Eine 3D-Grafik mit Schatten in PowerPoint erstellen

Agenda, Meilensteine, Schritte, Elemente

Insbesondere in Projekten müssen regelmäßig Berichte über den Projektfortschritt erstellt werden. Diese werden dann dem Lenkungsausschuss oder Auftraggeber präsentiert – natürlich mit PowerPoint.

Aufzählungen mit Bullet-Points hat man schon zu oft gesehen. Damit können Sie Ihre Vorgesetzten und Kollegen nicht mehr beeindrucken.

Die SmartArt-Grafiken sind eine gute Alternative, wenn es schnell gehen muss. Die gängigen Grafiken kennt aber auch schon jeder.

Wie wäre es mit einer selbst erstellten Grafik?

Sie sind kein Grafiker? Sie haben keine Zeit für sowas? Und überhaupt fehlen Ihnen die Ideen?

Dann schauen Sie sich an, wie Sie ganz einfach eine 3D-Grafik mit Schatten erstellen können.

2 Formen, 3 Effekte, 2 Tricks

Mehr brauchen Sie nicht…

  • Die weiße Form ist ein Rechteck.
  • Das bekommt als Füllung einen Farbverlauf. Und hier ist der Trick dabei: Da die beiden äußeren Farbverlaufstopps die selbe Farbe haben, wie der Hintergrund, verschwimmt der Übergang.
  • Die beiden mittleren Farbverlaufstopps erhalten die Farbe weiß. Durch das geschickte Positionieren sieht es so aus, als wäre die Form gebogen.
  • Um diesen Effekt zu verstärken, fügen Sie einen Schatten hinzu. Den erstellen Sie selbst mit einem Halbkreis.
  • Einen Halbkreis finden Sie in dieser Art nicht bei den Autoformen, können ihn aber schnell selbst herstellen. Dafür fügen Sie einen Kreis ein und legen auf eine Hälfte ein Rechteck. Nun müssen Sie diese beiden Formen nur noch subtrahieren.
  • Dabei hilfreich sind die Führungslinien, die Sie über den Reiter Ansicht einblenden können.
  • Damit aus dem Halbkreis ein Schatten wird, erhält er einen Farbverlauf (oben schwarz, unten wie der Hintergrund). Außerdem erhält er weiche Kanten.
  • Nun fügen Sie noch einen farbigen Kreis ein, der einen innenliegenden Schatten erhält.
  • Zum Schluss fügen Sie noch ein Textfeld ein, bei dem die Überschrift die gleiche Farbe erhält, wie der Kreis. Für die Überschrift habe ich eine enge Schriftart gewählt (Oswald).

Je nachdem, wie viele Grafiken Sie einfügen, ordnen Sie sie entsprechend an. Da die Mitte der 3D-Grafik weiß ist, benötigen Sie einen farbigen Hintergrund. Besonders elegant sieht es mit einer mittelgrauen Farbe aus.

Im Video können Sie die einzelnen Schritte nachverfolgen:

https://youtu.be/ijsOToXpH8A

So erstellen Sie eine Grafik in Windrad-Optik

2 Formen und 2 Effekte – fertig ist ein Windrad

So ein Windrad ist eine schlichte Grafik, die trotzdem Aufmerksamkeit erregt. Sie erinnert uns an die Kindheit und wir verbinden positive Gefühle damit.

Warum nicht ein Windrad als Agenda-Folie nutzen? Oder in der Projekt-Vorstellung, wenn 6 Aspekte betrachtet werden?

Um das Windrad noch weiter aufzupeppen habe ich Piktogramme hinzugefügt und den Hintergrund gestaltet. Das können Sie genauso machen, oder die Grafik einfach so nutzen.

So gehen Sie vor

  • Sie benötigen ein gleichschenkliges Dreieck, das Sie drehen.
  • Damit die Positionierung leichter fällt, empfehle ich über den Reiter Ansicht Führungslinien einzublenden.
  • Das Dreieck fügen Sie insgesamt 6x ein. Achten Sie bei der Positionierung der Dreiecke darauf, dass sie sich leicht überlappen.
  • Nun färben Sie die Dreiecke unterschiedlich ein. Die Formen erhalten keine Formkontur.
  • Der nächste Schritt ist etwas kniffelig: Jedes Dreieck erhält einen Schatten. Dieser Schatten ist immer wieder an einer anderen Seite. Probieren Sie es einfach aus.
  • Den Schatten formatieren Sie etwas breiter und mit ein bisschen Abstand zur Form. Die genauen Werte sehen Sie im Video.
  • Nun kommen wir zur Mitte: Die besteht aus 2 Kreisen. Der größere Kreis ist transparenter, als der kleinere. Der innere Kreis erhält eine weiße Formkontur.

Das Windrad ist nun fertig.

Jetzt geht es an die weitere Gestaltung:

  • Fügen Sie Piktogramme ein, die Sie weiß füllen und an die Spitzen positionieren.
  • Fügen Sie außerdem noch Texte ein, bei denen in der ersten Zeile die Nummern stehen. Die Nummern formatieren Sie fett und etwas größer.
  • Wenn Sie auch noch den Hintergrund gestalten möchten, dann fügen Sie über die ganze Folie ein Rechteck ein, dass mit einem Farbverlauf gefüllt ist. Die Mitte ist dabei heller.

Diese Grafik ist tatsächlich etwas aufwändiger und kniffeliger zu gestalten. Daher sollten Sie diese Folie als Vorlage speichern, damit Sie später nur noch die Texte und Piktogramme anpassen müssen.

In diesem Video zeige ich Ihnen Schritt für Schritt, wie ich die Folie gestaltet habe:

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In einfachen Schritten eine Grafik selbst erstellen in PowerPoint

Es ist immer gut, Inhalte auf PowerPoint-Folien als Grafiken darzustellen. Ganz einfach geht das mit den SmartArt-Grafiken. Aber manchmal braucht man andere Grafiken, wie z.B. ein Achteck.

Wie Sie dies in wenigen einfachen Schritten selbst erstellen, erkläre ich Ihnen in diesem Beitrag und Video.

1 Form, 2 Tastenkombinationen, 5 Minuten

Für dieses Achteck benötigen Sie eine Grundform: das rechtwinklige Dreieck. Dieses finden Sie in PowerPoint bei der Auswahl der Formen.

Das Dreieck fügen Sie 1x auf der Folie ein und platzieren es. Nun kopieren Sie dieses Dreieck. Am schnellsten geht das mit der Tastenkombination Strg + D für duplizieren. Danach drehen Sie das Dreieck um 45 Grad. Dies geht am schnellsten mit der Tastenkombination Alt + Pfeil nach rechts, wobei Sie die Pfeil-nach-rechts-Taste 3x drücken müssen. Nun können Sie das Dreieck entsprechend platzieren. Dies wiederholen Sie, bis Sie alle 8 Dreiecke angeordnet haben.

Im nächsten Schritt färben Sie jedes Dreieck in einer anderen Farbe ein. Dabei können Sie z.B. verschiedene Abstufungen von blau verwenden, oder es bunt gestalten. Nun noch die Kontur der Dreiecke weiß färben und die Linie etwas dicker einstellen. Dadurch entsteht ein Abstand zwischen den Dreiecken.

Mit Hilfe von Textfeldern fügen Sie die Zahlen und den Text ein.

Mein Tipp: Erstellen Sie diese Grafik einmal und speichern sich die Folie ab, sodass Sie später immer wieder darauf zurückgreifen können.

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Wofür eignet sich diese Grafik?

Sie können sie für eine Agenda-Folie nutzen, falls Sie 8 Punkte haben.

Oder auch für die Beschreibung eines Prozesses mit 8 Schritten.

Vielleicht gibt es auch in Ihrem Projekt 8 Ebenen, Zielgruppen, Erkenntnisse, Untersuchungsergebnisse oder ähnliches.

Wenn Ihnen weitere Anwendungsbeispiele einfallen, dann hinterlassen Sie gerne einen Kommentar.

So erstellen Sie eine animierte Agenda in PowerPoint

Agenda-Folien werden in der Regel mit Bullet-Point-Listen in PowerPoint erstellt. Das geht schnell und die wichtigsten Informationen sind vorhanden. Aber es ist inzwischen langweilig geworden, weil es jeder macht und man es schon zu oft gesehen hat.

Haben Sie Lust, etwas Neues auszuprobieren?

Wie wäre es mit so einer Folie, bei der die Animation bewirkt, dass die farbigen Karten aus der Tasche herausgleiten?

Einfache Formen geschickt kombinieren und animieren

Sie denken, es ist zu kompliziert und aufwändig? Da irren Sie.

Die graue Tasche ist aus zwei einfachen Formen zusammengesetzt. Die Karte ist auch eine vorhandene Form. Hinzu kommen ein paar Textfelder und ein Piktogramm.

Die Animation besteht aus mehreren Schritten. Aber einmal erstellt, lässt sich dies einfach kopieren.

Wenn Sie also einmal so eine Agenda-Folie erstellt haben, legen Sie sich diese am Besten als Vorlage ab. Sie lässt sich um einen weiteren Punkt ergänzen, die Farben können Sie schnell ändern und das Piktogramm anpassen.

In diesem Video zeige ich Ihnen die einzelnen Schritte:

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Wie gefällt Ihnen diese Agenda? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar.

5 Möglichkeiten, Piktogramme besser ins Licht zu setzen

Mit langweiligen PowerPoint-Präsentationen können Sie heutzutage niemanden von Ihrem Projekt begeistern.

Textlastige Folien sind out. Mit Bullet-Point-Listen heben Sie sich auch nicht mehr von der Masse ab.

Aber vielleicht haben Sie auch schon die Piktogramme für sich entdeckt?

Diese Icons sind eine tolle Möglichkeit, eine Aussage mit einem kleinen Bild zu unterstreichen. Sie können sie z.B. anstelle von normalen Bullet-Points einsetzen, oder auch eine Agenda-Folie ansprechend gestalten.

Die Piktogramme sind grundsätzlich in schwarzer Farbe dargestellt, aber Sie können auch die Füllfarbe ändern.

Aber da geht noch mehr…

So gestalten Sie einen Hintergrund für ein Piktogramm

In dem folgenden Video stelle ich Ihnen 5 Möglichkeiten vor, wie Sie durch einen Hintergrund ein Piktogramm noch besser ins Licht setzen können.

  1. Ein farbiger Kreis: Legen Sie einfach einen farbigen Kreis hinter Ihr Piktogramm und schon wirkt es nicht mehr so verloren auf der Seite.
  2. Ein Kreis mit Rand: Sie können auch einen hellen Hintergrund für den Kreis wählen und dann einen farbigen Rand. So wird Ihr Piktogramm eingerahmt.
  3. Fertige Formeffekte nutzen: Im Bild oben habe ich 4 verschiedene Varianten genutzt, wodurch der Kreis plastischer dargestellt wird und wie ein Button aussieht. Lassen Sie sich überraschen, wie einfach das geht.
  4. Ein zweifarbiger Kreis: Kleine Sache, großer Effekt. Dafür sind aber ein paar mehr Schritte und Funktionen notwendig.
  5. Das Piktogramm schwebt über einem Podest: Diese Hintergrundform ist zwar etwas aufwändiger, aber einmal erstellt, können Sie sie immer wieder nutzen und das Piktogramm ganz einfach austauschen.

Mein Tipp:

Erstellen Sie ein paar Hintergründe für Ihre Piktogramme und speichern diese Datei gut ab. So können Sie später einfach das Element kopieren und brauchen nur noch das Piktogramm anpassen.

In diesem Video zeige ich Ihnen Schritt-für-Schritt, wie ich vorgegangen bin:

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Was passiert, wenn Unternehmen keine klaren Ziele haben

Wenn Unternehmen keine klaren Ziele haben, kann dies zu verschiedenen Problemen führen:

  • Mangelnde Orientierung: Ohne Ziele fehlt es den Mitarbeitern und dem Unternehmen insgesamt an einer klaren Orientierung und Richtung. Es ist schwierig, Entscheidungen zu treffen und Strategien zu entwickeln, wenn es keine Ziele gibt, auf die man hinarbeiten kann.
  • Fehlende Motivation: Wenn es keine Ziele gibt, gibt es auch keine klaren Erfolge, auf die man erreichen kann. Mitarbeiter können das Gefühl haben, dass ihre Arbeit keine Auswirkungen hat oder dass sie nicht wissen, ob sie erfolgreich sind oder nicht. Das kann zu mangelnder Motivation führen.
  • Kein Fortschritt: Wenn es keine Ziele gibt, ist es schwierig, den Fortschritt des Unternehmens zu messen und zu bewerten. Das bedeutet, dass das Unternehmen möglicherweise keine Fortschritte mehr macht oder sogar stagniert.
  • Keine Prioritäten: Ohne Ziele kann es schwierig sein, Prioritäten zu setzen. Das bedeutet, dass Mitarbeiter möglicherweise nicht wissen, welche Projekte und Aufgaben Vorrang haben und welche weniger wichtig sind. Dadurch kann es zu ineffizienten Arbeitsabläufen kommen.
  • Schlechte Kommunikation: Ohne klare Ziele kann es schwierig sein, die Erwartungen zwischen den Mitarbeitern und den Führungskräften zu kommunizieren. Das kann zu Missverständnissen und Konflikten führen.

Insgesamt können Unternehmen ohne klare Ziele Schwierigkeiten haben, effektiv zu arbeiten und erfolgreich zu sein. Daher ist es wichtig, klare Ziele zu setzen und sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter sie verstehen und gemeinsam darauf hinarbeiten.

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Was sind BSC und OKR?

In diesem Artikel erkläre ich kurz, was eine Balanced Scorecard und Objectives & Keyresults sind und warum diese beiden Tools wichtig für den Unternehmenserfolg sind.


Was ist eine Balanced Scorecard?

Eine Balanced Scorecard (BSC) ist ein strategisches Management-Tool, das Unternehmen und Organisationen dabei hilft, ihre Geschäftsstrategie zu definieren, umzusetzen und zu messen.

Die BSC betrachtet das Unternehmen aus vier verschiedenen Perspektiven: Finanzen, Kunden, interne Prozesse und Lernen & Entwicklung. Jede dieser Perspektiven hat spezifische Ziele und Messgrößen, die entwickelt werden, um den Fortschritt des Unternehmens bei der Umsetzung seiner strategischen Ziele zu messen.

Die Idee hinter der Balanced Scorecard ist, dass ein Unternehmen nicht nur durch finanzielle Ergebnisse gemessen werden sollte, sondern auch durch eine breitere Palette von Faktoren, die für den Erfolg des Unternehmens wichtig sind. Indem sie sich auf mehrere Perspektiven konzentriert, ermöglicht die Balanced Scorecard es Unternehmen, ihre Ziele in einem ausgewogeneren Kontext zu betrachten und sicherzustellen, dass sie nicht nur kurzfristige finanzielle Ziele verfolgen, sondern auch langfristige strategische Ziele erreichen.

Was sind OKRs?

OKR steht für Objectives and Key Results und ist ein Framework zur Setzung und Messung von Zielen. OKR wurde in den 1970er Jahren von Intel entwickelt und später von Unternehmen wie Google und LinkedIn übernommen.

Das OKR-Framework besteht aus zwei Teilen: den Objectives (Ziele) und den Key Results (Schlüsselergebnissen). Objectives beschreiben, was ein Unternehmen, ein Team oder eine Einzelperson erreichen möchte, während Key Results spezifische Messgrößen liefern, um den Fortschritt auf dem Weg zum Ziel zu verfolgen.

Ein typisches OKR besteht aus einem oder mehreren Objectives, die jeweils mit mehreren Key Results verbunden sind. Die Objectives sollten anspruchsvoll, aber erreichbar sein, und die Key Results sollten spezifisch, messbar und relevant für das Objective sein.

OKR bietet eine strukturierte Methode zur Zielsetzung und -verfolgung, die Unternehmen dabei helfen kann, ihre strategischen Ziele zu erreichen, indem sie sicherstellt, dass die Ziele klar definiert sind und durch messbare Ergebnisse verfolgt werden. OKR fördert auch die Zusammenarbeit zwischen Teams und Einzelpersonen, indem es klare und gemeinsame Ziele setzt, die das Engagement und die Motivation erhöhen können.


Welche Methoden verwenden Sie in Ihrem Unternehmen? Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht? Was sind die Vor- und Nachteile aus Ihrer Sicht?

Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar.

Ihre Unternehmens- und Abteilungsziele für 2023

Vor 3 Tagen habe ich in meiner Februar-Umfrage danach gefragt, mit welchen Methoden Sie Ihre Ziele für dieses Jahr erarbeiten, visualisieren und deren Umsetzungserfolg regelmäßig messen.

Zur Antwort standen:

  • Ich habe eine Balanced Score Card erstellt.
  • Ich nutze OKR.
  • Ich habe mir selbst ein paar Ziele notiert.
  • Ich habe mir zum Jahresanfang ein paar Gedanken dazu gemacht.
  • Ziele formuliere ich nicht.
  • Sonstiges.

Vielen Dank an alle, die teilgenommen haben.

Nur 5% gehen strategisch vor

Sehen wir uns nun die Ergebnisse genauer an.

Nur 5% der Umfrageteilnehmer nutzen eine Methode, wie die Balanced Score Card oder OKRs, um Ziele aus der Unternehmensstrategie abzuleiten, zu formulieren, visualisieren und den Umsetzungserfolg zu beobachten. Das bedeutet, dass nur in wenigen Betrieben die Unternehmensstrategie systematisch verfolgt wird.

Rund 50% planen ihre Ziele im Kopf oder machen sich selbst ein paar Notizen. Damit bleiben die Ziele im verborgenen, geraten aus der Sicht und werden daher auch nicht systematisch umgesetzt.

Erstaunlich finde ich, dass sogar fast ein Drittel der Befragten gar keine Ziele für sich formulieren.

Setzen Sie die richtigen Prioritäten

Wie wollen Sie Ihre täglichen Aufgaben richtig priorisieren, wenn Sie gar nicht wissen, was wichtig ist?

An diesen Punkt komme ich in meinen Seminaren immer wieder, wenn wir uns die Eisenhower-Matrix ansehen. Beim Priorisieren der eigenen Aufgaben, muss ich erkennen können, was wie wichtig und wie dringend ist. Die Dringlichkeit zu erkennen, fällt vielen Mitarbeitern leicht. Aber die Wichtigkeit wird schwierig. Woran machen Sie das fest? Was sind die Indikatoren dafür?

Nur wenn es eine Unternehmens-Strategie für die nächsten Jahre gibt und dies auch allen Mitarbeitern bekannt ist, kann jedes Team Ziele daraus ableiten. Und dies ist die Grundlage für jeden Mitarbeiter, um seine Aufgaben zu priorisieren.

Nur so ist es möglich, dass alle jeden Tag daran mitwirken, dass die Unternehmens-Strategie umgesetzt wird.

Kommunizieren Sie Ziele, um das Team darauf auszurichten

85% der Befragten gaben an, ihre Ziele nur im Kopf zu planen oder eigene Notizen dazu zu machen. Damit bleiben die Ziele im Verborgenen.

„Ein Ziel ohne konkreten Umsetzungsplan ist nur ein Wunsch.“ 

unbekannt

Viele Mitarbeiter berichten mir, dass Sie keine Unternehmens-Ziele kennen oder gar eine Unternehmens-Strategie.

Wenn Führungskräfte und Unternehmensinhaber ihre Strategie und Ziele geheim halten, sollten sie sich auch nicht darüber wundern, wenn Mitarbeiter nicht im Sinne des Unternehmens agieren.

Dann macht jeder so, wie er meint. Unwichtigen Kleinigkeiten wird der Vorrang gegeben. Vertriebsaktionen zünden nicht, weil den Mitarbeitern nicht klar war, dass diese Kunden eine neue wichtige Säule werden sollen. Projekte verlaufen im Sand, weil niemand den Sinn davon erkannt hat.

Oft beobachte ich, dass sich dann Führungskräfte auf die Symptome konzentrieren, statt an der Ursache zu arbeiten. Es werden mehr Berichte eingefordert, um herauszufinden, was die Mitarbeiter eigentlich den ganzen Tag tun und mehr kontrolliert, damit die Mitarbeiter das tun, was sie sollen.

Besser wäre es, wenn die Mitarbeiter die Unternehmensziele gemeinsam mit den Führungskräften erarbeiten, sodass sie zu ihren eigenen Zielen werden.

Mehr dazu in den nächsten Blog-Artikeln.

Wie Sie einen geschwungenen 3D-Pfeil in PowerPoint erstellen

Möchten Sie Ihre PowerPoint-Folien etwas moderner gestalten?

So ein geschwungener 3D-Pfeil sieht viel dynamischer aus, als ein normaler Blockpfeil, der Ihnen bei den Formen zur Verfügung steht.

Diesen Pfeil können Sie in wenigen einfachen Schritten selbst gestalten.

Dabei lernen Sie ein paar grundsätzliche Funktionen in PowerPoint kennen, die Sie auf alle anderen Formen anwenden können, um auch diese etwas aufzupeppen.

So geht’s:

In 4 Schritten einen 3D-Pfeil gestalten

Zuerst fügen Sie einen normalen Blockpfeil in Ihre PowerPoint-Folie ein. Sie finden ihn bei den Formen.

Ändern Sie dann die Füllfarbe des Pfeils (ich habe in meinem Beispiel ein dunkles rot gewählt).

Den Rand verbreitern

Ändern Sie nun die Formkontur des Pfeils und wählen die Farbe weiß.

Klicken Sie nochmals auf die Schaltfläche „Formkontur“ und erhöhen die Stärke auf 6 Punkt.

Schatten hinzufügen

Klicken Sie nun auf die Schaltfläche „Formeffekte“ und wählen Schatten und dort außen – unten rechts.

Der Schatten ist nun etwas zu schmal für unsere Zwecke.

Daher klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Pfeil und wählen im Kontextmenü „Form formatieren„.

Nun wechseln Sie zum Punkt „Schatten“. Vergrößern Sie die Abstand, z.B. auf 13 Punkt.

Farbverlauf einstellen

Da unser Pfeil gebogen sein wird, muss sich auch die Farbe des Pfeils etwas anpassen. Es soll ja so aussehen, als ob Licht auf den Pfeil fällt (daher ein Schatten).

Klicken Sie auf die Schaltfläche „Fülleffekt“ und wählen den Punkt „Farbverlauf„. Die Pfeilspitze sollte heller sein, als das Ende.

Bogen gestalten

Im letzten Schritt wird aus dem geraden Pfeil ein gebogener.

Dafür klicken Sie auf die Schaltfläche „Form bearbeiten“ und wählen „Punkte bearbeiten„.

Ziehen Sie nun mit gedrückter linker Maustaste die linke obere Ecke etwas nach rechts.

Es sind zwei weitere weiße Quadrate sichtbar geworden. Den oberen ziehen Sie nach rechts oben. Dadurch entsteht der Bogen.

Dies wiederholen Sie an der unteren Kante. Es muss nicht ganz exakt parallel zum oberen Bogen sein.

Fertig 🙂

Die einzelnen Schritte zeige ich Ihnen in diesem Video:

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Diese „Tricks“ (Rand ändern, Schatten hinzufügen, Farbverlauf, Punkte bearbeiten) können Sie auch auf die anderen Standard-Formen anwenden.

Probieren Sie doch einfach einmal etwas aus!

Wie hat Ihnen dieser Tipp gefallen? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar.

Wie Sie mit PowerPoint einen Film erstellen

Im letzten Blog-Artikel habe ich Ihnen die Methode „Visionboard“ vorgestellt, mit der Sie Ihre Ziel besser erreichen können.

Einen Tag später hat mich eine meiner Newsletter-Abonnentinnen angeschrieben. Sie war ganz begeistert von der Idee, ein Visionboard digital zu erstellen und hat mich gefragt, wie Sie einen Film aufnehmen kann, bei dem die einzelnen Bilder und Texte nacheinander erscheinen. Sie möchte diesen Film dann auf dem Smartphone jeden Tag ansehen.

Die gute Nachricht: PowerPoint bietet diese Möglichkeit.

In 3 Schritten zu einem Film

Die Grundlage des Films ist das gestaltete Visionboard. Danach sind nur noch 3 Schritte notwendig:

  1. Elemente animieren: Fügen Sie zu jedem Bild und Text eine Eingangsanimation hinzu.
  2. Hintergrundmusik einfügen: Wählen Sie eine Hintergrundmusik aus. Achten Sie darauf, dass Sie dieses Lied GEMA-frei nutzen dürfen. Speichern Sie die Datei auf Ihrem Laufwerk und fügen es als Hintergrundmusik auf die PowerPoint-Folie ein.
  3. Film aufnehmen: Starten Sie nun in PowerPoint die Filmaufnahme. Speichern Sie dann den Film auf Ihrem Laufwerk ab.

Wo Sie die notwendigen Schaltflächen finden und welche Einstellungen Sie vornehmen sollten, erkläre ich in diesem Video:

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Das Visionboard als Video ist nur ein Beispiel. Sie könnten auch einen kurzen Imagefilm, ein Produktfilm oder ein Video zur Mitarbeitergewinnung erstellen und diesen dann z.B. auf Ihren Social-Media-Kanälen teilen.

Welche Themen fallen Ihnen ein, wofür Sie einen Film erstellen könnten? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar.