Wie Sie ganz einfach ein Formular mit Word erstellen

Formulare machen das Arbeitsleben leichter

In dem Beispiel oben können Sie bereits gut erkennen, wie Sie mit Formularen Ihre Arbeit leichter und effizienter gestalten können. Das Beispiel zeigt einen Brief und dort möchte man natürlich die Empfängeradresse, das Datum und die Anrede immer an der selben Stelle im Dokument platzieren. Hierfür eigenen sich Formularfelder.

Es gibt noch viel mehr Anwendungsgebiete:

  • Personaleinstellungsbogen
  • Einarbeitungsplan
  • Einrichtung eines neuen PC-Arbeitsplatzes mit entsprechenden Angaben zu Softwareprogrammen und Zugriffsrechten
  • Urlaubsantrag
  • Datenblatt zu einem Kunden
  • Datenblatt zu einem Lieferanten

Welche Beispiele für Formulare kennen Sie? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar.

In Word können Sie für Formulare verschiedene Felder einsetzen. Das kann ein Textfeld sein, oder die Möglichkeit, etwas anzukreuzen oder auch eine Mehrfachauswahl. Dafür benötigen Sie in Word den zusätzlichen Reiter „Entwicklertools“. Für Anfänger oder Ungeübte ist das nicht geeignet.

Wenn Sie aber eigentlich gar nicht so hohe Ansprüche an Ihr Formular haben, sondern wie im Beispiel oben nur Text an eine bestimmte Stelle einfügen möchten, dann sollten Sie sich einmal das kostenlose Add-In „Curly“ ansehen.

Mehr dazu in diesem Video:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Bessere Texte mit dem Duden-Mentor

Mehr als nur eine Rechtschreibprüfung

In MS-Word haben wir eine gut funktionierende Rechtschreibprüfung. Ich jedenfalls habe schon häufig Tippfehler dadurch korrigiert. Es werden sogar teilweise Grammatikfehler gefunden. Die entstehen bei mir immer dann, wenn ich erst einen Satz beginne, dann aber an der Formulierung etwas ändere. Dabei kann es passieren, dass meinem Satz das Verb fehlt, oder Mehrzahl und Einzahl nicht zueinander passen.

Wer aber noch weiter gehen will und auch Vorschläge zum Stil erhalten möchte, dem empfehle ich den Duden-Mentor zu testen.

Der ist als Add-In in Word vorhanden oder auch auf der Webseite verfügbar. Als Add-In wird Ihr Text während Sie ihn in Word schreiben analysiert, auf der Webseite kopieren Sie Ihren fertigen Text einfach in das große Textfeld.

Die Hinweise des Duden-Mentors gehen aber über die einfache Korrektur hinaus: Sie erhalten Erklärungen zu Ihren Fehlern.

Mehr dazu in diesem Video:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Einfacher gendern mit einem Add-In

genderleicht.de

Gegenderte Texte zu schreiben ist gar nicht so einfach…

Ich persönlich tue mich schwer mit dem Gendern. Das sieht man auch in meinen Blog-Artikeln, YouTube-Videos und E-Books: Ich verwende ausschließlich die männliche Form ohne Sternchen, Unterstrich, Doppelpunkt oder Binnengroßschreibung. Aber ich meine natürlich alle Personen. Auch eine genderneutrale Form zu finden ist oft nicht so leicht. Da muss ich ganz schön nachdenken, um eine Alternative zu finden.

Daher war ich positiv überrascht, dass ich in Word ein Add-In installieren kann. Dieses kleine Programm analysiert meinen Text und macht mir zu den Treffern Vorschläge, die dann mit Sternchen sind, oder beide Formen verwendet oder auch neutrale Alternativen anbietet. Viele der Vorschläge sind gut, aber einige Treffen nicht unbedingt den gleichen Sinn.

Bei einem Vorschlag für „Chef“ musste ich dann aber doch herzlich lachen: „Teppichetage“.

Aber sehen Sie selbst:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Wie gefällt Ihnen die App? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar.

Wie Sie auch ohne ein Add-In das Datum und die Uhrzeit einfügen

Auf der Suche nach Add-Ins für Word, die mir die Arbeit erleichtern könnten, bin ich auf „Date and Time“ gestoßen. Erst dachte ich kurz, dass das eine sinnvolle App sein könnte, aber dann habe ich mich gefragt, warum ich dafür eine App brauche? Das aktuelle Datum und die Uhrzeit können Sie ganz einfach über ein Feld einfügen. Und das geht aus meiner Sicht genauso schnell.

In diesem Video zeige ich Ihnen, wie das geht:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Add-In für Wikipedia-Zitate

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Mal schnell etwas nachschlagen – dafür schlägt doch heute niemand mehr ein Lexikon oder eine Enzyklopädie auf. Vielleicht machen das einige noch zu Hause, aber ganz sicher nicht im Büro. Wenn wir uns informieren wollen, dann nutzen wir Wikipedia.

Eine Definition oder Erklärung passt auch immer einmal gut in ein Konzept oder Bericht. Also wird Wikipedia aufgerufen, der Begriff gesucht, Text kopiert, in die Word-Datei eingefügt und die Quelle genannt.

Das sind viele Klicks und ein Wechsel zwischen verschiedenen Fenstern ist notwendig.

Das geht mit diesem Add-In in Word viel schneller und einfacher.

Mit Emojis Texte in Word aufpeppen

Emojis verwenden wir alle gerne im privaten Bereich bei Kurznachrichten. Aber auch im beruflichen Kontext können Sie Emojis sinnvoll einsetzen. Meine Ideen dazu:

  • Anleitungen: mit einem Fähnchen geben Sie den Hinweis, das nun eine wichtige Information folgt
  • Konzept: mit einer Glühbirne machen Sie deutlich, dass dies eine Idee ist
  • In einer Tabelle machen Sie mit Hilfe von verschiedenen Berufs-Emojis deutlich, um welche Gruppe es sich handelt

Welche Ideen haben Sie? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar.

Die Emojis finden Sie nicht im Menü, also nicht über Einfügen – Symbole. Hier stehen uns zwar auch viele kleine Bilder zur Verfügung, aber die sind nicht bunt. Man kann sie nur einheitlich einfärben.

Stattdessen hilft eine Tastenkombination weiter:

Windows-Taste + Punkt

Dann öffnet sich ein kleines Zusatzfenster, in dem alle verfügbaren Emojis angezeigt werden.

Im folgenden Video zeige ich die Auswahl, die Sie haben:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Wie Sie in Word größere Zahlen gut lesbar gestalten

Zahlen ohne 1000er-Punkt sind schlecht lesbar

Geht es Ihnen auch so, wie mir?

Wenn ich in Texten größere Zahlen lese, fällt es mir ohne den 1000er-Punkt schwer, die Zahl richtig zu erkennen. Den Punkt dann immer selbst einfügen zu müssen war mir zu umständlich und mir die Blöße zu geben, dass ich Schwierigkeiten habe, Zahlen zu lesen fiel mir schwer.

Ich habe mich gefragt, ob Word dafür eine Lösung biete.

Und es gibt sie!

Mit einem Texteffekt funktioniert es

Ich gebe zu, diese Funktion ist einmal wieder gut versteckt.

Bisher habe ich bei „Texteffekt“ immer nur an Word-Art gedacht. Aber es gibt dort auch Zahlenformate. Das Format OLD hilft bei meinem Problem.

Wobei es zwei verschiedene Formatvorlagen gibt: proportional und tabellarisch.

Welche Formatvorlage welchen Effekt hat und warum ich dadurch Zahlen besser lesen kann, erkläre ich in diesem Video:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Effizient mit großen Dokumenten arbeiten

Viele Dateien, Probleme mit den Formatierungen – STRESS

Ist es mal wieder Zeit, den Geschäftsbericht zu erstellen? Oder einen Quartalsbericht, der wegen der Corona-Krise dieses Mal besonders umfangreich wird? Oder einen Projektabschlussbericht?

Egal, um welche Art es sich handelt, es gibt immer wieder die gleichen Probleme: Mehrere Abteilungen erstellen umfangreiche Word-Dokumente mit Zahlen und Erläuterungen, die Ihnen kurz vor dem Abgabetermin zugemailt werden und Sie versuchen alle Inhalte in eine umfangreiche Word-Datei zusammenzubringen, sodass auch die Formatierungen der Überschriften, Seitennummern und Kopfzeilen passen.

Das kostet Zeit und Nerven und wird richtig stressig, wenn dann Ihr Chef meint, es müsste die Reihenfolge geändert werden.

Aber das geht auch einfacher und effizienter.

Zentral- und Filialdokumente

Ein Zentraldokument enthält Verknüpfungen zu einer Gruppe von zusammengehörigen Filialdokumenten. Verwenden Sie ein Zentraldokument, um ein umfangreiches Dokument zu organisieren und zu verwalten, indem Sie es in kleinere, einfacher zu handhabende Filialdokumente aufteilen.

Ein Filialdokument wird von der jeweiligen Abteilung mit Inhalten gefüllt.

In dem Zentraldokument können Sie für alle Filialdokumente ein Inhaltsverzeichnis, einen Index, Querverweise und Kopf- bzw. Fußzeilen erstellen.

Wie das genau funktioniert erkläre ich in diesem Video:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Eine Anleitung können Sie auch hier herunterladen:

Die 5 häufigsten Fehler beim Erstellen einer Word-Datei

Bei meinen Trainings und Arbeitsplatzcoachings fallen mir immer wieder die gleichen Fehler auf, die beim Schreiben eines Textes in MS-Word gemacht werden. Dabei wird unnötig Zeit verschwendet. Es sind nur Kleinigkeiten, aber aufsummiert ist es dann doch ärgerlich.

  1. Sofort alles formatieren
  2. Text mit der Return-Taste auf die nächste Seite schieben
  3. Tabulatoren nutzen
  4. Wörter selbst trennen
  5. Zu wenig Platz für Unterschrift oder handschriftliches Ausfüllen von Formularen

Sofort alles formatieren

Wenn Sie einen Text schreiben, dann schreiben Sie bitte erstmal nur den Text. Die Formatierungen kommen dann im nächsten Schritt. Wenn Sie dafür dann Formatvorlagen verwenden, sind Sie schnell, sicher und effizient unterwegs, auch wenn Sie am nächsten Tag z.B. die Formatierung der Überschriften ändern wollen.

Text mit der Return-Taste auf die nächste Seite schieben

Dies beobachte ich ganz häufig. Der erste Teil des Textes steht auf der ersten Seite. Der zweite Teil soll dann auf die zweite Seite landen. Was machen viele? Sie drücken so oft auf die Return-Taste, bis der Text auf die zweite Seite gerutscht ist. Wenn Sie später den Text auf der ersten Seite ergänzen, müssen Sie daran denken, entsprechend viele Leerzeilen wieder zu löschen. Das ist unnötig und kann schnell vergessen werden. Besser ist es, einen Seitenumbruch einzufügen.

Tabulatoren nutzen

Sie wollen eine Preisliste erstellen? Linksbündig sollen dabei die Produkte stehen und weiter rechts, möglichst untereinander, die Preise. Anfänger füllen die Lücke mit Leerzeichen. Das funktioniert meist nicht, weil die Preise nicht exakt untereinander stehen. Fortgeschrittene nutzen die Tab-Taste. Das geht schon etwas besser, bringt aber auch ein paar zeitraubende Probleme mit sich (die ich im Video demonstriere). Viel einfacher und schneller erstellen Sie eine Preisliste mit Hilfe einer Tabelle.

Wörter selbst trennen

Manchmal sieht der Text nicht besonders schön aus, da die Zeilen unterschiedlich lang sind. Auch der Blogsatz ist in der Regel nicht besser, weil dadurch die Wörter auseinander gezogen werden und größere Lücken entstehen. Also denken sich viele: dann trenne ich mal die Wörter. Das ist zwar eine gute Idee, aber bitte tun Sie dies nicht selbst. Wenn Sie später Text ergänzen oder die Seitenränder ändern, müssen Sie die Trennstriche selbst löschen. Besser ist es, Word diese Arbeit für Sie erledigen zu lassen und die entsprechende Funktion zu nutzen (erkläre ich im Video).

Zu wenig Platz für Unterschrift oder handschriftliches Ausfüllen von Formularen

Ich gebe zu, das ist so ein ganz persönliches Ding von mir. Meine Unterschrift ist relativ groß, jedenfalls größer, als mir häufig der Platz gelassen wird. Auch in Formularen benötige ich eine gewisse Zeilenhöhe, um diese handschriftlich ausfüllen zu können. Oft habe ich aber den Eindruck, dass der Ersteller des Formulares dies überhaupt nicht getestet und berücksichtigt hat. Schade. Denn es wäre bestimmt noch Platz gewesen…

Das folgende Video ist länger, als sonst bei mir üblich, weil ich nicht nur die 5 häufigsten Fehler beim Erstellen einer Word-Datei nenne, sondern auch zeige, wie Sie es besser machen können.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Texte ändern wie durch Zauberhand

Kennen Sie auch das Gefühl, dass Sie immer wieder das Gleiche schreiben? Wäre es nicht toll, den Absatz nur mit einer einfachen Tastenkombination einzufügen? Oder vielleicht eine automatisch ersetzte Abkürzung, so dass Sie direkt weiterschreiben können?

Genau so sparen Sie mit Textbausteinen Zeit und machen noch dazu weniger Tippfehler. Zugegeben, es braucht ein bisschen Gewöhnung, aber es ist definitiv die Mühe wert.

In diesem Artikel möchte ich Ihnen die wichtigsten Grundlagen für einen soliden Start mit Textbausteinen zeigen. Die wichtigsten Themen sind dabei:

  • Wie fügen Sie Textbausteine ein?
  • Wie finden Sie die ersten Bausteine?
  • Wie gewöhnen Sie sich die Kürzel an?

Auf die Frage, wie Sie mit der Autokorrektur arbeiten, gibt es zwei Antworten, a) entweder direkt in dem Programm, sofern es das unterstützt oder b) mit Hilfe einer separaten Textbaustein-Software.

Für die Verwendung, direkt in einem Programm, nehmen wir Microsoft Word als Beispiel, da es für die meisten zur täglichen Arbeit gehört. Ein Tipp am Rande: Auch Outlook hat eine Autokorrektur-Funktion, die der von Word sehr ähnelt.

Option A: Autokorrektur in Word verwenden

Die Autokorrektur ersetzt falsch geschriebene Wörter automatisch durch die richtige Variante. Das können Sie sich zu Nutze machen, indem Sie statt einer falschen Schreibweise eine Abkürzung eintragen, die durch ein längeres Wort oder einen ganzen Satz ersetzt wird.

Lassen Sie sich nicht durch die Bezeichnung Autokorrektur verwirren, es geht nicht wirklich um eine Korrektur, sondern darum, Wörter bzw. Zeichenfolgen beim Schreiben automatisch durch Texte zu ersetzen. Also genau das, was Ihnen die Arbeit erleichtert.

Leider ist das ändern der Autokorrekturen etwas umständlich. Das Autokorrektur-Menü finden Sie in den Optionen von Word. Die erreichen Sie über das Menü „Datei“ unter „Optionen“. In dem Fenster, das sich dann öffnet, wählen Sie auf der linken Seite den Eintrag „Dokumentenprüfung“ und klicken dort den „Autokorrektur-Optionen“-Button.

Autokorrektur-Optionen inWord

Um eine neue Korrektur zu erstellen, tragen Sie einfach das zu ersetzende Wort in das Feld „Ersetzen“ und den einzufügenden Text in das mit „Durch“ überschriebene Feld ein. Wichtig ist, dass Sie die Ersetzung durch den „Hinzufügen“-Button speichern. Einfach den „OK“-Button zu drücken reicht nicht aus.

Autokorrektur-Funktion in Word

Probieren Sie es aus, fügen Sie die Ersetzung „lg“ -> „Liebe Grüße“ hinzu und tippen Sie in ein Dokument „lg“ und die Leertaste. Jetzt sollte „lg“ direkt durch „Liebe Grüße“ ersetzt worden sein.

Damit haben Sie die Grundlage geschaffen. Statt mühselig immer die gleichen Texte zu tippen, fügen Sie jetzt einfach automatisch erweiterte Textblöcke ein. Klingt zu schön um wahr zu sein? Einen kleinen Schönheitsfehler hat die Sache.

Das Problem ist nämlich, dass Word diese Funktion nur in eigenen Dokumenten ermöglicht. So müssten Sie sich für Outlook eine eigene Sammlung anlegen und in anderen Programmen ohne Autokorrektur bleibt Ihnen schlimmstenfalls nur wieder das selber Schreiben.

Option B: Textbaustein-Software

Besonders wenn Sie mit verschiedenen Programmen arbeiten oder das Programm Ihrer Wahl, gar keine Textbausteine bereitstellt, können Sie das mit einer Textbaustein-Software zu lösen. So eine Software erweitert praktisch alle Programme um eine zentrale Textbausteinfunktion.

Das bedeutet, dass Sie nicht nur überall die gleichen Kürzel verwenden können, sondern auch, dass Sie alle Bausteine an nur einer Stelle zu verwalten brauchen. Besonders praktisch ist das, vor allem bei größeren Textbaustein-Sammlungen, da Ihnen Einteilungen in Kategorien und eine Suchfunktion dabei helfen den Überblick zu behalten.

Hier ist ein Beispiel, wie die Verwaltung in der Textbaustein-Software TastenTrick (klick) aussieht.

Textbaustein-Software Tastentrick

Neben den herkömmlichen Textersetzungen, lassen sich auch Tastenkombinationen oder das Einfügen aus der Zwischenablage in Bausteine einbinden. So befüllen Sie in windeseile Formulare oder steuern Programme über Tastenkombinationen. Aber das ist ein Thema für ein anderes Mal.

Wenn Sie es selbst ausprobieren möchten, können Sie TastenTrick, eine Textbaustein-Software für Windows (klick), 30 Tage kostenlos testen.

Machen Sie Textbausteine zur Wunderwaffe

Nachdem die Technik geklärt ist, geht es jetzt um die tatsächliche Anwendung.

Wie Sie die ersten Textbausteine finden

Viele der wirklich zeitsparenden Bausteine werden Sie im Alltag entdecken. Zum Beispiel wenn Sie feststellen, dass Sie immer wieder dieselbe Beschreibung oder den gleichen Link verschicken.

Eine gute Quelle für solche wiederkehrenden Themen ist ihr Posteingang und (falls noch vorhanden) Ihre gesendeten E-Mails. Nehmen Sie sich die Zeit und halten Sie nach wiederkehrenden Formulierungen, langen Wörtern oder häufigen Tippfehlern Ausschau. Sammeln Sie all Ihre Funde erst einmal in einem Dokument und entscheiden Sie welche Texte sich als Textbaustein eignen. Manchmal muss noch ein wenig Hand angelegt werden, damit die genaue Formulierung auch passt.

Zusätzlich sind hier noch ein paar Ideen, die sich als nützlich erwiesen haben:

  • Symbole, lange oder umständlich zu schreibenden Wörter (ø, Quadratmeter, iPhone)
  • Kontaktdaten (E-Mail, Telefon, Webseite, Adresse)
  • Tippfehler korrigieren (dirket -> direkt, nciht -> nicht)
  • Grußformeln und Anreden
  • Verzeichnispfade und Links

Bausteine zur Gewohnheit machen

Zu guter Letzt bleibt nur noch eine Kleinigkeit. Die Frage, „Wie soll ich mir die ganzen Abkürzungen merken?“

Dafür sind hier ein paar Tipps:

  1. Versuchen Sie nicht sich alle Kürzel auf einmal zu merken. Das frustriert nur und bringt wenig Erfolg. Denken Sie daran, dass der Großteil der Zeitersparnis wahrscheinlich aus einer relativ kleinen Zahl, sehr häufig genutzter Bausteine entsteht. Konzentrieren Sie sich auf diese.
  2. Wählen Sie ein/zwei Kürzel pro Tag, auf die Sie sich konzentrieren. Achten Sie besonders darauf, sie wo es geht anzuwenden.
  3. Vermeiden Sie „clevere“ Kürzel. Je einfacher und offensichtlicher, desto besser. Denn die schlaue Eselsbrücke ist schnell vergessen und muss sie sich gedanklich wieder herleiten, was beim Schreiben nicht gerade hilfreich ist.
  4. Raten Sie. Wenn Sie glauben, dass Sie schon einen Baustein für den Text haben, probieren Sie das erste Kürzel, das Ihnen dazu einfällt, aus. Es ist überraschend, wie häufig das passt. Und wenn nicht, überlegen Sie, ob Sie das Kürzel ändern sollten, denn die ursprüngliche Version war ja eh zu schwer zu merken.

Damit sind wir am Ende der Textbaustein-Starter-Tour angekommen. Ich hoffe Sie haben einige hilfreiche Anregungen gefunden.

Über den Autor

Mein Name ist Christian Deneke. Ich bin Gründer von TastenTrick, einer Textbaustein-Software für Windows.

Ich helfe Menschen gern dabei Probleme effizienter zu lösen und die vielen Möglichkeiten der Technik zu nutzen.

Kontakt: https://TastenTrick.de (klick)