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So haben Sie Ihr Moderationsmaterial immer zur Hand

Immer in Aktion

Kennen Sie das auch? Während eines Workshops stehen Sie mal am Flipchart, dann an einer Pinnwand, dann schauen Sie mal bei den Kleingruppen vorbei usw. Wenn Sie am Flipchart sind, können Sie dort Stifte ganz einfach ablegen. Moderationskarten müssen Sie irgendwie in der Nähe liegen haben.

Aber an der Pinnwand ist es deutlich schwerer. Hier können Sie keine Stifte ablegen und oft ist auch kein Tisch für weitere Moderationsmaterialien in der Nähe. Aber alles in der Hand halten? Mir gelingt das nicht.

Daher habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, wie 1-2 Stifte, verschiedene Moderationskarten, Kleber und evtl. auch eine Rolle Klebeband schnell zur Hand haben kann, während ich mich im Raum bewege.

Die Lösung

Sie werden es nicht glauben, aber im Baumarkt bin ich fündig geworden. Ich habe mich gefragt, wie eigentlich Handwerker ihr Material zur Hand haben. Vor kurzer Zeit wurde in der Nachbarschaft das Dach neu eingedeckt. Dort haben die Dachdecker ja auch alles „am Mann“, da sie nicht wegen jedem Hammer oder Schraubendreher wieder vom Dach herunter klettern.

Die Tasche, die ich gefunden habe, stelle ich Ihnen in dem folgenden Video vor:

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Falls Sie nicht in den Baumarkt gehen wollen, können Sie auch ganz einfach diese Tasche bei Amazon bestellen:

Wie Sie vorgeschriebene Moderationskarten transportieren können

Warum Sie Moderationskarten vorab beschriften sollten

Im Rahmen eines Workshops erarbeiten in der Regel die Teilnehmer Lösungen oder Ideen, benennen Problemfelder, verändern Prozesse, erarbeiten Standards. Als Moderator weiß man vorab nur bedingt, was am Ende des Tages heraus kommt.

Dennoch sollten Sie einige Moderationskarten vorab beschriften. Beispielsweise, wenn Sie einen Prozess optimieren möchten, könnten Sie runde Moderationskarten vorbereiten mit den üblichen Ansatzpunkten (Problem an der Schnittstelle zu einer anderen Abteilung, Zeitverlust, manuelle Tätigkeiten usw.).

Sie können aber auch während einer Präsentation die Inhalte nach und nach vorstellen, indem Sie die Moderationskarten beim präsentieren umdrehen.

Oder wenn Sie auf dem Flipchart mit der Agenda eine Kaffeetasse als Symbol für die Pause nutzen möchten, diese aber in Ruhe vorab zeichnen wollen, damit sie gut gelingt.

Fallen Ihnen weitere Beispiele ein, wofür Sie Moderationskarten vorab beschriften? Dann schreiben Sie doch einfach einen Kommentar unter diesen Artikel.

Das Transportproblem

Ich weiß nicht, wie Sie zu den Workshops, Präsentationen und Seminare anreisen, aber ich fahre in der Regel mit dem Zug. Das bedeutet, dass ich alle vorbereiteten Materialien in meiner Computertasche transportieren muss. Dort ist nicht viel Platz. Wenn ich die Moderationskarten einfach in ein Taschenfach lege, dann besteht die Gefahr, dass sie verknicken. Ich benötige also eine leichte und doch stabile Transportmöglichkeit für die Karten.

Die Lösung

Ich habe lange danach gesucht, aber dann doch noch die Lösung gefunden: eine Eckspannbox in DIN A5 aus stabilem Kunststoff. In diesem Video stelle ich Ihnen die Box vor und zeige auch, wie ich die selbstklebenden Moderationskarten darin aufbewahre. Außerdem gibt es einen einfachen Trick, mit dem ich die Karten kategorisiere, um sie schneller finden zu können.

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Sie möchten auch so eine Box für Ihre Moderationskarten kaufen? Dann klicken Sie einfach auf den folgenden Button:

Einsatzmöglichkeiten für Markierungspunkte

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Markierungspunkte sind in Seminaren, Trainings, Workshops und Präsentationen vielseitig einsetzbar. Hier gebe ich Ihnen ein paar Beispiele.

Abstimmung

Üblicherweise werden Markierungspunkte bzw. Moderationspunkte für eine Abstimmung genutzt. Wenn Sie also z.B. in einem Qualitätsworkshop mehrere Ursachen oder Lösungsansätze herausgearbeitet haben, dann verteilen Sie an jeden Teilnehmer 3 Punkte. Die Teilnehmer sollen dann an die Variante einen Punkt kleben, die sie favorisieren. Wenn viele Teilnehmer mitmachen und Sie die Varianten auf je eine Moderationskarte geschrieben haben, empfehle ich Ihnen die kleinen Markierungspunkte zu verwenden.

Wie ist die Stimmung im Team?

Eine andere Einsatzmöglichkeit ist ein Stimmungsbild. Dafür zeichnen Sie auf ein Flipchartblatt eine Skala auf. Auf die linken Seite kommt ein trauriger Smiley, auf die rechte Seite ein lachender. Nun erhält jeder Teilnehmer einen Punkt und soll seine aktuelle Stimmung punkten. Dafür können Sie gut die normalen Markierungspunkte verwenden.

So steigern Sie die Spannung während Ihrer Präsentation

Außerdem können Sie mit einem Punkt auch eine normale Moderationskarte auf ein Flipchart kleben. Dies ist eine günstige Möglichkeit im Vergleich zu selbstklebenden Moderationskarten.

Ein Markierungspunkt eignet sich auch gut ein von Ihnen bereits vorgeschriebenes Flipchartblatt zum Teil zu verdecken, indem Sie den unteren Teil hochfalten und mit einem Punkt befestigen.

Markierungspunkte sind in vielen verschiedenen Farben erhältlich. Üblicherweise werden sie in Paketen mit gemischten Farben angeboten. Es gibt z.B. auch ein Paket mit 18 Farben. Falls Sie nur eine Farbe benötigen, dann können Sie auch Blätter mit Punkten in nur einer Farbe kaufen. Eine Übersicht finden Sie hier:

Runde Moderationskarten für Prozessanalysen

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Wofür Sie runde Moderationskarten einsetzen können

Moderationskarten gibt es nicht nur in der Standard-Form „Rechteck“ in der Größe 100x200mm, sondern in vielen verschiedenen Formen. Ich selbst setze die runden Karten ganz gerne ein. Dort kann ich z.B. Smileys aufmalen oder besondere Symbole verwenden, die ich für Prozessanalysen benötige. Die folgende Tabelle zeigt die Symbole, die ich für Prozess-Workshops nutze:

Rund, oval, Rhombus, Pfeil, Wolke…

Es gibt natürlich noch viel mehr speziell geformte Moderationskarten. Überschriftstreifen oder Wolken werden üblicherweise für Überschriften verwendet. Mit Cluster-Karten können Sie zusammengefassten Moderationskarten eine Überschrift geben. Diese Karten sind speziell geformt.

Eine ovale Karte kann das gestaltete Bild auf der Metaplanwand optisch aufwerten. Abwechslung tut auch hier gut. So könnten Sie z.B. die ovalen Karten für Aspekte verwenden, die die Menschen betreffen und die rechteckigen Karten für technische Aspekte.

Mit Sprechblasen können Sie Anmerkungen von den Teilnehmern dokumentieren, oder auch die Frage stellen: „Was würde Ihr Chef jetzt dazu sagen?“.

Und wer wie ich schlecht zeichnen kann, ist froh, dass es auch Moderationskarten mit fertigen Aufdrucken gibt. Diese sind mit folgenden Motiven verfügbar:

  • Smileys (Stimmung)
  • Daumen hoch, Daumen runter (Stimmung)
  • Sonne (alles funktioniert bestens)
  • Regenwolke (es läuft nicht so gut)
  • Würfel (Die Würfel sind gefallen; Entscheidung)
  • @-Zeichen (Online; Internet)
  • Stift (handschriftlich; manuell; notieren)
  • Ausrufungszeichen (wichtig; Achtung!)

Bezugsquellen für diese speziellen Moderationskarten finden Sie, wenn Sie den folgenden Button anklicken:

 

Haftnotizzettel statt Moderationskarten

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Die günstige Alternative zu selbstklebenden Moderationskarten

In Workshops, Seminare und Trainings wird häufig eine Kartenabfrage bei den Teilnehmern durchgeführt. Die eingesammelten Karten werden dann vom Moderator für alle sichtbar aufgehängt. Das funktioniert gut, solange man eine Pinnwand bzw. Metaplanwand zur Verfügung hat.

Wenn Sie aber Karten an einem Flipchartblatt befestigen wollen, dann müssen Sie die Karten aufkleben.

Heute möchte ich Ihnen eine kostengünstigere Alternative zu den selbstklebenden Moderationskarten vorstellen: Haftnotizzettel.

Diese gibt es in verschiedenen Größen und Farben und haben den Vorteil, dass sie gut kleben, aber auch wieder ablösbar sind (z.B. wenn die Karten geclustert werden).

In dem rechteckigen Format sind sie zwar kleiner, als normale Moderationskarten, aber es passt doch noch ganz gut Text darauf (zum Vergleich: Haftnotizzettel: 76x127mm, Moderationskarten: 100x200mm). Außerdem hat man auf einem Flipchartblatt weniger Platz, als auf einer Pinnwand, daher ist es gut, wenn die Zettel etwas kleiner sind.

Eine Übersicht über Haftnotizzettel in der entsprechenden Größe erhalten Sie, wenn Sie auf den folgenden Button klicken: