren.de/blog/ dreht sich um erfolgreiche Kommunikation im Berufsalltag.


Steigern Sie Ihre Produktivität durch die Arbeit mit einer VA

Dies ist ein Gast-Artikel von Sonia Schüttler. Sie zeigt auf, wie eine virtuelle Assistenz Selbständige und Unternehmer im Arbeitsalltag entlasten kann.

VA / Virtuelle Assistenz – Was ist das?

Eine virtuelle Assistenz kann Ihnen als Auftraggeber:in alle Aufgaben abnehmen, die Sie von Ihrem Kerngeschäft ablenken. Die Zusammenarbeit mit VAs findet remote (aus dem Homeoffice der Assistenz) und ganz digital statt. Dabei ist eine virtuelle Assistenz nicht fest angestellt und es fallen nur dann Kosten an, wenn sie Aufgaben erledigt.

Was bringt das für Ihr Unternehmen?

Gerade in der Anfangszeit als Selbstständige:r oder Unternehmer:in besteht oft der Anspruch alle Dinge, die das Business betreffen, selbst zu erledigen: Von der Akquise übers Marketing bis zu den Zahlungen.

Aber delegieren sollten Sie schon deshalb, weil Sie alleine begrenzt sind: Ihre Zeit, Ihre Leistungsfähigkeit und Ihr Potenzial. Irgendwann stoßen Sie an Ihre Grenzen. Indem Sie Aufgaben delegieren, können Sie diese Begrenzung ausdehnen. 

Für alle Unternehmer:innen die wachsen, wollen ist eine virtuelle Assistenz eine sehr gute Unterstützung beim Unternehmensaufbau. Sie können sowohl Routineaufgaben, als auch anspruchsvolle Aufgaben delegieren.

Die Vorteile einer VA gegenüber festen Mitarbeitern:innen?

  • Sie sparen viele Kosten, die bei einem festangestellten Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin anfallen. Dazu gehören u.a. Urlaubs- und Krankheitskosten, Kosten für einen Büroarbeitsplatz und die Hard- und Software. All das bringt eine virtuelle Assistenz von Hause aus mit.
  • Sie können alles abgeben, was Ihnen keinen Spaß macht und Sie nur Zeit und Nerven kostet. Das bedeutet für Sie: Mehr Produktivität, weil Sie machen, was für Sie und Ihr Business wichtig ist. 
  • Eine VA ist selbst Unternehmerin und schaltet das in der Zusammenarbeit natürlich nicht einfach ab. Bei der Arbeit denkt sie immer ganz selbstverständlich unternehmerisch für Sie und Ihr Business mit.

Die digitale Zusammenarbeit

Eine virtuelle Assistentin ist 100% digital unterwegs, sehr flexibel und technisch versiert. Sie arbeitet sich schnell in alle Tools und Programme ein. Der Fokus liegt dabei natürlich immer auf den Programmen, die Sie nutzen.

Durch die Arbeit mit passenden Tools können Sie effektiv und flexibel miteinander arbeiten und immer den aktuellen Stand eines Todos und wichtige Infos und Daten auf einen Blick sehen.

Wichtig bei der digitalen Zusammenarbeit sind Vertrauen und gegenseitige Sympathie. Auftraggeber:in und VA arbeiten eng zusammen.

Es gehört viel Vertrauen dazu, wenn Sie die Vorgänge aus Ihrem Business und Ihre Kunden das erste Mal in „fremde Hände“ geben.

Eine gute Assistentin engagiert sich für Sie, Ihr Business und Ihre Kunden, als wenn es ihr eigenes Business wäre.


Über die Autorin

Mein Name ist Sonia Schüttler und ich habe vor über 20 Jahren meine Ausbildung zur Industriekauffrau abgeschlossen. Danach habe ich jahrelange Erfahrung als Assistenz und Sachbearbeitung gesammelt und bin jetzt seit fast 4 Jahren als selbstständige Virtuelle Assistentin tätig.

Selbstständig zu sein ist für mich mehr als nur ein Job: Jeden Tag werden mir die Vorteile bewusst, die meine Selbstständigkeit für mich und meine Familie bringt. Sehr wichtig ist mir dabei auch das positive Mindset, dass ich an meine Kinder weitergebe. Arbeit darf Spaß machen und einen erfüllen. 
Durch die Freude an der Arbeit und den tieferen Sinn, den ich darin sehe, kann ich noch bessere Leistungen für meine Auftraggeber:innen erbringen. 

Kontakt: mail@deine-va.com

Webseite: https://deine-va.com


MeisterNote – Ihr Online-Notizbuch

Einfacher Wissensaustausch

Vor einiger Zeit habe ich Ihnen bereits MeisterTask und MindMeister vorgestellt, mit denen Sie Aufgaben verwalten können und Mindmaps erstellen. Nun ist ein neues Tool zur Meister-Familie hinzugekommen: MeisterNote.

MeisterNote ist eine Software, in der Sie im Team ganz einfach Informationen austauschen können. Natürlich gibt es dabei eine Integration zu den beiden anderen Tools.

MeisterNote ist auch wieder einfach zu bedienen, sodass sich gar nicht so sehr die Frage stellt, wie man die Software benutzt, sondern eher wofür.

An erster Stelle steht natürlich das Projektmanagement. Mit MeisterNote können Sie nicht nur allen Projektmitgliedern Informationen zur Verfügung stellen, sondern alle können kommentieren und somit über die Inhalte mitdiskutieren. Wenn Sie ein Besprechungsprotokoll erstellen, können Sie gleich über die Verbindung zu MeisterTask Aufgaben verteilen.

Weitere Anwendungsbeispiele sind Wissensdatenbanken, eine Art Intranet oder auch ganz einfach persönliche Notizen, mit denen Sie sich besser selbst organisieren.

Ich habe die Software noch nicht selbst getestet, aber einen ersten Einblick erhalten Sie in diesem Video:

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Gierige Organisationen

In diesem Beitrag stelle ich die Forschungsergebnisse von Lewis A. Coser vor.

Was sind gierige Organisationen?

GreedyInstitutions („besitzergreifende Institutionen“) ist ein soziologischer Begriff von Lewis A. Coser zur Bezeichnung von Institutionen, die allumfassende Ansprüche an ihre Mitglieder stellen und deren ausschließliche, ungeteilt auf sie gerichtete Loyalität anstreben. Dies erreichen sie nicht durch Zwang; vielmehr ziehen diese Institutionen die gesamte Persönlichkeit in ihren Bann, wodurch sie ungeteilte Zustimmung und Mitwirkung (compliance) erlangen. Sie verlangen und erreichen ein hohes Maß an Identifikation (Organisationales Commitment) und halten ihre Mitglieder ggf. davon ab, anderweitige Bindungen einzugehen oder zu vertiefen. (Quelle: Wikipedia)

Sinnvoll oder nicht?

Einerseits ist es gut, wenn die Mitarbeiter klar zwischen Arbeit und Privat trennen. Das entlastet auch die Organisation, weil sich Führungskräfte nicht zusätzlich um private Belange der Mitarbeiter kümmern müssen. Sie müssen keine Gefühlsausbrüche ihrer Mitarbeiter befürchten, sondern können sich auf die Sachebene konzentrieren. Außerdem werden die Mitarbeiter auch vor Überstunden geschützt, so unter dem Motto: „Deine Schwiegermutter ist zu Besuch? Dann hast du doch bestimmt nichts dagegen, wenn du heute etwas länger im Büro bleibst…“

Andererseits können wir Menschen genau genommen die privaten Angelegenheiten gar nicht aus dem Job heraushalten. Wer zu Hause Probleme hat, arbeitet nicht so konzentriert und engagiert. Da ist es gut, auch mal darüber mit Kollegen zu sprechen, damit diese Rücksicht nehmen können.

Wann ist eine Organisation gierig?

Bei welcher Ausprägung eine Organisation dann aber als gierig bezeichnet werden kann und wo die Grenzen liegen, erkläre ich in diesem Video:

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Mehr dazu in diesem Buch:

Warum Unternehmen vergessen müssen

Mythos Changemanagement

In diesem Blog-Artikel und Video stelle ich Ihnen die Erkenntnisse des schwedischen Organisationsforschers Nils Brunsson vor.

Gleich zu Beginn steht eine Aussage, die viele empören wird: 70% der Veränderungsinitiativen scheitern.

Sie denken jetzt: Das kann nicht sein. Aber es deckt sich mit meinen Erfahrungen aus über 20 Jahren Organisationsberatung. Denn diese Changemanagement-Konzepte beinhalten tolle Ideen, die sich dann aber nur schwer in die Praxis umsetzen lassen. Wenn Sie selbst zurückblicken, dann werden Sie wahrscheinlich ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Daher stellt sich die Frage, warum so viele Menschen begeistert daran glauben, dass Veränderungsprogramme etwas positives bewirken können?

Die überraschende Antwort gebe ich Ihnen in diesem Video:

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Arbeitsleben 2025: Das Haus der Arbeitsfähigkeit

Wie können wir auch in der Zukunft noch Arbeitsfähig bleiben?

Arbeitsfähigkeit ist die psychische und körperliche Fähigkeit eines Arbeitnehmers, die ihm zugewiesenen Arbeitsaufgaben erfolgreich zu bewältigen.

Das hört sich erstmal einfach an, aber es gehört einiges dazu, dieses Ziel tatsächlich zu erreichen. Insbesondere die psychische Fähigkeit, die zugewiesenen Aufgaben erfolgreich zu bewältigen ist in Anbetracht von steigender Arbeitsverdichtung, immer mehr Stress und wenig Anerkennung und Lob zunehmend schwieriger zu erreichen.

Jeder einzelne Mitarbeiter, aber auch die Führungskräfte und das Unternehmen insgesamt können einiges dafür tun, damit die Arbeitsfähigkeit bis zur Rente erhalten bleibt.

Dazu hat ein finnischer Professor mit anderen zusammen geforscht und das Haus der Arbeitsfähigkeit entwickelt.

In diesem Video stelle ich das Konzept und seine einzelnen Elemente vor:

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Sie sind neugierig geworden und möchten das Thema vertiefen? Dann empfehle ich Ihnen folgendes Buch:

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So nutzen Sie ScrumGenius für Statusmeldungen im Projekt

Quelle: ScrumGenius

Statusmeldungen im Projekt

Ich habe nach weiteren sinnvollen und zeitsparenden Tools bzw. Apps gesucht, die Sie sowohl in Microsoft Teams, als auch unabhängig davon nutzen können. Dabei bin ich auf ScrumGenius aufmerksam geworden.

Auch in diesem Tool geht es darum den Status im Projekt bzw. Team abzufragen. Also:

Was hast du gestern getan? Was machst du heute? Gibt es Probleme?

Damit Sie diese Fragen nicht jeden Tag per Mail an Ihre Teammitglieder versenden müssen und mühsam den Rücklauf beobachten und selbst auswerten, bietet Ihnen ScrumGenius eine Art Umfragetool. Hier geben Sie einfach Ihre Fragen ein und legen fest, wann welches Team automatisch gefragt werden soll. Danach lehnen Sie sich entspannt zurück und sehen sich im Dashboard die Rückmeldungen an.

Wie das Tool funktioniert zeige ich Ihnen in diesem Video:

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Falls Sie ScrumGenius bereits nutzen, hinterlassen Sie gerne einen Kommentar mit Ihren Erfahrungen.

Den Daily Standup mit Jell gestalten

Quelle: Jell.com

Wie ist der Stand der Dinge?

Dies ist eine Frage, die Projektleiter immer interessiert. Aber auch Führungskräfte möchten gerne wissen, wie ihre Mitarbeiter vorankommen.

Im agilen Projektmanagement gibt es dafür das Daily Standup. Hier treffen sich alle Projektmitglieder jeden Morgen, um sich kurz zu besprechen und den Fortschritt jedes Einzelnen zu klären.

Aber aus meiner Sicht ist diese Methode auch in anderen Teams bzw. in Abteilungen geeignet, um sich schnell auszutauschen. Denn nur so können Probleme schnell geklärt werden und man muss nicht bis zum nächsten monatlichen Teammeeting warten.

Aber wie können Sie dies einfach und effizient digital lösen? Gerade in diesen Zeiten, wo nicht mehr alle Kollegen jeden Tag im Büro sind.

Entweder, Sie schicken jedem Mitarbeiter eine E-Mail, oder Sie nutzen eine Software dafür.

Eine E-Mail an alle zu schicken hat aus meiner Sicht mehrere Nachteile: Zum Einen erhalten Sie im Zweifel lange Texte, weil sich die Mitarbeiter aufgefordert fühlen, ausführlich zu berichten. Das kostet für beide Seiten viel Zeit. Außerdem haben Sie nicht einfach einen Überblick, wer schon geantwortet hat und wen Sie nochmal an Ihre Mail erinnern müssen. Das kostet Sie auch wieder Zeit. Und drittens müssen Sie jeden Tag daran denken, die Mail zu verschicken.

Ich fürchte, dass diese Gründe dazu führen, dass Sie das nur 1 Woche durchhalten werden…

Anders läuft es mit einer entsprechenden Software. Und da habe ich eine gefunden, die Sie sowohl in Microsoft Teams als App, aber auch unabhängig davon, nutzen können: Jell.

Jell ist im Prinzip ein Umfrage-Tool. Sie legen dort ein Team an, erfassen Ihre Fragen und wählen aus, ob die Fragen täglich, oder an bestimmten Tagen verschickt werden sollen. Außerdem erhalten Sie eine Übersicht über die Rückmeldungen und eine Zusammenfassung. Sie brauchen Ihre Daily Standup also nur einmal anlegen und dann läuft es automatisch.

Wie das geht und welche Fragen sinnvoll sind, zeige ich Ihnen in diesem Video:

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Nutzen Sie bereits Jell? Wie sind Ihre Erfahrungen mit diesem Tool? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar.

Den Anwesenheitsstatus erkennen mit Simple In/Out

Einfacher Überblick über alle Mitarbeiter

Wer hat wann angefangen zu arbeiten? Wer hat wann Feierabend gemacht? Wer macht gerade Pause? Wie viele Stunden habe ich gearbeitet?

Das Thema Zeiterfassung beschäftigt sowohl große, als auch kleine Unternehmen.

Während große Unternehmen dafür in der Regel entsprechende Zeiterfassungssysteme einsetzen, bei denen die Mitarbeiter Karten erhalten und den Arbeitsbeginn, -ende und Pausen an Scannern erfassen, führen die Mitarbeiter in kleinen Unternehmen oft handschriftliche Notizen auf einem Zettel oder erstellen eine Excel-Liste.

So werden dann zwar relativ zuverlässig die Arbeitszeiten erfasst, aber das Zusammenführen der Zeiten und die Ermittlung von Über- oder Unterstunden für alle Mitarbeiter ist oft mühsam und zeitaufwändig.

Als ich mir die vielen Apps angesehen habe, die man in Microsoft Teams integrieren kann, habe ich Simple In/Out gefunden. Dieses Tool ist wirklich einfach zu bedienen und es macht, was es soll: Es erfasst die Arbeitszeiten und stellt diese anschaulich und übersichtlich dar.

Die Mitarbeiter können ihren Anwesenheitsstatus über die Desktop-Anwendung, in Teams oder auch am Smartphone ändern.

Aber es gibt nicht nur die Information „anwesend“ oder „abwesend“, sondern Sie haben auch die Möglichkeit weitere Informationen, wie z.B. Pause, Besprechung, Fortbildung usw. zu erfassen. So erhält man auch noch einen guten Überblick, wer gerade im Büro, Homeoffice, in einer Besprechung usw. ist.

Schauen Sie selbst:

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Wie erfassen Sie Ihre Arbeitszeiten?

Haben Sie bereits Erfahrungen mit Simple In/Out gemacht?

Dann hinterlassen Sie gerne einen Kommentar.

Gemeinsam Ideen entwickeln mit Hunchbuzz

Probleme gemeinsam lösen

Wer vor einer größeren Herausforderung steht, kann diese oft nicht alleine lösen. Besser ist es, gemeinsam mit Kollegen Ideen zu entwickeln, um ein Problem zu lösen. Hilfreich ist auch, sich das Feedback der Teammitglieder zu einer Lösungsidee zu holen.

Wer immer nur alleine am Schreibtisch versucht, Ideen zu entwickeln, der dreht sich oft im Kreis.

Erst durch neue und frische Ideen von anderen, kann man selbst weiter denken und kommt auf Lösungen, die man alleine nicht gefunden hätte.

Kennen Sie das auch?

Aber nicht immer haben alle Zeit für einen entsprechenden Workshop. Oder viele Kollegen arbeiten im Homeoffice. Da wäre eine Software-Lösung hilfreich.

Ein Tool für gute Zusammenarbeit

Auf der Suche nach einer geeigneten App bin ich bei der großen Auswahl bei Microsoft Teams auf Hunchbuzz gestoßen. Diese Software können Sie sowohl in Teams integrieren, als auch unabhängig davon nutzen.

Nachdem Sie sich angemeldet haben, geht es auch schon los: Sie erfassen Ihre Challenge (bzw. Problem oder Frage), geben eine kurze Beschreibung dazu ein, hängen evtl. noch eine Datei oder einen Link zu einer Webseite dran und laden Ihre Kollegen dazu ein, sich zu beteiligen.

Diese können nun Kommentare hinterlassen, oder auch Ihre Challenge liken.

Nach und nach entsteht so ein Austausch zu Ihrem Thema und Sie kommen einer Lösung immer näher.

In diesem Video stelle ich die App kurz vor:

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Meine Empfehlung:

Testen Sie doch einfach einmal diese App selbst und machen sich ein eigenes Bild davon. Vielleicht ist sie ja dazu geeignet, Ihre Mitarbeiter zu motivieren, sich an so einer Diskussion und Zusammenarbeit zu beteiligen.

Sie nutzen Hunchbuzz bereits? Dann hinterlassen Sie gerne einen Kommentar und berichten von Ihren Erfahrungen.