Work-Learn-Life-Balance

Hochseil balancieren

In den letzten zwei Tagen habe ich mich mit dem Thema Work-Learn-Life-Balance beschäftigt. Hierzu gab es ein Forschungsprojekt, dass das Thema Arbeiten, Lernen und Leben in der Wissensarbeit untersucht hat. Herausgekommen ist dabei eine Tool-Box, die Sie nutzen können, um Ihr eigenes Unternehmen oder Team zu analysieren und Maßnahmen daraus abzuleiten.

Zur Einführung in das Thema zitiere ich aus dem Handbuch zu allwiss:

In unserer modernen Arbeitswelt verwischen die Grenzen zwischen Arbeit, Lernen und Privatleben immer mehr und das bei gleichzeitigem Anstieg der Anforderungen in den unterschiedlichen Feldern. Für Beschäftigte und Unternehmen stellen sich neue Herausforderungen. Vorbei sind die Zeiten, in denen eine zufriedenstellende Balance der unterschiedlichen Bereiche allein „Privatsache“ der Mitarbeiter war. Moderne Personalarbeit ist nicht erst seit der Sensibilisierung der Unternehmen für die Notwendigkeit von einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch „Word-Learn-Life-Balance“-Management von besonderer Wichtigkeit. Die Bedeutung einer erweiterten Vereinbarkeitsstrategie ist von vielen Unternehmen im Umfeld der Diskussion um Fachkräfte, längere Erwerbsdauer und lebenslanges Lernen bereits erkannt.

Der gewählte Begriff „Work-Learn-Life-Balance“  nimmt den gängigen Work-Life-Balance-Begriff als Basis und ergänzt diesen im Hinblick auf seine besondere Bedeutung für die Innovationsfähigkeit explizit um den Lern-Aspekt.

Die Tool-Box finden Sie hier: www.allwiss.de

 

Mit Hilfe des Unternehmens-Checks können Sie folgenden Fragen auf den Grund gehen: Wie sieht es für unsere Beschäftigten mit der Vereinbarkeit von Arbeiten, Lernen und Privatleben aus? Alles im Lot? Oder gibt es Engpässe, die sowohl zu Motivationseinbußen als auch zu Überlastung und womöglich gesundheitlichen Folgen führen können? Und wenn ja, wo sollte und kann das Unternehmen etwas tun?

Der Unternehmens-Check ist ein Fragebogen mit Auswertungs-Tool. Es handelt sich dabei um eine kleine Software-Anwendung, die auf der Festplatte installiert werden muss. Das Ausfüllen nimmt ca. 20 min. in Anspruch. Der Fragebogen kann auch von mehreren Mitarbeitern (z.B. allen Abteilungsleitern) ausgefüllt werden.

Die Teamanalyse besteht aus 5 Workshops, die mit den Mitarbeitern durchzuführen sind. Im Download erhalten Sie eine genaue Anleitung zur Durchführung dieser Workshops.

Das Mitarbeitergespräch ist ein Fragebogen, der das jährliche Mitarbeitergespräch zu den erreichten Unternehmens- und arbeitsplatzbezogenen Zielen um den Aspekt Work-Learn-Life-Balance ergänzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Erkältungszeit beginnt

krank im Bett

Jetzt beginnt wieder die alljährliche Erkältungszeit. Und diese Phase zieht sich vermutlich bis Ostern hin. Ich lag letzte Woche 3 Tage flach und hoffe, dass mich die Grippe nicht so schnell wieder erwischt.

Das Büro ist natürlich eine idealer Ort, um sich anzustecken, da man hier auf viele Menschen trifft. Oft schleppen sich diejenigen noch zur Arbeit, denen es noch nicht ganz so schlecht geht, oder die glauben, sie wären genau in dieser wichtigen Projektphase unersetzbar. Und wenn dann noch eine Klimaanlage hinzu kommt, werden die Bakterien und Viren schnell verteilt.

Was kann man tun, um besser durch die Erkältungszeit zu kommen?

  • Trinken Sie viel Wasser. Das ist wichtig, damit die Nasenschleimhäute nicht austrocknen, denn nur so kann die natürliche Schutz- und Reinigungsfunktion aufrecht erhalten werden.
  • Lüften Sie Ihr Büro regelmäßig. Die trockene Heizungsluft trocknet auch die Schleimhäute aus. Wenn Sie keine Möglichkeit zum Lüften haben, dann sollten Sie in der Mittagspause nach draußen gehen. So tanken Sie auch noch ein paar Sonnenstrahlen.
  • Reinigen Sie Ihre Tastatur. Hier sammeln sich sonst viele Bakterien und die Reinigungskräfte haben oft nicht den Auftrag, die PCs zu reinigen.
  • Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse, um ausreichend Vitamin C zu sich zu nehmen. Ich kenne Unternehmen, in denen der Arbeitgeber den Mitarbeitern regelmäßig frisches Obst auf den Schreibtisch stellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es wird an Schulungen gespart

HilfeIn meinen letzten Trainings ist es mir wieder aufgefallen: in vielen Unternehmen wird an Schulungen zum E-Mail-Programm und MS Office gespart.

Offensichtlich wird davon ausgegangen, dass die Mitarbeiter die Nutzung dieser Standard-Software bereits kennen, oder sich diese einfach alleine aneignen können. Das ist aber oft nicht der Fall.

E-Mail-Programme, wie Outlook und Lotus Notes bieten sehr viele Möglichkeiten, sich selbst gut damit zu organisieren. Wenn aber Mitarbeiter noch nie in diesen Programmen geschult wurden, sind sie in der Regel aber nur in der Lage, Mails zu schreiben und zu senden, empfangene Mails in Unterordner zu verschieben, Unterordner anzulegen und zu Besprechungen einzuladen (oft ist nicht bekannt, wie man die Verfügbarkeit der Teilnehmer vorab prüfen kann). Vielleicht hat ein Mitarbeiter sich noch andere Funktionalitäten und Einstellungen von Kollegen abgucken können, aber das geschieht nur punktuell und zufällig.

Genauso ist es mit den MS-Office-Programmen Word, Excel und Powerpoint. Hier gab es oft auch keine Schulung für die Mitarbeiter. Und wenn eine neue Version eingeführt wird (z.B. von Office 2003 auf Office 2010), werden die Mitarbeiter entweder damit alleine gelassen, oder es gibt einen Online-Kurs für den aber auch niemand Zeit hat, oder jeder nimmt an einer einstündigen Umsteiger-Schulung teil. Meine Erfahrung ist, dass bei den Umsteiger-Schulungen schnell klar wird, dass die Mitarbeiter nicht nur wissen müssen, was jetzt anders ist, sondern einige grundsätzliche Funktionalitäten nicht kennen, also eine Grundlagenschulung benötigen würden.

Aber genau dafür ist weder Zeit noch Geld. Stattdessen wurschtelt sich jeder irgendwie durch. Dabei wird nicht beachtet, dass die Mitarbeiter Zeit verschwenden und einfach ineffizient arbeiten, weil sie es nicht besser wissen. Natürlich kann jeder Mitarbeiter auch im IT-Benutzerservice anrufen und dort wird ihm sicherlich eine Funktionalität erklärt, aber wenn man nicht ahnt, dass eine Software etwas Bestimmtes kann, dann kann man auch nicht danach fragen. Und um in der Hilfe-Funktion zu suchen, muss man oft erst den richtigen Begriff kennen.

Meiner Meinung nach ist die zeitliche und finanzielle Investition in entsprechende Schulungen sinnvoll, denn nur so können die Mitarbeiter Software-Programme gut für ihre Arbeit nutzen.