Produktentwicklung mit dem KANO-Modell

Welche Funktion stellt Ihre Kunden zufrieden?

Sie haben ein bestimmtes Produkt, das im Rahmen Ihres Projektes verbessert und weiterentwickelt werden soll.

Wie gehen Sie vor?

Wahrscheinlich überlegen Sie gemeinsam mit den Spezialisten aus der Konstruktion und der technischen Abteilung, welche neue Funktionen möglich wären. Schließlich wollen Sie ja ein Produkt haben, das technisch hochwertig ist und an den aktuellen Trends orientiert.

Aber STOP.

Sie verlieren dabei den Blick auf Ihre Kunden.

Fragen Sie also nicht, was technisch möglich wäre, sondern welche Funktion Ihre Kunden zufrieden stellt.

Was erwarten die Kunden von dem Produkt? Was ist selbstverständlich? Worauf würden sie auf keinen Fall verzichten wollen? Wie kann Ihr Produkt das Problem Ihres Kunden lösen?

Um diese Aspekte genauer zu betrachten, empfehle ich Ihnen das KANO-Modell, das ich Ihnen in diesem Video vorstelle:

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Bessere Produkte mit dem HEART-Modell

So analysieren Sie systematisch Ihre Kunden

Wie zufrieden sind Ihre Kunden mit Ihren Produkten?

Wie oft verwenden Ihre Kunden Ihre Produkte?

Wie viele neue Kunden konnten Sie gewinnen?

Wie hoch ist die Bindung Ihrer Kunden an Ihr Unternehmen?

Das sind die Fragen, mit denen Sie sich im Zusammenhang mit dem HEART-Modell auseinandersetzen sollten. Wenn Sie diese Punkte analysieren, erkennen Sie wahrscheinlich an verschiedenen Stellen Handlungsbedarf, um Ihre Produkte zu verbessern.

Beim Beantworten dieser Fragen, werden Sie wahrscheinlich feststellen, dass Sie vorab Ziele festlegen müssen und Methoden, wie Sie die Werte messen können.

Im HEART-Modell werden auch diese sogenannten Metriken betrachtet, sodass eine Tabelle entsteht. In diesem Video erkläre ich die Methode genauer:

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Prozesse verbessern mit SIPOC

Einen Prozess zu optimieren ist oft gar nicht so einfach

Sie bekommen in Ihrem Projekt die Aufgabe, einen bestimmten Prozess zu optimieren? Das ist grundsätzlich eine gute Sache. Aber wo sollen Sie ansetzen? Oft steckt man selbst zu sehr im Detail, um Optimierungsmöglichkeiten zu erkennen.

Gut ist es, wenn Sie systematisch vorgehen. Dabei kann Ihnen die Methode SIPOC helfen.

Die einzelnen Buchstaben stehen, wie so oft, für bestimmte Begriffe:

  • Suppliers / Lieferanten
  • Input / Eingaben
  • Process / Prozess
  • Output / Ausgaben
  • Customer / Kunde

Ich gebe zu, die Begriffe sind nicht so einfach zu übersetzen. Aber ganz platt gesagt: Am Anfang eines Prozesses haben Sie etwas, das dann bearbeitet wird, sodass am Ende etwas anderes dabei heraus kommt. Nehmen wir das Beispiel Backen: zum Input gehören Mehl, Zucker, Butter, Eier, Milch und Backpulver. Der Prozess ist dann das Verrühren der Zutaten und Backen. Das Output ist der fertige (leckere) Kuchen.

Wie Sie genau vorgehen sollten, um Ihren bestehenden Prozess zu analysieren und dann relevante Punkte zu finden, die Sie optimieren können, erkläre ich in diesem Video:

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Das Ursache-Wirkungs-Diagramm

Worin liegen die Ursachen unseres Problems?

Diese Frage ist manchmal nicht so einfach zu beantworten. Oft sind die Ursachen vielfältig und zahlreich. In solchen Situationen empfehle ich Ihnen mit dem Ursache-Wirkungs-Diagramm systematisch vorzugehen.

Auf der rechten Seite steht das Problem. Der Pfeil nach rechts zeigt an, welche Ursachen zu diesem Problem führen. Zu den Ursachen gibt es 6 Kategorien:

  • Ausrüstung
  • Umwelt
  • Menschen
  • Maschinen
  • Materialien
  • Methoden

Durch die vielen Pfeile sieht das Diagramm wie eine Fischgräte aus. Daher ist es auch als Fischgrät-Diagramm bekannt. Vielleicht kennen Sie aber auch den Begriff „Ishikawa-Diagramm“.

Sammeln Sie im nächsten Schritt gemeinsam im Projektteam, welche Ursachen zu Ihrem beschriebenen Problem führen.

In meinem Beispiel liegen die Ursachen für die geringe Produktivität bei dem Faktor „Mensch“ in der fehlenden Ausbildung, der geringen Motivation, der häufigen Müdigkeit und den vielen Unterbrechungen bzw. Störungen.

Da Sie wahrscheinlich viele Ursachen identifizieren werden, die aber unterschiedlich wichtig sind, sollten Sie im Team eine Bewertung vornehmen. Einfach und schnell ist eine Punkt-Abfrage. D.h. jedes Teammitglied erhält 3 Klebepunkte und setzt diese Punkte für die Ursachen ein, die aus seiner Sicht entscheidend sind für die geringe Produktivität. Die Ursachen mit den meisten Punkten werden dann noch einmal genauer betrachtet und im weiteren Schritt können Sie Lösungsansätze entwickeln.

In diesem Video erkläre ich die Methode:

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Welche Erfahrungen haben Sie mit dieser Methode gemacht? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar.

Animierte Videos erstellen mit Animatron

Quelle: Animatron.com

Bringen Sie etwas Abwechselung in Ihre Präsentationen

Sie würden gerne ein animiertes Video erstellen, aber wissen nicht, wie das funktioniert?

Zugegeben, falls Sie versucht haben mit PowerPoint ein solches Video zu gestalten, werden Sie schnell festgestellt haben, dass das viel Zeit kostet. Besser ist es, darauf spezialisierte Software zu nutzen.

Ihre Vorteile:

  • Fertige Vorlagen, mit denen Sie schnell Ergebnisse erzielen
  • Fertige Animationen, um die Sie sich nicht kümmern müssen
  • Einfach zu bedienende Software, sodass Sie sofort anfangen können.

Vor vielen Jahren habe ich bereits Animatron kennengelernt. Sie kennen das vielleicht auch: Man sieht mal etwas, fragt sich, wie der Kollege das gemacht hat und probiert es selbst aus. Aber irgendwie hat es nicht so recht bei mir gezündet. Ich habe mich gefragt: „Wozu brauche ich das?“.

Ein paar Jahre später habe ich mich zu einem Seminar angemeldet, bei dem es um die Erstellung von animierten Videos ging. Als der Referent begann, dachte ich mir: „Das kenne ich doch!“ Es war ganz schön, sich mehrere Stunden mit der Software beschäftigen zu können, aber genau genommen braucht man nicht einen ganzen Tag, um mit Animatron ein Video zu erstellen.

Erst in der letzten Zeit, in der wir alle wegen Corona nicht mehr ständig im Büro zusammen sind, ist mir klar geworden, dass kurze Videos sehr hilfreich sein können. Langweilige PowerPoint-Präsentationen waren zwar schon immer schlecht, aber durch die vielen Videokonferenzen brauchen wir alle einmal etwas Abwechslung.

Wofür Sie Videos einsetzen können

Wahrscheinlich geht es Ihnen so wie mir. Sie fragen sich „Wofür brauche ich das?“. Hier ein paar Beispiele:

  • Produktvorstellung (bei mehreren Videos: Videokatalog)
  • Erklärung/Einstieg für eine Prozessdarstellung
  • Interne Vorstellung Ihres Projektes
  • Projektstandbericht
  • Einladung zu einem Event

Ich persönlich denke, wenn Sie erst einmal damit anfangen und sehen, wie schnell und einfach es geht, ein animiertes Video zu erstellen und merken, dass es bei den Kollegen oder Kunden gut ankommt, dann werden Sie immer häufiger darauf zurückgreifen. Die Ideen kommen also mit dem Tun.

Wie Animatron funktioniert, erkläre ich in diesem Video:

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So erstellen Sie coole animierte Erklärvideos

Quelle: Simpleshow

Wofür Sie Erklärvideos einsetzen können

Sie kennen bestimmt auch diese Erklärvideos, die mit gezeichneten Elementen arbeiten und eine Hand die Zeichnungen hin- und herschiebt. Der Sprecher beginnt eigentlich immer mit z.B. „Das ist Sabine. Sie ist Mitarbeiterin in der Vertriebsabteilung.“

Ich finde diese Videos toll und wollte natürlich auch schon einmal so ein Video erstellen. Aber wie sollte ich das in PowerPoint lösen? Mir fehlen die gezeichneten Bilder und die Animationen sind relativ aufwändig.

Wie Sie diese Videos ganz einfach mit Simpleshow erstellen können, erkläre ich Ihnen in dem Video unten.

Aber bevor Sie loslegen: Wofür könnten Sie diese Videos eigentlich einsetzen?

Sie könnten Ihren Kunden oder Interessenten Ihr Produkt bzw. Dienstleistung erklären und es somit für Marketingzwecke einsetzen. Aber mir gefällt auch die Idee, die Videos intern zu nutzen. So könnten Sie z.B. einen Prozess erklären oder Ihr Projekt vorstellen.

Am Anfang steht die Story

Bevor Sie loslegen, sollten Sie die Story schreiben. Konkret heißt das, dass Sie den Text erstellen, die der Sprecher sagt. Dieser Text bildet die Grundlage für das Video. Bei Simpleshow gibt es entsprechende Vorlagen mit einzelnen Folien. Aber: Sie haben pro Folie nur eine begrenzte Anzahl an Zeichen zur Verfügung. Und das ist auch sinnvoll. So werden Sie dazu gezwungen, sich kurz zu halten und auf den Punkt zu kommen. Denn wenn die Videos eine halbe Stunde dauern, dann sieht es sich auch wieder niemand an und Sie haben nichts gewonnen.

Anhand des Textes macht Ihnen das Programm einen Vorschlag für Bilder. Dafür analysiert das Programm Ihren Text. Sie können aber auch andere Bilder aus der Bibliothek auswählen oder einige löschen. Auch Text ist möglich. Sie haben Platz für max. 7 Elemente.

Und dann sind Sie im Prinzip schon fertig. Sehen Sie selbst:

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Wie geht es Ihnen heute?

Das ehrliche Feedback im Projekt

Als Projektleiter sind Sie den ganzen Tag damit beschäftigt Aufgabenlisten zu aktualisieren, Termine im Blick zu behalten, Probleme zu lösen und dabei auch nicht das Projektziel aus dem Blick zu verlieren. Bleibt da noch Zeit sich um die Stimmung im Projektteam zu kümmern?

Viele Projektleiter glauben, dass sich die Kollegen schon melden werden, wenn was ist. Tatsächlich wird aber eher in der Teeküche darüber diskutiert, was gerade nicht so gut läuft im Projekt und womit man zufrieden ist, darüber redet man erst recht nicht.

Ich empfehle Ihnen ganz bewusst ein ehrliches Feedback zum Projekt bei den Teammitgliedern einzuholen. Und das am Besten immer mal wieder zwischendurch, spätestens aber nach Abschluss eines Meilensteins. So haben Sie die Möglichkeit, auch zu reflektieren, wie Sie im Team noch effizienter zusammenarbeiten können.

Was Sie brauchen? 3 Flipchartblätter, ca. 30 min. Zeit und 3 Fragen. Das Gute: Sie können diese Methode auch digital anwenden und z.B. während einer Videokonferenz ein Whiteboard dazu beschreiben. Mehr dazu in diesem Video:

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Die ehrliche Bestandsaufnahme nach einem Meilenstein

Der Rückblick bietet auch immer einen Ausblick

Hurra, ein Meilenstein konnte im Projekt erfolgreich abgeschlossen werden. Motiviert starten alle Projektmitglieder durch, um mit den nächsten Aufgaben zu beginnen.

Aber HALT! Es lohnt sich, sich ein bisschen Zeit zu nehmen, innezuhalten und den bisherigen Projektverlauf zu reflektieren.

Dabei können Sie viel für die nächsten Wochen lernen und die Zusammenarbeit im Team verbessern. Denn darum geht es ja auch im Projektmanagement: Nicht nur das Projektziel soll erreicht werden und dadurch beispielsweise Prozesse im Unternehmen verbessert werden. Auch das Projektmanagement ansich sollten Sie als Projektleiter immer wieder kritisch betrachten und weiterentwickeln.

Aus dem Rückblick und den Fragen

  • Womit sollten wir beginnen, es besser zu tun?
  • Womit sollten wir aufhören, es zu tun?
  • Was sollten wir weiter so tun?

erhalten Sie Hinweise aus dem Team, wie die Zusammenarbeit im Projekt verbessert werden kann.

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Nutzen Sie diese Methode bereits? Dann berichten Sie gerne von Ihren Erfahrungen und hinterlassen ein Kommentar.

Produkte oder Prozesse verändern mit SCAMPER

7 zum Nachdenken anregende Fragen

Produkte oder Prozesse zu verändern ist oft gar nicht so einfach. Wenn alles bereits seit Jahren etabliert ist, fehlt der Blick dafür, was möglich wäre. Im Projekt steckt man dann häufig fest.

Hilfreich sind dann Fragen, die zum Nachdenken anregen und den Blick wieder öffnen.

SAMPER bietet Ihnen diese Möglichkeiten. Sie ahnen es schon: Die jeweiligen Buchstaben stehen für die einzelnen Begriffe:

  • Substitute
  • Combine
  • Adapt
  • Modify
  • Put in other use
  • Eliminate
  • Reverse

Welche Fragen sich dahinter verbergen erkläre ich in diesem Video:

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Wenn Sie bereits Erfahrungen mit dieser Methode gesammelt haben, dann hinterlassen Sie gerne einen Kommentar und berichten davon.

Einfach einmal anders herum: Reverse Brainstorming

Eine Kreativitätstechnik, die von der anderen Seite beginnt

Manchmal steckt man im Projekt total fest. Dann muss eine neue Idee her.

Oft ist es aber gar nicht so einfach, neue Ideen zu entwickeln. Insbesondere, wenn man schon häufig über das Problem und die Lösung nachgedacht hat.

Mir ist auch einmal so gegangen. Bei meinem alten Arbeitgeber sollten wir im Team Ideen entwickeln, wie wir die Kundenzufriedenheit verbessern können. Bei dieser Aufgabenstellung haben alle insgeheim die Augen verdreht. Das Thema hatten wir bereits mehrmals durchgearbeitet. Es war ja auch jedem klar, wer der Kunde unserer Abteilung ist. Es kamen nur schleppend ein paar halbherzige Ideen zusammen. Niemand hatte so recht Lust mitzumachen. Ich schaute ständig auf die Uhr und hoffte, dass der Nachmittag bald vergeht.

Aber dann machte eine Kollegin den Vorschlag, dass wir das umgekehrte Brainstorming anwenden sollten. Sie erklärte die Schritte kurz:

  • Zuerst wird das Problem beschrieben, so dass sichergestellt ist, das jeder das Gleiche darunter versteht.
  • Dann wird das Problem umgekehrt. In unserem Fall: Was müssen wir tun, damit unsere Kunden extrem unzufrieden mit uns sind?
  • Danach werden die gefundenen Ideen wieder umgekehrt.
  • Zuletzt werden die Lösungen herausgearbeitet, die bei dem Problem helfen.

Plötzlich war wieder Energie im Raum. Alle Kollegen hatten viel Spaß daran, die verrücktesten Ideen zu entwickeln, wie wir unsere Kunden vergraulen könnten. Die Umkehrung der gefundenen Ideen war dann auch ganz einfach und wir haben zum Schluss wirklich gute Lösungen gefunden, die dann auch von uns ernsthaft umgesetzt wurden.

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